Ausstellungen

Museum LA8: TECHNISCHE PARADIESE. Zukunft in der Karikatur des 19. Jahrhunderts

Museum LA8

24. September 2016 bis 5. März 2017
Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts, Lichtentaler Allee 8

Seit dem frühen 19. Jahrhundert begegneten immer mehr Menschen immer mehr Maschinen in ihrem Alltag - zuerst in den frühindustriellen Fabriken sowie im Eisenbahn- und Dampfschiffverkehr, dann in den Wohnvierteln, später auch zu Hause. Wenn eine Neuigkeit die Lebenswelt grundlegend verändert, sind die ersten spontanen Reaktionen später besonders aufschlussreich. Die Karikatur war das ideale Medium, um die Überraschung, die ungläubige Bewunderung, die Begeisterung und die Befürchtungen der Zeitgenossen angesichts des weltgeschichtlichen Neuankömmlings „industrielle Maschine“ aufzuzeichnen.

Staatliche Kunsthalle: Michael Müller – „Skits – 13 Ausstellungen in 9 Räumen’“.

Staatliche Kunsthalle Baden-Baden

26. November 2016 bis 19. Februar 2017
Staatliche Kunsthalle,
Lichtentaler Allee 8a

Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden zeigt zur Wiedereröffnung des Obergeschosses eine umfangreiche Einzelausstellung des in Berlin lebenden Künstlers Michael Müller: "SKITS. 13 Ausstellungen in 9 Räumen".

Sechzehn Tonnen feuergetrockneter Quarzsand, hunderte Meter Teichfolie, etliche Quadratmeter weißer und rosafarbener Teppich, mehrere Bahnen durchsichtige, rote Plastikfolie, ein Aquarium – darin zwei mexikanische Albino-Axolotl und 50 blinde Albino-Höhlensalmler. Des Weiteren: ein ausgestopfter Ibis, 600 weiße Kacheln, zahlreiche Tonnen diverser Holzarten, 200 Platten aus feuchtem Ton, Kunstwerke von Art & Language, Jan Breughel d. J., Angela de la Cruz, Jochen Dehn, Rolf-Gunter Dienst, Willem de Kooning, Jonathan Lasker und Vlado Martek. Das sind, neben Michael Müllers eigenen Zeichnungen, Gemälden, Skulpturen, Installationen und Videos, einige der Materialien und Kunstwerke dieser Ausstellung.

45 Kubikmeter für Kunst

Staatliche Kunsthalle, Lichtentaler Allee 8a
Mit 45cbm wurde in diesem Jahr ein Studioraum im Erdgeschoss der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden eröffnet. Als Supplement zum laufenden Programm werden dort im Rhythmus von vier bis sechs Wochen junge und zeitgenössische Künstlerpositionen vorgestellt.

Ausstellungen:
10. Dezember 2016 bis 15. Januar 2017: Luise Schröder
28. Januar bis 19. März 2017: Jennifer Mattes

Museum Frieder Burda: Die Kerze

Museum Frieder Burda

22. Oktober 2016 bis 29. Januar 2017
Museum Frieder Burda, Lichtentaler Allee, Lichtentaler Allee 8b

Im Zentrum der Ausstellung im Museum Frieder Burda steht eine der Ikonen der Sammlung Frieder Burda: die „Kerze“ (1982) von Gerhard Richter. Von diesem Meisterwerk ausgehend wird in der Ausstellung anhand von Gemälden, Skulpturen und Installationen dem Motiv der Kerze nachgegangen, das tief in der Kultur- und Kunstgeschichte verwurzelt ist. Die Darstellung einer brennenden Kerze ist zeitlos und zugleich emotional aufgeladen, sie ist sinnfällig und zugleich bedeutungsvoll und symbolträchtig. Das mystifizierte Bild vom An-, Verbrennen und Erlöschen gilt als spirituelle Metapher für den Lebenszyklus und hat im religiösen Kontext seit Jahrhunderten seinen festen Platz.

In der Kerze manifestieren sich zudem Trauer und Melancholie, sie gilt als Vanitas-Symbol, steht für Wissenschaft und Künste und versinnbildlicht nicht zuletzt Erotik und Begehren. In der zeitgenössischen Kunst wird die Kerze in experimentellen Arbeiten schließlich selbst zum künstlerischen Objekt.

Hochkarätige Leihgaben aus internationalen Museen und bedeutenden Privatsammlungen von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart beleuchten eines der prominentesten Motive in der Bildenden Kunst.

Stadtmuseum

Stadtmuseum, Lichtentaler Allee 10

Im Stadtmuseum im Alleehaus präsentiert sich auf zwei Stockwerken die Geschichte der Stadt von den römischen Anfängen bis zur Gegenwart. Wechselnde Sonderausstellungen zu kultur- und stadthistorischen Themen.

Museum Frieder Burda: Sigmar Polke – Alchemie und Arabeske

Museum Frieder Burda

11. Februar bis 21. Mai 2017
Museum Frieder Burda, Lichtentaler Allee, Lichtentaler Allee 8b

Zehn Jahre nach der Retrospektive Sigmar Polke im Museum Frieder Burda, die auf den Sammlungen Josef Froehlich, Reiner Speck und Frieder Burda basierte, soll nun auf das Werk des großen Malers unter dem Blickwinkel der „geheimnisvollen Gründe“ (für) seine(r) Malerei und der dazu elegant kontrastierenden Liniengebilde eingegangen werde.

Die Linien werden auf recht unterschiedliche Art „gewonnen“: durch Klebebänder, durch Bildvorlagen, durch Farbverläufe oder durch Übernahme herrlicher Arabesken Dürers oder Altdorfers. Die belebten Malgründe entstehen durch die Wahl des Materials (Stoffe, Folien, Raster) wie durch „zauberhafte“ chemische Prozesse der Vermengung unterschiedlicher Chemikalien, Lacke, Pflanzensäfte etc. Gegensätze wie „gewollt“ und eher „zufällig“ durchdringen und überlagern sich dabei ständig, wobei nie eindeutig entschieden ist, woher die bestimmende Kraft rührt. So stehen die Stoffbilder und Lackbilder den linearen Darstellungen bis hin zu den Schönheitslinien der „Schleifenbilder“ sich umarmend gegenüber.

Hochkarätige Leihgaben aus internationalen Sammlungen und Museen ergänzen die zahlreichen Exponate aus der Sammlung Frieder Burda.

Fabergé Museum

Baden-Baden-Fabergemuseum

Fabergé Museum, Sophienstraße 30

Das Fabergé Museum ist das erste seiner Art, das sich allein dem Lebenswerk von Carl Fabergé widmet. In der einzigartigen Sammlung ist das ganze Spektrum der Arbeiten von Carl Fabergé vertreten, angefangen bei den berühmten kaiserlichen Ostereiern der Zarenfamilie bis hin zu köstlichen Schmuckstücken und qualitätvollen Gegenständen des täglichen Bedarfs aus der Zeit des 1. Weltkrieges.

Innerhalb der Ausstellung finden Sie unter anderem auch die weltgrößte Sammlung von noblen Zigarettenetuis und unterschiedlichsten Tierminiaturen aus Edelsteinen. Auch die Werker der anerkannten zeitgenössischen Goldschmiedemeister wie Bolin, Boucheron, Cartier, Ovtschinikov, Sazikov, Chlebnikov. Falite und andere lassen keinen Betrachter gleichgültig. Darüber hinaus verfügt das Museum über eine umfangreiche und ständig wachsende Sammlung eines Archivs, das große Schätze in Form von Fotomaterial und persönlichen Originaldokumenten von und über Carl Fabergé und seine Meister birgt.

Das Museum begleitet Sie ebenfalls auf der faszinierenden Zeitreise in die Welt der Handwerkskunst des „goldenen Zeitalters“ Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts.

Kunstmuseum Gehrke-Remund

Kunstmuseum Gehrke-Remund

12. November 2016 bis 17. April 2017
Güterbahnhofstraße 9,
Baden-Baden Oos

Frida Kahlo: Viva la Vida
Die Ausstellung erzählt das Leben von Frida Kahlo mittels sechsundsechzig Selbstporträt-Gemälde, Vintage-Fotografien und Grossformat-Fotodrucken mit denen die Wohnung und der Garten des Blauen Hauses - wo Frida Kahlo die meiste Zeit ihres Lebens verbrachte - nacherlebt werden kann. 
Alle ihre Selbstbildnisse werden im Kontext ihres Lebens mit Fotografien, Kleider, Schmuck und ihr Atelier im "Blauen Haus" gezeigt. 
Die Ausstellung zeigt auch einige Frida Kahlo Gemälde die noch nie in Europa zu sehen waren. Dies ist nur mit Repliken möglich.

Das Kunstmuseum Gehrke-Remund ist das einzige Museum der Welt, das die Genehmigung vom Staat Mexiko erhalten hat, alle ihre Werke zu replizieren (meisterlich handgemalt) und auszustellen.

Museum LA8: NATUR UND KULISSE. Vornehme Parallelgesellschaften im 19. Jahrhundert

Museum LA8

25. März bis 3. September 2017
Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts, Lichtentaler Allee 8

Die Ausstellung fragt nach dem konkreten Ort, an dem sich die Bürger nach dem Ende adliger Misswirtschaft und kirchlicher Bevormundung zwanglos trafen, einander außerhalb der alten Ständeverfassung begegneten, die Wirkung ihrer neuen Kleiderordnung praktisch ausprobierten, sich amüsierten oder auf einer Bank saßen und das Wetter genossen sowie wo sich Geschäfts- oder Liebesbeziehungen anbahnten: dem Park.

Museum Frieder Burda: Rodney Graham

Baden-Baden-Museum-Frieder-Burda

3. Juni bis 8. Oktober 2017
Museum Frieder Burda, Lichtentaler Allee 8b

Gezeigt werden rund 20 Fotoleuchtkästen des kanadischen Konzeptkünstlers Rodney Graham (*1949) von 2004 bis heute. Die Fotoleuchtkästen nehmen in dem vielfältigen Werk des Künstlers ein besondere Stellung ein. Ihre Bildsprache ist opulent sinnlich und tiefsinnig komisch, sie vermitteln Erfrischendes und Verblüffendes, wobei Graham durch seine ironische Vielschichtigkeit und kulturgeschichtlichen Referenzen die schöne Oberfläche immer wieder untergräbt. Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler.


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