| "KOPF ODER ZAHL. Die Quantifizierung von allem im 19. Jahrhundert." |
 |
|
bis 26. Februar
2012
Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts, Lichtentaler Allee 8
Ab Samstag, den 10. September ist im Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts die Ausstellung "KOPF ODER ZAHL. Die Quantifizierung von allem im 19. Jahrhundert." zu sehen.
Im 19. Jahrhundert vollzieht sich die allgemeine Modernisierung nicht zuletzt als Quantifizierung aller Lebensbereiche. Regional verschiedene Maßeinheiten und Zeittaktungen werden genormt und vereinheitlicht, Bevölkerungsstatistik und Nationalökonomie entstehen, Handel und Geldverkehr werden standardisiert, nationalisiert und ansatzweise globalisiert, an den Börsen von St. Petersburg, Brüssel, New York, Warschau oder München wird im Medium der Zahlen auf die Zukunft gewettet. Die „bare Zahlung“ verbessert die freie Verfügbarkeit vieler neuer Waren, macht zugleich aber alle Waren immer austauschbarer. Nicht wenige Denker des 19. Jahrhunderts beklagen den Verlust aller Qualitäten zugunsten umfassender Quantifizierung.
Die Ausstellung folgt dem bis heute folgenreichen Triumph der Zahl in allen Lebensbereichen des 19. Jahrhunderts. Die Quantifizierung vereinfachte und versachlichte, und zugleich abstrahierte und mystifizierte sie das tägliche Leben.
|
 |
Altenburger Spielkarten, 2. Hälfte 19. Jahrhundert
|
|
|
|
| 45 Kubikmeter für Kunst |
 |
|
Staatliche Kunsthalle, Lichtentaler Allee 8a
Mit 45cbm eröffnet in diesem Jahr ein Studioraum im Erdgeschoss der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden. Als Supplement zum laufenden Programm werden dort im Rhythmus von vier bis sechs Wochen junge und zeitgenössische Künstlerpositionen vorgestellt. Eröffnet wird der Ausstellungsraum am 12. Februar 2012 mit der Einzelausstellung der amerikanischen Künstlerin Selene States. Es folgen Präsentationen von Rachel Sussman (New York), Claudia Chaseling und BURGHARD (Berlin).
|
|
|
|
| Afrika mit eigenen Augen. Vom Erforschen und Erträumen eines Kontinents |
 |
|
17. März bis 2. September
2012
Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts, Lichtentaler Allee 8
Die Ausstellung bietet einen anderen Blick auf die Begegnung mit Afrika im 19. Jahrhundert. Zu sehen sind afrikanische Kult- und Alltagsgegenstände aus den Sammlungen Reinhard Klimmt, Saarbrücken, dem Morat-Institut, Freiburg, und Dr. Kusch, Baden-Baden.
Den eindrucksvollen Skulpturen, Türen, Masken und Musikinstrumenten werden die Umstände der kulturgeschichtlichen und ästhetischen Entdeckung Afrikas im 19. Jahrhundert gegenübergestellt. So zeigt die Ausstellung hervorragende afrikanische Objekte aus profilierten Sammlungen und fragt zugleich, wie und wodurch die Kultobjekte aus dem Schwarzen Kontinent in begehrte europäische Kunstobjekte umgewandelt wurden.
|
 |
Paar, pare, aus Terrakotta
Sammlung Reinhard Klimmt, Saarbrücken
|
|
|
|
| Fabergé Museum |
 |
|
Fabergé Museum, Sophienstraße 30
Das Fabergé Museum ist das erste seiner Art, das sich allein dem Lebenswerk von Carl Fabergé widmet. In der einzigartigen Sammlung ist das ganze Spektrum der Arbeiten von Carl Fabergé vertreten, angefangen bei den berühmten kaiserlichen Ostereiern der Zarenfamilie bis hin zu köstlichen Schmuckstücken und qualitätvollen Gegenständen des täglichen Bedarfs aus der Zeit des 1. Weltkrieges.
Innerhalb der Ausstellung finden Sie unter anderem auch die weltgrößte Sammlung von noblen Zigarettenetuis und unterschiedlichsten Tierminiaturen aus Edlesteinen. Auch die Werker der anerkannten zeitgenössischen Goldschmiedemeister wie Bolin, Boucheron, Cartier, Ovtschinikov, Sazikov, Chlebnikov. Falite und andere lassen keinen Betrachter gleichgültig. Darüber hinaus verfügt das Museum über eine umfangreiche und ständig wachsende Sammlung eines Archivs, das große Schätze in Form von Fotomaterial und persönlichen Originaldokumenten von und über Carl Fabergé und seine Meister birgt.
Das Museum begleitet Sie ebenfalls auf der faszinierenden Zeitreise in die Welt der Handwerkskunst des „goldenen Zeitalters“ Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts.
|
 |
|
|
|
|