Schwer- und Großraumverkehr

Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen, deren Abmessungen, Achslasten und Gesamtgewichte tatsächlich die nach der Straßenverkehrszulassungordnung (StVZO) zulässigen Grenzen überschreiten, oder bei denen das Sichtfeld eingeschränkt ist, bedürfen einer Erlaubnis.

Fahrzeuge bei denen nur die Ladung zu breit oder zu hoch ist oder die Vorschriften über die Abmessungen nur deshalb nicht eingehalten werden, weil die Ladung nach vorn oder hinten zu weit hinausragt, bedürfen einer Ausnahmegenehmigung.

Viele Unternehmer führen häufig entsprechende Transporte durch. Dauererlaubnisse können höchstens für 3 Jahre befristet werden. Eine Dauererlaubnis wird auf Fahrten zwischen bestimmten Orten beschränkt (streckengebundene Dauererlaubnis) oder im Zuständigkeitsbereich der Erlaubnisbehörde und der benachbarten Straßenverkehrsbehörden (flächendeckende Dauererlaubnis).

Zuständigkeit

Für die Erteilung von Einzelerlaubnissen sind jeweils die Behörden zuständig, in deren Bereich der erlaubnispflichtige Transport beginnt oder die Straßenverkehrsbehörde, in deren Bezirk der Antragsteller seinen Wohnort, seinen Sitz oder eine Zweigniederlassung hat. Für die Erteilung von Dauererlaubnissen sind die für den Firmensitz bzw. deren Niederlassung zuständigen Genehmigungsbehörden zuständig.

Es dürfen nur Antragsformulare, die dem Anhang II der RGST 1992 entsprechen, verwendet werden.
Die vorgesehene Fahrtstrecke, der Abgangsort und Empfänger sollte präzise aufgeführt werden. Routenlisten, die nur Knotenpunkte beinhalten, sind untauglich.

Bei Transporten mit sehr großen Abmessungen ist es unerlässlich, die beabsichtigte Transportstrecke vorher abzufahren und auf die Befahrbarkeit zu überprüfen.

Unterlagen

  • Bei einem Antrag auf Erlaubnis nach §29 Abs.3 STVO müssen Sie eine Ausnahmegenehmigung nach § 70 STVZO vorlegen
  • evtl. müssen Sie eine Ladungsskizze beizufügen

Kosten

Je nach Arbeitsaufwand.