Ausstellungen

William N. Copley nach oben

18. Februar 2012 bis Anfang Juni 2012
Museum Frieder Burda, Lichtentaler Allee

Die umfassende Retrospektive William N. Copleys (1919-1996) im Museum Frieder Burda präsentiert über 80 Werke des Amerikaners, der als Galerist, Künstler, Schriftsteller und Verleger seit Mitte der 1940er Jahre ein wichtiger Vermittler zwischen den Surrealisten und der Pop Art-Bewegung war und zu den eigenwilligsten Persönlichkeiten der Kunstszene gehört.

Die meisten der ausgestellten Arbeiten stammen aus dem Nachlass des Künstlers, viele davon werden erstmals öffentlich gezeigt. Auch der umfangreiche Werkkomplex, der sich in der Sammlung Frieder Burda befindet, wird in der Ausstellung präsentiert. In der Tradition von Dada, Surrealismus und amerikanischer Pop Art setzt sich William N. Copley in seinen Bildern auf ironische Weise mit dem erotischen Spiel zwischen Mann und Frau in all seinen Facetten auseinander.
William N. Copley, Kiss me
© Estate of William N. Copley / Copley LLC., New York

"KOPF ODER ZAHL. Die Quantifizierung von allem im 19. Jahrhundert." nach oben

bis 26. Februar 2012
Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts, Lichtentaler Allee 8

Ab Samstag, den 10. September ist im Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts die Ausstellung "KOPF ODER ZAHL. Die Quantifizierung von allem im 19. Jahrhundert." zu sehen.

Im 19. Jahrhundert vollzieht sich die allgemeine Modernisierung nicht zuletzt als Quantifizierung aller Lebensbereiche. Regional verschiedene Maßeinheiten und  Zeittaktungen werden genormt und vereinheitlicht, Bevölkerungsstatistik und Nationalökonomie entstehen, Handel und Geldverkehr werden standardisiert, nationalisiert und ansatzweise globalisiert, an den Börsen von St. Petersburg, Brüssel, New York, Warschau oder München wird im Medium der Zahlen auf die Zukunft gewettet. Die „bare Zahlung“ verbessert die freie Verfügbarkeit vieler neuer Waren, macht zugleich aber alle Waren immer austauschbarer. Nicht wenige Denker des 19. Jahrhunderts beklagen den Verlust aller Qualitäten zugunsten umfassender Quantifizierung.

Die Ausstellung folgt dem bis heute folgenreichen Triumph der Zahl in allen Lebensbereichen des 19. Jahrhunderts. Die Quantifizierung vereinfachte und versachlichte, und zugleich abstrahierte und mystifizierte sie das tägliche Leben.
Spielkarten
Altenburger Spielkarten, 2. Hälfte 19. Jahrhundert




Chto Delat? nach oben

bis 12. Februar 2012
Staatliche Kunsthalle, Lichtentaler Allee 8a

Als deutlicher Kontrast zur vorausgehenden Ausstellung findet eine Einzelpräsentation von Chto Delat? statt. Die Gruppe, deren Name übersetzt „Was tun?“ bedeutet, wurde im Jahre 2003 in St. Petersburg von Künstlern, Kritikern, Philosophen und Schriftstellern als autonome Plattform für Kulturschaffende gegründet, die ihre Arbeit in einen engagiert politischen Kontext stellen wollen. Gerade in Baden-Baden, wo der Anteil russischer Einwohner in den letzten Jahren stark angestiegen ist, scheint eine Auseinandersetzung mit den neuen ökonomischen Realitäten Russlands viel versprechend. Ein von Bertolt Brecht in Baden-Baden uraufgeführtes Sing-Spiel wird als Ausgangspunkt für die Ausstellung dienen.
Kunsthalle

Stadtmuseum nach oben

Stadtmuseum, Lichtentaler Allee 10

Im Stadtmuseum im Alleehaus präsentiert sich auf zwei Stockwerken die Geschichte der Stadt von den römischen Anfängen bis zur Gegenwart. Themenschwerpunkte bilden das Baden und Kuren durch die Jahrhunderte sowie das mondäne Weltbad im 19. Jahrhundert. Das Dachgeschoss ist den Spezialsammlungen, etwa böhmischen Gläsern, historischem Spielzeug sowie Münzen und Medaillen vorbehalten. Ein neu errichteter gläserner Pavillon beherbergt Steindenkmäler und plastische Bildwerke von der Römer- bis zur Neuzeit, darunter die spätgotischen Portalfiguren der Stiftskirche.
Stadtmuseum

Jan de Cock nach oben

3. März 2012 bis 17. Juni 2012
Staatliche Kunsthalle, Lichtentaler Allee 8a

In den vergangenen 10 Jahren ist Jan de Cock (*1979 in Brüssel) große Aufmerksamkeit zu Teil geworden. Wie bei keinem anderen belgischen Künstler wurden seine Arbeiten in zahlreichen internationalen Museen in Einzelausstellungen gezeigt. Für sein neustes Projekt wählte Jan de Cock „Jaqueline Kennedy Onassis“ als Überbegriff, das aus zwei Ausstellungen und in regelmäßigem Abstand erscheinenden Künstlerbüchern bestehen wird. Im September 2011 wurde eine Ausstellung im White Out Studio in Knokke-Heist (Niederlande) eröffnet und ab dem 3. März 2012 wird die Hauptschau hier in Baden-Baden zusehen sein.

In den 6 Meter hohen Oberlichtsälen der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden wird Jan de Cock ortsspezifische Installationen realisieren, die sich auf Hermann Billings neoklassizistischen Ausstellungsbau beziehen, der 2009 sein 100-jähriges Bestehen feierte. Der Besucher wird durch die Ausstellungsräume der Kunsthalle durch ein System aus Wiederholung, Linearität, Fragmentierung und Perspektive geführt. Eine seiner freistehenden Installationen erinnert an Panoramabauten des 19. Jahrhunderts und fungiert als Bindeglied zwischen einer Reihe von zweidimensionalen Strukturen. Mit Jan de Cocks eindringlicher und klarer Formsprache, sowie seiner theoretischen Auseinandersetzung mit der institutionellen Kunstpräsentation, zeigt die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden eine der spannendsten Positionen im Bereich Installation und Skulptur.
Kunsthalle

45 Kubikmeter für Kunst nach oben

Staatliche Kunsthalle, Lichtentaler Allee 8a

Mit 45cbm eröffnet in diesem Jahr ein Studioraum im Erdgeschoss der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden. Als Supplement zum laufenden Programm werden dort im Rhythmus von vier bis sechs Wochen junge und zeitgenössische Künstlerpositionen vorgestellt. Eröffnet wird der Ausstellungsraum am 12. Februar 2012 mit der Einzelausstellung der amerikanischen Künstlerin Selene States. Es folgen Präsentationen von Rachel Sussman (New York), Claudia Chaseling und BURGHARD (Berlin).

Selene States - Swing Shoe Shop nach oben

12. Februar bis 9. April 2012
Staatliche Kunsthalle, Lichtentaler Allee 8a

Selene States (*1984 in Providence, USA, lebt und arbeitet in London) bespielt erstmals den neu geschaffenen Studioraum 45cbm der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden. Ihre Installation "Swing Shoe Shop" verweist auf die vormalige Nutzung als institutioneller Verkaufsraum Ausgangspunkt bildet eine Videoinstallation, die eine getanzte Swingchoreographie zeigt.

52 Paar Tanzschuhe aus den 1920er bis 40er Jahren an den Wänden und deren Geschichten inspirieren zum Eintauchen in die in Großstädten immer noch existierende Musik- und Tanzkultur des Swing aus der Vorkriegszeit. Die Schuhe können als Readymade-Objekte und/oder zum tatsächlichen Gebrauch erworben werden.

Kuratiert von Hendrik Bündge.
Swing Shoe Shop

Afrika mit eigenen Augen. Vom Erforschen und Erträumen eines Kontinents nach oben

17. März bis 2. September 2012
Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts, Lichtentaler Allee 8

Die Ausstellung bietet einen anderen Blick auf die Begegnung mit Afrika im 19. Jahrhundert. Zu sehen sind afrikanische Kult- und Alltagsgegenstände aus den Sammlungen Reinhard Klimmt, Saarbrücken, dem Morat-Institut, Freiburg, und Dr. Kusch, Baden-Baden.
Den eindrucksvollen Skulpturen, Türen, Masken und Musikinstrumenten werden die Umstände der kulturgeschichtlichen und ästhetischen Entdeckung Afrikas im 19. Jahrhundert gegenübergestellt. So zeigt die Ausstellung hervorragende afrikanische Objekte aus profilierten Sammlungen und fragt zugleich, wie und wodurch die Kultobjekte aus dem Schwarzen Kontinent in begehrte europäische Kunstobjekte umgewandelt wurden.
Ausstellung LA8-Afrika mit eigenen Augen
Paar, pare, aus Terrakotta
Sammlung Reinhard Klimmt, Saarbrücken

Fabergé Museum nach oben

Fabergé Museum, Sophienstraße 30

Das Fabergé Museum ist das erste seiner Art, das sich allein dem Lebenswerk von Carl Fabergé widmet. In der einzigartigen Sammlung ist das ganze Spektrum der Arbeiten von Carl Fabergé vertreten, angefangen bei den berühmten kaiserlichen Ostereiern der Zarenfamilie bis hin zu köstlichen Schmuckstücken und qualitätvollen Gegenständen des täglichen Bedarfs aus der Zeit des 1. Weltkrieges.

Innerhalb der Ausstellung finden Sie unter anderem auch die weltgrößte Sammlung von noblen Zigarettenetuis und unterschiedlichsten Tierminiaturen aus Edlesteinen. Auch die Werker der anerkannten zeitgenössischen Goldschmiedemeister wie Bolin, Boucheron, Cartier, Ovtschinikov, Sazikov, Chlebnikov. Falite und andere lassen keinen Betrachter gleichgültig. Darüber hinaus verfügt das Museum über eine umfangreiche und ständig wachsende Sammlung eines Archivs, das große Schätze in Form von Fotomaterial und persönlichen Originaldokumenten von und über Carl Fabergé und seine Meister birgt.

Das Museum begleitet Sie ebenfalls auf der faszinierenden Zeitreise in die Welt der Handwerkskunst des „goldenen Zeitalters“ Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts.

Fabergé Museeum

Frida Kahlo "Leid und Leidenschaft" nach oben

seit 28. Februar 2009
Kunstmuseum Gehrke-Remund, Industriestraße 9a

Ab 28. Februar 2009 sind über 100 Gemälde von Frida Kahlo als lizenzierte Repliken – meisterlich gemalt - im Kunstmuseum Gehrke-Remund in Baden-Baden zu sehen. Über 100 Gemälde (lizenzierte Repliken) werden gezeigt. Die Ausstellung erstreckt sich über rund 600 qm und ist in einer alten Emaillierfabrik in Baden-Baden untergebracht. Neben den Gemälden, Kleider und Schmuck ist auch der Lebensmittelpunkt von Frida Kahlo, ihre Casa Azul (das Blaue Haus) zu erleben. Frida Kahlo, schon zu Lebzeiten eine Legende: Malerin - Ehefrau von Diego Rivera - befreundet mit Picasso - Geliebte von Trotzki und Josephine Backer. Sie hat 144 Bilder in ihrem kurzen Leben gemalt.
Kahlo

Léger - Laurens. Tête-à-tête nach oben

23. Juni bis 4. November 2012
Museum Frieder Burda, Lichtentaler Allee

Die Zeitgenossen Fernand Léger (1881 - 1955) und Henri Laurens (1885 - 1954), der in der Sammlung Frieder Burda vertreten ist, werden in der Ausstellung im Museum Frieder Burda mit ihren künstlerischen Ausdrucksformen (Malerei und Skulptur) gegenübergestellt. Thematische Parallelen, gemeinsame Interessen sowie die Freundschaft der beiden Künstler werden in der Präsentation herausgearbeitet. Viele der hochkarätigen Kunstwerke sind Leihgaben aus dem Centre Pompidou in Paris.
Museum Frieder Burda