Abgeschlossenheitsbescheinigung

Die Abgeschlossenheitsbescheinigung ist nach §7 Absatz 4 des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) eine Voraussetzung für die Aufteilung von Wohnungs- oder Teileigentum im Grundbuch.

Wenn Sie beispielsweise eine einzelne Wohnung Ihres Mehrfamilienhauses verkaufen oder eine Wohnung auf Ihr Kind übertragen wollen, benötigen Sie unter anderem eine Abgeschlossenheitsbescheinigung und einen Aufteilungsplan.

Die Bauaufsichtsbehörde bescheinigt mit der Abgeschlossenheitsbescheinigung, welche Räume einer Wohnung, abgetrennte Keller und Garagen in sich geschlossene Wohneinheiten bilden und damit sondereigentumsfähig sind.

Der dazugehörige Aufteilungsplan ist eine von der Bauaufsichtsbehörde mit Siegel oder Stempel und Unterschrift versehene Bauzeichnung eines Architekten, woraus die Aufteilung des Gebäudes sowie die Lage und Größe der im Sondereigentum und der im gemeinschaftlichen Eigentum stehenden Gebäudeteile ersichtlich sein muss.

Unterlagen

  • Lageplan und Bauzeichnungen (Grundrisse, Schnitt, Ansichten) mindestens 3-fach, aus denen sich die einzelnen Wohneinheiten und deren Abgeschlossenheit deutlich ergibt
  • Der Antrag kann formlos gestellt werden.

Hinweis

Die Abgeschlossenheitsbescheinigung erhalten Sie im Fachgebiet Bauordnung. Bitte planen Sie dies rechtzeitig vor dem Notartermin ein, da die Überprüfung der Pläne in Ihrem eigenen Interesse erfolgt.

Kosten

Die Kosten können Sie dem Gebührenverzeichnis für die öffentlichen Leistungen als untere Baurechtsbehörde unter Punkt 9 Abgeschlossenheitsbescheinigung (Wohneigentumsgesetz - WEG) entnehmen.