Ausstellungen

Museum LA8: Andreas Achenbach – Revolutionär und Malerfürst

Museum LA8

19. März bis 28. August 2016
Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts, Lichtentaler Allee 8

In einem persönlichen Spannungsverhältnis zwischen revolutionärem Aufbegehren und kommerziellem Erfolg durchlebte Andreas Achenbach, dessen 200. Geburtstag sich im September 2015 jährte, eine turbulente politische Zeit, in der sich die Gesellschaft enorm veränderte. Die Ausstellung spürt dies anhand von zahlreichen Gemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken aus privatem Besitz nach und bezieht dabei auch die Bedingungen des Kunstmarkts und der sich neu etablierenden Kunstkritik mit ein.


Kinderzeit im Museum LA8:
Flyer Kinderzeitprogramm

Staatliche Kunsthalle: Gutes böses Geld – eine Bildgeschichte der Ökonomie

Staatliche Kunsthalle Baden-Baden

5. März bis 19. Juni 2016
Staatliche Kunsthalle,
Lichtentaler Allee 8a

Geld ist nicht ahistorisch – so lautet die grundlegende These der Großen Landesausstellung „Gutes böses Geld“. Sie zeichnet mit einer Vielzahl historischer und aktueller Werke nach, wie Künstler Geld und den Umgang damit ins Bild gesetzt haben. Thematisiert werden die vielfältigen emotionalen, psychologischen und moralischen Implikationen von Geld durch die Präsentation einer Bildgeschichte der Ökonomie — mit mehr als 120 Arbeiten von 1264 bis 2016. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden mit dem Casino Baden-Baden, dem Stadtmuseum Baden-Baden und dem Theater Baden-Baden und steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen und Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg.

45 Kubikmeter für Kunst

Staatliche Kunsthalle, Lichtentaler Allee 8a
Mit 45cbm wurde in diesem Jahr ein Studioraum im Erdgeschoss der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden eröffnet. Als Supplement zum laufenden Programm werden dort im Rhythmus von vier bis sechs Wochen junge und zeitgenössische Künstlerpositionen vorgestellt.

Aktuelle Ausstellung
Evelyn Möcking – 9. April bis 12. Juni 2016

Museum Frieder Burda: Gerhard Richter – Birkenau

Museum Frieder Burda Baden-Baden

6. Februar bis 29. Mai 2016
Museum Frieder Burda, Lichtentaler Allee, Lichtentaler Allee 8b

Die Ausstellung im Museum Frieder Burda zeigt abstrakte Werke von Gerhard Richter. Im Zentrum steht ein Hauptwerk des Malers, das vierteilige ungegenständliche, zutiefst ergreifende Werk mit dem Titel „Birkenau“ (WZ 937 1-4), das 2014 entstand. Gerhard Richter nimmt darin Bezug auf Fotografien, die 1944 im Konzentrationslager Birkenau von Mitgliedern des jüdischen Sonderkommandos aufgenommen wurden. Diese Fotodokumente bilden den Ausgangspunkt, die erste Schicht seiner Malerei, der viele weitere überarbeitende Malvorgänge folgen.

Der Ausgangspunkt der malerischen Strategie von Gerhard Richter, dem auch bei seinen Abstraktionen stets ein Bezug zum Abbild eigen ist, wird im Kontext von Werken weiterer bekannter Künstler verdeutlicht. Zu sehen sind abstrakte Meisterwerke von Carl Andre, Sol LeWitt, Blinky Palermo, Imi Knoebel oder Sigmar Polke. Aber auch Andy Warhol und die abstrakten Expressionisten Clyfford Still, Adolph Gottlieb und Willem de Kooning belegen, wie zeitgenössische Künstler gerade mithilfe der Abstraktion in der Lage sind, das Unbeschreibliche festzuhalten oder das Nichtdarstellbare abzubilden.

Leihgaben aus internationalen Sammlungen und Museen ergänzen die Exponate aus der Sammlung Frieder Burda.


Parallel zu sehen in der Museumsgalerie: "Den Wald vor lauter Bäumen..."
In der Sammlung Frieder Burda befinden sich viele Werke, die als Motiv einen Baum zeigen, oder sich mit dem Thema „Wald“ befassen. Durch die Lage in der Lichtentaler Allee und durch seine ikonische Architektur, die immer auch die umgebende Natur in die Ausstellungen miteinbezieht, ist das Museum Frieder Burda geradezu prädestiniert dafür, Werke zu diesem Thema zu zeigen. Es ist interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Künstler an das Motiv herangehen und es in ihrer ganz individuellen Ausdrucksart auf die Leinwand bringen.

Stadtmuseum

Stadtmuseum, Lichtentaler Allee 10

Im Stadtmuseum im Alleehaus präsentiert sich auf zwei Stockwerken die Geschichte der Stadt von den römischen Anfängen bis zur Gegenwart. Wechselnde Sonderausstellungen zu kultur- und stadthistorischen Themen.

Sonderausstellung:
"Gutes böses Geld" in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Kunsthalle, dem Casino Baden-Baden und dem Theater Baden-Baden. Vom 5. März bis 19. Juni 2016

Fabergé Museum

Baden-Baden-Fabergemuseum

Fabergé Museum, Sophienstraße 30

Das Fabergé Museum ist das erste seiner Art, das sich allein dem Lebenswerk von Carl Fabergé widmet. In der einzigartigen Sammlung ist das ganze Spektrum der Arbeiten von Carl Fabergé vertreten, angefangen bei den berühmten kaiserlichen Ostereiern der Zarenfamilie bis hin zu köstlichen Schmuckstücken und qualitätvollen Gegenständen des täglichen Bedarfs aus der Zeit des 1. Weltkrieges.

Innerhalb der Ausstellung finden Sie unter anderem auch die weltgrößte Sammlung von noblen Zigarettenetuis und unterschiedlichsten Tierminiaturen aus Edelsteinen. Auch die Werker der anerkannten zeitgenössischen Goldschmiedemeister wie Bolin, Boucheron, Cartier, Ovtschinikov, Sazikov, Chlebnikov. Falite und andere lassen keinen Betrachter gleichgültig. Darüber hinaus verfügt das Museum über eine umfangreiche und ständig wachsende Sammlung eines Archivs, das große Schätze in Form von Fotomaterial und persönlichen Originaldokumenten von und über Carl Fabergé und seine Meister birgt.

Das Museum begleitet Sie ebenfalls auf der faszinierenden Zeitreise in die Welt der Handwerkskunst des „goldenen Zeitalters“ Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts.

Kunstmuseum Gehrke-Remund

Kunstmuseum Gehrke-Remund

Bis Ende September 2016
Güterbahnhofstraße 9,
Baden-Baden Oos

Fridas Fotos - Sonderausstellung
Mit über 200 Fotografien, davon 20 in Grossformat, dokumentiert die Ausstellung das bewegte Leben voller Leid und Leidenschaft von Frida Kahlo. Zusätzlich kann der Besucher das Lebensumfeld von Frida in Mexiko durch die gestalteten Räume und Möbel ihres geliebten Blauen Hauses erleben. Dazu sind prächtige Mexikanische Kleider zu sehen in der Art wie diese von Frida Kahlo getragen wurden.

Museum Frieder Burda: Katharina Grosse

Baden-Baden-Museum-Frieder-Burda

11. Juni bis 9. Oktober 2016
Museum Frieder Burda, Lichtentaler Allee 8b

Katharina Grosse (*1961) zählt zu den bedeutendsten internationalen Malereipositionen der Gegenwart. Seit den 1990er Jahren befragt sie unablässig die Bedingungen des Mediums und erweitert das klassische Bildfeld zunehmend in den Raum hinein. Während sich Grosses frühe Tafelbilder vornehmlich mit dem Flächenaspekt auseinandersetzen und von horizontal und vertikal verlaufenden, sich überschneidenden und überlagernden Pinselzügen geprägt sind, gewinnt in ihren vielschichtigen Schablonenbildern der Raumaspekt mittels ihrer Sprühtechnik an Bedeutung. 

Die monografische Ausstellung im Museum Frieder Burda legt den Schwerpunkt auf die Tafelbilder. Sie präsentiert Werke aus verschiedenen Schaffensphasen, die sowohl untereinander als auch mit der Museumsarchitektur von Richard Meier in Interaktion treten.

Museum LA8: TECHNISCHE PARADIESE. Zukunft in der Karikatur des 19. Jahrhunderts

Museum LA8

16. September 2016 bis 26. Februar 2017
Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts, Lichtentaler Allee 8

Seit dem frühen 19. Jahrhundert begegneten immer mehr Menschen immer mehr Maschinen in ihrem Alltag - zuerst in den frühindustriellen Fabriken sowie im Eisenbahn- und Dampfschiffverkehr, dann in den Wohnvierteln, später auch zu Hause. Wenn eine Neuigkeit die Lebenswelt grundlegend verändert, sind die ersten spontanen Reaktionen später besonders aufschlussreich. Die Karikatur war das ideale Medium, um die Überraschung, die ungläubige Bewunderung, die Begeisterung und die Befürchtungen der Zeitgenossen angesichts des weltgeschichtlichen Neuankömmlings „industrielle Maschine“ aufzuzeichnen.

Museum Frieder Burda: Die Kerze

Museum Frieder Burda

22. Oktober 2016 bis 12. Februar 2017
Museum Frieder Burda, Lichtentaler Allee, Lichtentaler Allee 8b

Im Zentrum der Ausstellung im Museum Frieder Burda steht eine der Ikonen der Sammlung Frieder Burda: die „Kerze“ (1982) von Gerhard Richter. Von diesem Meisterwerk ausgehend wird in der Ausstellung anhand von Gemälden, Skulpturen und Installationen dem Motiv der Kerze nachgegangen, das tief in der Kultur- und Kunstgeschichte verwurzelt ist. Die Darstellung einer brennenden Kerze ist zeitlos und zugleich emotional aufgeladen, sie ist sinnfällig und zugleich bedeutungsvoll und symbolträchtig. Das mystifizierte Bild vom An-, Verbrennen und Erlöschen gilt als spirituelle Metapher für den Lebenszyklus und hat im religiösen Kontext seit Jahrhunderten seinen festen Platz.

In der Kerze manifestieren sich zudem Trauer und Melancholie, sie gilt als Vanitas-Symbol, steht für Wissenschaft und Künste und versinnbildlicht nicht zuletzt Erotik und Begehren. In der zeitgenössischen Kunst wird die Kerze in experimentellen Arbeiten schließlich selbst zum künstlerischen Objekt.

Hochkarätige Leihgaben aus internationalen Museen und bedeutenden Privatsammlungen von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart beleuchten eines der prominentesten Motive in der Bildenden Kunst.


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