Miet- und Lastenzuschuss / Wohngeld

Das Wohngeld wird als Mietzuschuss oder als Lastenzuschuss (für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer) geleistet.

Wohngeld ist kein Almosen des Staates. Wer zum Kreis der Berechtigten gehört, hat darauf einen Rechtsanspruch.

Seit 1. Januar 2011 erhalten Personen für die Kinder, welche bei der Wohngeldbewilligung berücksichtigt worden sind und für die Kindergeld bezogen wird, Leistungen für Bildung und Teilhabe nach dem Bundeskindergeldgesetz.

Einen Antrag auf Miet- und Lastenzuschuss können Mieter von Wohnraum oder Eigentümer von Eigenheimen bzw. Eigentumswohnungen sowie Bewohner von Heimen (im Sinne des Heimgesetzes) stellen.

Wovon hängt der Anspruch ab?

Bei der Prüfung Ihres Anspruchs werden folgende Faktoren berücksichtigt:

  • monatliches anrechenbares Brutto-Familieneinkommen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Freibeträge
  • monatliche zuschussfähige Miete bzw. Belastung unter Berücksichtigung der Miethöchst- bzw. Belastungshöchstgrenzen und von der Anzahl der zu berücksichtigenden Familienmitglieder

Wer kann kein Wohngeld bekommen?

Ausgeschlossen vom Wohngeldbezug sind Empfänger von Transferleistungen wie Arbeitslosengeld II und Sozialgeld nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch, Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch, wenn bei der Berechnung der Leistung Unterkunftskosten berücksichtigt wurden.

Unterlagen

  • Antragsformular sowie Nachweise