Gartenamt bekämpft Eichenprozessionsspinner
Baden-Baden. Nachdem in den vergangenen Jahren an einigen Stellen in Balg, Haueneberstein und Sandweier der Befall von einzelnen Eichen mit Raupen des Eichenprozessionsspinners festgestellt wurde, führt das städtische Gartenamt auch in diesem Jahr wieder eine vorbeugende Bekämpfung der Larven des Eichenprozessionsspinner im Frühstadium durch. Die Maßnahme erfolgt voraussichtlich vom Dienstag, 19., bis Donnerstag, 21. April.
Neben dem bislang vom Gartenamt angewendeten Absaugen der Prozessionsspinnernester bewirkt das vorbeugende Spritzen mit einem biologischen, für den Menschen vollkommen unbedenklichen Präparat, dass die Vermehrung der Prozessionsspinner bereits im frühen Larvenstadium verhindert wird.
Der Eichenprozessionsspinner ist eine Motte, die bedingt durch den Klimawandel in den letzten fünf Jahren aus dem Süden nach Baden-Württemberg eingewandert und nahezu ausschließlich an Eichen an sonnigen und warmen Standorten anzutreffen ist. In den Entwicklungsstadien von der Larve zur Raupe bildet die Larve des Eichenprozessionsspinners Brennhaare, deren Kontakt bei Menschen Juckreiz und allergische Reaktionen auslösen kann.

