Ausstellungen

MATTA. Fiktionen nach oben

bis 2. Juni 2013
Museum Frieder Burda, Lichtentaler Allee

Matta (1911–2002) zählt zu den bedeutendsten Malern des 20. Jahrhunderts, seine Werke sind weltweit in Museen vertreten. Der in Chile geborene Künstler stand in engem Austausch mit Surrealisten wie Dalí, André Breton und Marcel Duchamp, mit denen er seit 1938 ausstellte. Als Architekt ausgebildet, entwickelte Matta im Pariser Atelier von Le Corbusier seine Idee der Beziehung des Raums zum Menschen. In seinen Gemälden schuf er Fiktionsräume, die mit Elementen wissenschaftlicher Bildsprache emotionale Erfahrungen aufrufen. In den 1940er Jahren, als Matta sich im Exil in New York befand, nahm er wesentliche Entwicklungen des Abstrakten Expressionismus vorweg.
Museum Frieder Burda

Elizabeth Peyton - Here She Comes Now nach oben

9. März bis 23. Juni 2013
Staatliche Kunsthalle, Lichtentaler Allee 8a

Seit über zwei Jahrzehnten ist die New Yorker Malerin Elizabeth Peyton (*1965) bekannt für ihre feinfühligen Porträts von Menschen, die sie inspirieren. Die kleinformatigen Gemälde von Peyton bestechen durch eine sensible und raffinierte Pinselführung. In der Ausstellung wird eine spezielle thematische Neuauswahl aus ihrem vielschichtigen Œuvre vorgestellt, das neben Öl- und Aquarellmalereien auch Werke in verschiedenen Drucktechniken umfasst.
Staatliche Kunsthalle



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45 Kubikmeter für Kunst nach oben

Staatliche Kunsthalle, Lichtentaler Allee 8a

Mit 45cbm wurde in diesem Jahr ein Studioraum im Erdgeschoss der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden eröffnet. Als Supplement zum laufenden Programm werden dort im Rhythmus von vier bis sechs Wochen junge und zeitgenössische Künstlerpositionen vorgestellt.

Vorschau Ausstellung vom 20.04.-02.06.13
Alina Schmuch & Franca Scholz:
Die Künstlerinnen haben sich für die Ausstellung HAUSEN mit verschiedenen Orten, ihren Materialien und Oberflächen beschäftigt. Die wachsende Olympiastadt Sotschi wurde von den Künstlerinnen in Kooperation mit dem Strelka Art Institute in Moskau ebenso motivisch festgehalten wie die Partnerstadt Baden-Baden. In ihrer Installation im Studioraum 45cbm verbinden die Studentinnen der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe das fotografisch Eingefangene und bldhauerisch Reproduzierte. Die Präsentation erfolgt über eigens entwickelte Displayformate, die auf konstruktivistische Elemente referieren.

Mittwoch, 22.5.2013, 19 Uhr

ARTE-Filmvorführung „Marc Jacobs & Louis Vuitton“

In Zusammenarbeit mit dem europäischen Kulturkanal ARTE zeigt die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden im Begleitprogramm der Ausstellung „Elizabeth Peyton. Here She Comes Now“ die Dokumentation "Marc Jacobs & Louis Vuitton" (ARTE France 2007, 82 Min.).

 Louis Vuitton gehört zu den ältesten und weltweit führenden Luxusmarken. Von Las Vegas über Tokio bis Baden-Baden prangt das unverwechselbare braun-goldene Logo auf Taschen, Koffern und Accessoires. Im Ranking der wichtigsten Marken findet sich Louis Vuitton als einziges Modelabel unter den Top 20, dicht hinter Apple, Microsoft und Disney. Der New Yorker Designer Marc Jacobs ist seit 2007 Kreativdirektor von Louis Vuitton. Sein intelligenter, ironischer Stil macht ihn zum Lieblingsdesigner vieler Kreativer: Nicht nur Elizabeth Peyton, auch Sofia Coppola, Juergen Teller, Takashi Murakami und Kate Moss gehören zu seinen Freunden und Inspirationsquellen. Marc Jacobs hat dem Pariser Filmemacher Loïc Prigent einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des renommierten Hauses erlaubt. Entstanden ist ein origineller Film, der seltene Einblicke gibt in den kreativen Schaffensprozess eines der weltweit gefragtesten Designer und zugleich in ein komplexes künstlerisches und knallhartes wirtschaftliches System.
Der Eintritt ist frei.
 


Typen mit Tiefgang. Heinrich Zille und sein Berlin. nach oben

23. März bis 1. September 2013
Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts, Lichtentaler Allee 8

Die Ausstellung präsentiert den Zeichner, Fotografen und tiefenscharfen Beobachter des rasanten Umbruchs in Berlin um 1900. Neben über 60 selten gezeigten Originalzeichnungen und Skizzen aus einer Berliner Privatsammlung tritt Heinrich Zille (1858-1926) in rund 50 seiner Fotografien des Berliner Lebens und Städtebaus hervor. Weiter ergänzt wird diese Werkschau durch seine berühmten Drucke und Plakate.
Heinrich Zille: Frauen in der Kneipe, 1909
Frauen in der Kneipe, 1909 Feder und Aquarell Privatsammlung, Berlin

EMIL NOLDE. Große Sommerausstellung nach oben

15. Juni bis 13. Oktober 2013
Museum Frieder Burda, Lichtentaler Allee

Faszinierende Blumen in leuchtenden Farben, romantische, weite Landschaften, dramatische Seeansichten – das begeistert Kunstliebhaber an Emil Nolde (1867 - 1956), einem der führenden Künstler des Expressionismus. Die ausdrucksstarken Gemälde und Aquarelle des Künstlers zeugen in wunderbaren Farbharmonien von seiner Verbundenheit mit der Natur und seiner Suche nach den menschlichen Urzuständen. Die Museumsarchitektur des New Yorker Architekten Richard Meier unterstreicht diese Thematik auf natürliche Weise: Große Fenster und immer wieder andere Blickwinkel durch Öffnungen im Gebäude erlauben dem Betrachter ein direktes Nachvollziehen der Verbindung von Kunst und Natur. Daneben zeigt die große Sommerausstellung zu Nolde im Museum Frieder Burda auch facettenreiche Menschenbilder, religiöse Motive, Impressionen seiner Südseereise sowie des Berliner Nachtlebens. Die präsentierten Werke offenbaren die Vielschichtigkeit der Lebenswelt und des künstlerischen Schaffens von Emil Nolde, sie alle verbindet die emotionale Kraft der Farbe.
Museum Frieder Burda Startseite

Zur Ausstellung EMIL NOLDE

Zur großen Sommerausstellung "Emil Nolde. Die Pracht der Farben" werden in der prachtvollen Park- und Gartenanlage Lichtentaler Allee vor und neben dem Museum Frieder Burda vier große Blumenbeete angelegt. Damit wird erstmals ein Themenaspekt der Ausstellung mit pflanzlichen Mitteln in der Natur umgesetzt.

Stadtmuseum nach oben

Stadtmuseum, Lichtentaler Allee 10

Im Stadtmuseum im Alleehaus präsentiert sich auf zwei Stockwerken die Geschichte der Stadt von den römischen Anfängen bis zur Gegenwart. Themenschwerpunkte bilden das Baden und Kuren durch die Jahrhunderte sowie das mondäne Weltbad im 19. Jahrhundert. Das Dachgeschoss ist den Spezialsammlungen, etwa böhmischen Gläsern, historischem Spielzeug sowie Münzen und Medaillen vorbehalten. Ein neu errichteter gläserner Pavillon beherbergt Steindenkmäler und plastische Bildwerke von der Römer- bis zur Neuzeit, darunter die spätgotischen Portalfiguren der Stiftskirche.

Sonderausstellung
Vom 11. Mai bis 29. September 2013:
Ärzte, Bader und Barbiere - Die medizinische Versorgung vom Mittelalter bis zum Ende des Alten Reichs

Stadtmuseum

Fabergé Museum nach oben

Fabergé Museum, Sophienstraße 30

Das Fabergé Museum ist das erste seiner Art, das sich allein dem Lebenswerk von Carl Fabergé widmet. In der einzigartigen Sammlung ist das ganze Spektrum der Arbeiten von Carl Fabergé vertreten, angefangen bei den berühmten kaiserlichen Ostereiern der Zarenfamilie bis hin zu köstlichen Schmuckstücken und qualitätvollen Gegenständen des täglichen Bedarfs aus der Zeit des 1. Weltkrieges.

Innerhalb der Ausstellung finden Sie unter anderem auch die weltgrößte Sammlung von noblen Zigarettenetuis und unterschiedlichsten Tierminiaturen aus Edlesteinen. Auch die Werker der anerkannten zeitgenössischen Goldschmiedemeister wie Bolin, Boucheron, Cartier, Ovtschinikov, Sazikov, Chlebnikov. Falite und andere lassen keinen Betrachter gleichgültig. Darüber hinaus verfügt das Museum über eine umfangreiche und ständig wachsende Sammlung eines Archivs, das große Schätze in Form von Fotomaterial und persönlichen Originaldokumenten von und über Carl Fabergé und seine Meister birgt.

Das Museum begleitet Sie ebenfalls auf der faszinierenden Zeitreise in die Welt der Handwerkskunst des „goldenen Zeitalters“ Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts.

Fabergé Museeum

Frida Kahlo "Leid und Leidenschaft" nach oben

seit 28. Februar 2009
Kunstmuseum Gehrke-Remund, Industriestraße 9a

Ab 28. Februar 2009 sind über 100 Gemälde von Frida Kahlo als lizenzierte Repliken – meisterlich gemalt - im Kunstmuseum Gehrke-Remund in Baden-Baden zu sehen. Über 100 Gemälde (lizenzierte Repliken) werden gezeigt. Die Ausstellung erstreckt sich über rund 600 qm und ist in einer alten Emaillierfabrik in Baden-Baden untergebracht. Neben den Gemälden, Kleider und Schmuck ist auch der Lebensmittelpunkt von Frida Kahlo, ihre Casa Azul (das Blaue Haus) zu erleben. Frida Kahlo, schon zu Lebzeiten eine Legende: Malerin - Ehefrau von Diego Rivera - befreundet mit Picasso - Geliebte von Trotzki und Josephine Backer. Sie hat 144 Bilder in ihrem kurzen Leben gemalt.
Kahlo

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