Einnahmen und Ausgaben

Die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan der Stadt Baden-Baden für das Haushaltsjahr 2011 wurde in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am 28. Februar 2011 beschlossen. Die Planung sieht insgesamt Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 216,95 Mio. € vor.

Auf den Verwaltungshaushalt entfallen Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 192,56 Mio. €.
Der Vermögenshaushalt umfasst Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 24,39 Mio. €.
Der Haushalt 2011 weist Einnahmen und Ausgaben in folgender Höhe aus:
(in Tausend Euro, zum Vergleich die Zahlen von 2010):

Tabelle mit Einnahmen und Ausgaben in den Haushaltsjahren 2010 und 2011

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Das Haushaltsvolumen erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr im Verwaltungshaushalt um 3.939 T€, dies entspricht einer Zunahme von 2,1 %. Das Volumen im Vermögenshaushalt erhöht sich um 8.970 T€, dies entspricht einer Zunahme von 58,2 %.

Insgesamt erhöht sich das Haushaltsvolumen um 12.910 T€ (6,3 %). Um den laufenden Betrieb zu finanzieren, ist eine Zuführung vom Vermögenshaushalt (Negativzuführung) in Höhe von 9.712 T€ notwendig (Vorjahr 6.547 T€).
Diese Verschlechterung von rund 3.165 T€ wird vor allem durch einen Rückgang der Schlüsselzuweisungen im Kommunalen Finanzausgleich in Höhe von 8.763 T€ verursacht, der durch Steigerung anderer Einahmen (unter anderem Erhöhung des Grundsteuer-Hebesatzes von 455 v. H. auf 490 v.H., erwartete Mehreinnahmen ca. 950 T€) und Einsparungen bei den Ausgaben nicht vollständig zu kompensieren ist.

Die Steigerung des Volumens des Vermögenshaushaltes ist außer durch die höhere Zuführung an den Verwaltungshaushalt insbesondere durch Sonderzahlungen im Rahmen des PPP Schulen Cité verursacht (4.900 T€). Diesen Ausgaben stehen jedoch Einnahmen aus Schulbauförderung in gleicher Höhe gegenüber, so dass es sich im Saldo dadurch keine Belastung des Haushaltes ergibt.

Zum Ausgleich des Gesamthaushaltes ist eine Entnahme aus der Allgemeinen Rücklage in Höhe von 10.683 T€ (Zunahme um 3.649 T€ im Vergleich zu 2010) notwendig. Trotz der erhöhten Rücklagenentnahme muss auch die geplante Kreditaufnahme von 3.500 T€ in 2010 auf 5.000 T€ gesteigert werden. Bei einer Tilgung von 2.207 T€ entspricht dies einer Nettoneuverschuldung von 2.793 T€.
 

Einen detaillierten Überblick über alle Haushaltszahlen sowie die Gründe für die veränderten Ausgaben bzw. Einnahmen liefert der Vorbericht zum Haushalt (siehe Download).