Stadtmuseum

Von den Anfängen der Römer, über das Baden und Kuren in Baden-Baden, zu den mondänen Zeiten als Weltbad im 19. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart...

Stadtmuseum-Baden-Baden

Das Stadtmuseum Baden-Baden, dessen Geschichte bis in das Jahr 1892 zurückreicht, befindet sich heute im so genannten Alleehaus inmitten der berühmten Lichtentaler Allee. Die ständige Ausstellung bietet einen Einblick in die Geschichte der Stadt mit ihrer über 2000-jährigen Tradition als Bade- und Kurort und dem beispiellosen Aufstieg zum mondänen Weltbad des 19. Jahrhunderts.

Wechselnde Sonderausstellungen zu kultur- und stadthistorischen Themen. 


AKTUELLE AUSSTELLUNG: Gutes böses Geld. Eine Bildgeschichte der Ökonomie

5. März bis 19. Juni 2016

Eine Große Landesausstellung der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden mit dem Stadtmuseum, Casino und Theater Baden-Baden

John Heartfield, So macht man Dollars, 1931, Fotomontage auf Original-Karton, für den Roman »So macht man Dollars« von Upton Sinclair, autorisierte Übersetzung von Paul Baudisch. 1.—35. Tausend, Malik-Verlag, Berlin 1931, © The Heartfield Community
John Heartfield, So macht man Dollars, 1931, Fotomontage auf Original-Karton, für den Roman »So macht man Dollars« von Upton Sinclair, autorisierte Übersetzung von Paul Baudisch. 1.—35. Tausend, Malik-Verlag, Berlin 1931, © The Heartfield Community of Heirs / VG Bild-Kunst, Bonn 2016 / Foto: Photobibliothek.ch

Geld ist nicht ahistorisch – so lautet die grundlegende These der Großen Landesausstellung „Gutes böses Geld“. Vom 5. März bis 19. Juni 2016 präsentiert die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden in Kooperation mit dem Stadtmuseum, dem Casino und dem Theater Baden-Baden eine 750 Jahre überblickende Bildgeschichte des Geldes. Hier wird gezeigt, wie Künstler Geld und den Umgang damit im Laufe der Jahrhunderte ins Bild gesetzt haben.

Das Stadtmuseum Baden-Baden ergänzt den Ausstellungs-Parcours durch einen speziellen Fokus auf das Brettspiel Monopoly und dessen Entstehungsgeschichte in den krisenhaften Zeiten zwischen Hyperinflation und Great Depression. Erweitert wird die Ausstellung um sozialdokumentarische Fotografien von 1900 bis 1940 von Fotokünstlern wie John Heartfield, Dorothea Lange u.v.m.
Ihre Bildwerke erscheinen zu den einzelnen Spielversionen von Monopoly als bildhaft-dokumentarischer Konterpart.

Dass das Spiel ursprünglich als pädagogisches Instrument konzipiert war, das vor Gefahren von Monopolen warnen sollte, ist heute in Vergessenheit geraten und vor allem in sein Gegenteil verkehrt. Eine Monopoly-Installation im Stadtmuseum entführt den Besucher in eine interaktive Atmosphäre der eigenen Spiellust und -neugier.

Charles Darrow, Monopoly, 1935, bedrucktes Papier, bedruckter Karton, Metall, Plastik, Holz, Farbe, Parker Brothers Inc., USA / Sammlung The Strong — National Museum of Play, New York
Charles Darrow, Monopoly, 1935, bedrucktes Papier, bedruckter Karton, Metall, Plastik, Holz, Farbe, Parker Brothers Inc., USA / Sammlung The Strong — National Museum of Play, New York

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN

jeden Freitag um 14 Uhr durch Kunsthalle und Stadtmuseum

jeden Sonntag um 11.30 Uhr durch Kunsthalle, Stadtmuseum und Casino

Treffpunkt im Foyer der Kunsthalle 


Themenschwerpunkt "Romantik und Roulette" - Das Weltbad im 19. Jahrhundert

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erlebt Baden-Baden innerhalb weniger Jahrzehnte einen beispielslosen Aufstieg vom romantisch verträumten Landstädtchen zum mondänen Weltbad. Adel und gehobenes Bürgertum, Künstler und Hasardeure, elegante Welt und Halbwelt aus aller Herren Länder begegnen sich hier. Die internationale Badegesellschaft vergnügt sich beim Spiel am Roulettetisch, bei Konzerten internationaler Stars, vielbeachteten Theateraufführungen, Bällen und den Pferderennen im nahegelegenen Iffezheim. Das gesellschaftliche Leben, die romantische Umgebung und nicht zuletzt das Spiel mit dem Glück sichern Baden-Baden den Rang als "Capitale d'été", als Sommerhauptstadt Europas.

Stadtmuseum Baden-Baden
Stadtmuseum Baden-Baden

Rallyes für die ganze Familie - „Geschichte(n) gemeinsam entdecken“

Stadtmuseum Baden-Baden

Sei es mit „Veni, vidi, vici“ auf den Spuren der alten Römer oder im Schloss des Markgrafen – Familien mit Jung und Alt können von nun an mittels eines Rallye-Quiz die Dauerausstellung des Stadtmuseums mit spannenden Fragen und Antworten selbst erkunden.

Das Quiz gibt es an der Kasse des Stadtmuseums für zwei Euro. Wenn die jungen Besucherinnen und Besucher ihre Eltern mitbringen, ist der Eintritt für ein Elternteil frei. Nach der Rallye gibt es als kleine Prämie den ultimativen Museumsbutton zum Anstecken und die Baden-Baden-Map, ein Stadtplan zum Mitnachhausenehmen und selbst Gestalten.

Einfach dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr vorbeischauen im Alleehaus. Das Angebot eignet sich für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren. Anmeldungen sind nicht erforderlich.


Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Öffnungszeiten:
Di - So 11 bis 18 Uhr

Eintrittspreise:
Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei
Kinder ab 7 Jahre, Schüler, Studenten 2,- EUR
Erwachsene 5,- EUR
Familien 9,- EUR
ermäßigt 4,- EUR
Schulklassen 20,- EUR
Gruppen (bis 20 Personen) 40,- EUR

Gruppenführungen nach Vereinbarung:
Dienstag bis Freitag 40,- EUR zzgl. Eintritt pro Person
an Wochenenden und Feiertagen 50,- EUR zzgl. Eintritt pro Person

Führungen auf Anfrage Telefon +49 (0) 7221 932272 oder museum.archiv@baden-baden.de

Bushaltestelle:
Augustaplatz (Linie 201, 214)
Lichtentaler Allee (Linie 216)


Stadtmuseum
Lichtentaler Allee 10
76530 Baden-Baden
Telefon +49 (0) 7221 932272
Fax +49 (0) 7221 932277
E-Mail museum.archiv@baden-baden.de


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