Internationale Zulassung (Ausfuhrkennzeichen)

Beispiel für Ausfuhrkennzeichen

Eine internationale Zulassung braucht man für Fahrzeuge, die ins Ausland überführt werden sollen. Da Zulassungsverfahren im Ausland in der Regel meist mehrere Wochen dauern, können Sie Ihr Fahrzeug mit einem Ausfuhrkennzeichen in dieser Zeit weiterhin problemlos nutzen. Sie müssen das Fahrzeug zur Identitätskontrolle bei der Zulassungsbehörde vorfahren. Das Fahrzeug muss für die Dauer der Gültigkeit des Ausfuhrkennzeichens eine gültige Hauptuntersuchung besitzen.

Hinweis

Auch für Ausfuhrkennzeichen ist Kraftfahrzeugsteuer zu entrichten und zwar für die Dauer der Zuteilung, mindestens jedoch für einen Monat.
Können Sie nicht am SEPA-Lastschriftverfahren teilnehmen, wird die Kfz-Steuer durch das Hauptzollamt Karlsruhe oder das Zollamt Baden-Baden festgesetzt, die Kfz-Steuer ist dann bar einzuzahlen. Dies kann jedoch bedeuten, dass Sie das Ausfuhrkennzeichens nicht am gleichen Tag erhalten.

Unterlagen

  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) oder Abmeldebestätigung
  • Nachweis einer gültigen Hauptuntersuchung (Stempel auf Fahrzeugschein / Zulassungsbescheinigung Teil 1 wird nicht anerkannt)
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Versicherungsbestätigung für Ausfuhrkennzeichen
  • evtl. bisheriges Kennzeichen
  • evtl. Eigentumsnachweis, z.B. Kaufvertrag
  • Vollmacht bei Vertretung
  • Einzugsermächtigung Kfz-Steuer

Kosten / Leistung

34,00 EUR für die Internationale Zulassung
8,70 EUR Umtausch Fahrzeugbrief in Zulassungsbescheinigung Teil II
3,60 EUR Zulassungsbescheinigung Teil II
0,30 EUR je Klebeplakette
  Hinzu kommt die Gebühr für die Kennzeichenschilder.
  Kraftfahrzeugssteuer; wird vom Finanzamt Baden-Baden festgesetzt.