Ausstellungen

Baden-Baden – Stadtbild um 1900
bis 30. April 2010
Stadtmuseum Baden-Baden, Lichtentaler Allee 10

Im Stadtmuseum im Alleehaus präsentiert sich die Geschichte Baden-Badens von den römischen Anfängen bis zur Gegenwart. Themenschwerpunkte bilden das Baden und Kuren durch die Jahrhunderte sowie das mondäne Weltbad im 19. Jahrhundert. Das Dachgeschoss ist wechselnden Sonderausstellungen vorbehalten. Ein neu errichteter gläserner Pavillon beherbergt Steindenkmäler und plastische Bildwerke von der Römer- bis zur Neuzeit.
Stadtmuseum

LICHT FANGEN. Zur Geschichte der Fotografie im 19. Jahrhundert
seit 10. Oktober 2009
Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts, Lichtentaler Allee 8

Bis heute gilt die Fotografie als Medium des Dokumentarischen und als reines Speichermedium. Der tatsächliche Gebrauch von Fotografie im damaligen Alltag, in Wissenschaft, Kriminologie, Tourismus und Seelenforschung lässt in der Ausstellung deutlich werden, dass schon die frühe Fotografie stets beides war: Speicher- und Projektionstechnik, treuer „Pencil of Nature“ und wissenschaftliche oder ästhetische Aufbereitung von Natur, patentierbares technisches Verfahren und irrationale magische Praxis mitten in der sich industrialisierenden Moderne.


Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Wuppertaler Fotografiesammler KH.W. Steckelings aus dessen umfangreicher Sammlung „S“ entwickelt worden. Zu sehen sind fotografische Apparate wie die Kodak No. 1 (1889) als erste Amateurkamera, Geheim- und Spezialkameras zur Herstellung von Stereoskopien und Panoramaansichten sowie Werke berühmter Fotografen und Pioniere von Talbot bis Muybridge.

 

Beleuchtet wird zudem die Vor- und Frühgeschichte vor und parallel zur historischen Phase der technischen Erfindung der Fotografie im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Guckkasten, Faltpanorama, Laterna Magica und Lithophanie erinnern an einen Alltag lange vor Kino, Fernsehen und Internet, der gleichwohl Schaulust und Sehbegierde kannte. Eine zimmergroße Camera Obscura und ein historisches Fotoatelier machen damalige Technik für die Besucher der Ausstellung buchstäblich zugänglich.

Stereo Sphinx

Fabergé Museum
Fabergé Museum

Das Fabergé Museum ist das erste seiner Art, das sich allein dem Lebenswerk von Carl Fabergé widmet. In der einzigartigen Sammlung ist das ganze Spektrum der Arbeiten von Carl Fabergé vertreten, angefangen bei den berühmten kaiserlichen Ostereiern der Zarenfamilie bis hin zu köstlichen Schmuckstücken und qualitätvollen Gegenständen des täglichen Bedarfs aus der Zeit des 1. Weltkrieges.

 

Innerhalb der Ausstellung finden Sie unter anderem auch die weltgrößte Sammlung von noblen Zigarettenetuis und unterschiedlichsten Tierminiaturen aus Edlesteinen. Auch die Werker der anerkannten zeitgenössischen Goldschmiedemeister wie Bolin, Boucheron, Cartier, Ovtschinikov, Sazikov, Chlebnikov. Falite und andere lassen keinen Betrachter gleichgültig. Darüber hinaus verfügt das Museum über eine umfangreiche und ständig wachsende Sammlung eines Archivs, das große Schätze in Form von Fotomaterial und persönlichen Originaldokumenten von und über Carl Fabergé und seine Meister birgt.

Das Museum begleitet Sie ebenfalls auf der faszinierenden Zeitreise in die Welt der Handwerkskunst des „goldenen Zeitalters“ Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts.

 

 

Fabergé Museum GmbH
Sophienstraße 30, 76530 Baden-Baden
Telefon +49 (0) 7221 970890, Fax +49 (0) 7221 9708930
Email: info@fabergemuseum.de
Internet www.fabergemuseum.de

Fabergé Museeum

Frida Kahlo "Ein Band um eine Bombe"
seit 28. Februar 2009
Kunstmuseum Gehrke-Remund, Industriestraße 9a

Ab 28. Februar 2009 sind über 100 Gemälde von Frida Kahlo als lizenzierte Repliken – meisterlich gemalt - im Kunstmuseum Gehrke-Remund in Baden-Baden zu sehen. Über 100 Gemälde (lizenzierte Repliken) werden gezeigt. Die Ausstellung erstreckt sich über rund 600 qm und ist in einer alten Emaillierfabrik in Baden-Baden untergebracht. Neben den Gemälden, Kleider und Schmuck ist auch der Lebensmittelpunkt von Frida Kahlo, ihre Casa Azul (das Blaue Haus) zu erleben. Frida Kahlo, schon zu Lebzeiten eine Legende: Malerin - Ehefrau von Diego Rivera - befreundet mit Picasso - Geliebte von Trotzki und Josephine Backer. Sie hat 144 Bilder in ihrem kurzen Leben gemalt.
Kahlo

Sammlung Frieder Burda
20. März bis 20. Juni 2010
Museum Frieder Burda, Lichtentaler Allee 8b

"Die Bilder tun was mit mir...." Einblicke in die Sammlung Frieder Burda

 

Die Ausstellung verspricht inspirierende Begegnungen mit den verschiedenen in der Sammlung vertretenen Künstlergenerationen sowie Neuerwerbungen der letzten Jahre.

 

Parallel hierzu zeigt vom 19. Mai bis 20. Juni 2010 die Kinderkunstwerkstatt Arbeiten der jungen Museumsbesucher.

Mark Rothko, No. 36 (Black Stripe)

© VG Bild-Kunst, Bonn


DIE PYRAMIDE VON INNEN. Die Entdeckung des Alten Ägyptens im 19. Jahrhundert.
27. März bis 15. August 2010
Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts, Baden-Baden

Ab dem 27. März 2010 zeigt das Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts seine dritte Ausstellung: Die Pyramide von innen. Die Entdeckung des Alten Ägyptens im 19. Jahrhundert. Abenteuerlust, Faszination und Neugier öffneten im vorletzten Jahrhundert das Fenster zur Vergangenheit des alten Ägyptens. Wilhelm Dieudonné Stieler bereiste 1908/09 das Land und war von der alten Kultur fasziniert. Er legte eine kleine Sammlung von Ägyptiaca an, die heute von der Stiftung für ein Schweizerisches Orient Museum, Basel betreut wird und den Kernpunkt der Ausstellung bildet.

 

Das 19. Jahrhundert mit seinen geografischen Eroberungen, seinem geschichtlichen Wissensdrang und seinen archäologischen Entdeckungen ist unser entscheidendes Fenster zur Vergangenheit. Nicht erst seit dem napoleonischen Feldzug nach Ägypten, der zwischen 1798 und 1801 die Aufmerksamkeit Europas auf sich zog, löste das Land entlang des Nils eine Faszination auf Künstler und Wissenschaftler aus. Die Zeugnisse aus der Vergangenheit lockten Abenteurer in das Land der Pharaonen. Dabei lag der Schwerpunkt des Interesses zunächst nicht in der Erkundung der Hochkultur, sondern in der Aneignung von bislang ungehobenen Schätzen. Erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts wuchs ein Bewusstsein für die Ägyptologie und den Erhalt der historischen Denkmäler.

Sakkara, Temple of Mena (Grab des Mereruka), Postkarte

© Stiftung für ein schweizerisches Orient-Museum, Basel


Stefan Müller
27. März bis 30. Mai 2010
Staatliche Kunsthalle, Lichtentaler Allee 8a

Im Zentrum der künstlerischen Auseinandersetzung von Stefan Müller steht die Beschäftigung mit dem Medium Malerei. Mit außergewöhnlichen Materialien und Techniken entwickelt er eine minimalistische Formensprache, in der die große Geste der Malerei mit der Sparsamkeit der künstlerischen und malerischen Mittel konkurriert.

Christopher Williams
12. Juni bis 29. August 2010
Staatliche Kunsthalle, Lichtentaler Allee 8a

Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden präsentiert eine Ausstellung mit einer neu entstehenden Werkgruppe und älteren Arbeiten von Christopher Williams (*1956 in Los Angeles), die seine Position als einen der wichtigsten Vertreter der konzeptuellen Fotografie beleuchten werden.

Miró. Die Farben der Poesie
3. Juli bis 14. November 2010
Museum Frieder Burda, Lichtentaler Allee 8b

Die Baden-Badener Werkschau des großen Katalanen zeigt mit etwa 100 Werken aus sechs Jahrzehnten die phantastische Vielseitigkeit Mirós, der die Kunst des 20. Jahrhunderts zutiefst geprägt hat.

Durch van Gogh, Cézanne, Matisse, Picasso und die Surrealisten inspiriert, fand Joan Miró zu einer ganz unverwechselbaren Bildsprache.

Seine Gemälde bilden den Schwerpunkt der Ausstellung, ergänzt durch Papierarbeiten, Keramiken und Skulpturen. Die Leihgaben kommen aus den großen öffentlichen und privaten Sammlungen Europas und der Vereinigten Staaten.

Exklusiv für das Museum Frieder Burda wird die Ausstellung von Jean-Louis Prat kuratiert, der mit Joan Miró befreundet war und bereits die beiden Ausstellungen „Chagall. In neuem Licht“ und „Die Skulpturen der Maler“ in Baden-Baden ausgerichtet hat.
Joan Miró, Femme espagnole

 

© 2010, Successió Miró / VG Bild-Kunst Bonn