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Sturmwarnung - Orkan

Spätestens seit der Orkan „Lothar“ am 26. Dezember 1999 mit Spitzengeschwindigkeiten von über 200 km/h über Deutschland und Frankreich hinweggefegt ist, weiß man, wie wichtig eine effiziente und vor allem rechtzeitige Sturmwarnung ist.

Gerade die Herbst- und Winterstürme sind in Deutschland gefährlich. Von einem Orkan spricht man ab einer Windstärke 12, was einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von 118 km/h entspricht.
Farbige Grafik: Wetterkarte mit verschiedenen Sturmtiefs über Europa Wetterkarte: Sturmtief über Europa

Mögliche Begleiterscheinungen von extremen Stürmen sind starke Windböen, Windbruch von Bäumen, Blockade von Verkehrswegen, Extremniederschläge, Überflutungen oder auch Stromausfälle.

Während eines Sturms /Orkans sind folgende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:

• Den Aufenthalt im Freien auf das Notwendigste beschränken
• Nicht in Wälder und Gehölze gehen
• Die Nähe von besonders sturmgefährdeten Objekten (Bäume, Baukräne, Gerüste etc.) unbedingt meiden.

Für den Fall eines Strom- bzw. Heizungsausfalls können folgende Vorsorgemaßnahmen getroffen werden:

• Vorratshaltung an Kerzen und Zündhölzern zur Beleuchtung
• ein batteriebetriebenes, netzunabhängiges Radio zum Empfang von Nachrichten
• ein netzunabhängiges Kochgerät
• ein Vorrat an Mineralwasser und Konserven.
• genügend Decken oder einen Ofen
• Brennmittelvorrat

Einen guten Überblick über die aktuelle Wetterlage gibt die Homepage der Unwetterzentrale, die seit Anfang 2003 Tag und Nacht über gefährliche Wetterentwicklungen berichtet.

Das letzte schwere Orkantief namens „Kyrill“ war am 16./17. Januar 2007.