Gruppenfoto der Beteiligten, der Integrationsbeauftragten Hanna Panther (Zweite von links) und Bürgermeister Roland Kaiser (Vierter von rechts, vordere Reihe).

16. Interkulturelle Wochen

Baden-Baden (09.09.2019). Die Freude war ihm sichtlich anzusehen, als Bürgermeister Roland Kaiser der Presse das umfangreiche und vielseitige Programm der Interkulturellen Wochen 2019 vorstellte. Die von der städtischen Integrationsbeauftragten Hannah Panther vorbereiteten Wochen gehen vom 21. September bis einschließlich 3. Oktober.

„Zusammen leben – zusammen wachsen“

„Zusammen leben – zusammen wachsen“ lautet das Motto der inzwischen 16. Interkulturellen Wochen. Roland Kaiser unterstreicht: „Unser Motto ist Bestandsaufnahme und Zielbeschreibung zugleich. Denn es ist unumstritten, dass wir längst in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft zusammen leben.“

Kaiser dankte in diesem Zusammenhang allen Mitstreitern, die im Rahmen der Woche Einblicke in ihr Engagement geben: Sozialverbände, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Vereine und Initiativen. Es sei ein richtig buntes Programm entstanden, das von sich Sport über Workshops, Zusammenkünfte, Kunst, Politik und Bildung erstrecke.

Große Tradition in Baden-Baden

Kaiser betonte, die Interkulturelle Woche habe bereits eine große Tradition in Baden-Baden. Baden-Baden habe da eine große Kontinuität und ein gutes Netzwerk, das beim Zusammenwachsen helfe.

Hannah Panther ergänzt: „Die erste Interkulturelle Woche entstand aus einem privaten Verein heraus unter Federführung von Frank Führle, Werner Schlindwein und Clemens Litterst. Das Trio baute das ehrenamtlich auf, um die Sozialarbeit und Bildungsarbeit im Bereich der Integration noch besser bekannt zu machen.“ Laut Panther leben derzeit im Stadtkreis rund 11.000 Menschen mit ausländischem Pass – rund 20 Prozent der Bevölkerung. Darunter sind keine Doppelstaatler oder Spätaussiedler.  

Erstmaliger Trialog der Religionen am 23. September

Kaiser wies auf den erstmaligen Trialog der Religionen am 23. September hin, an dem sich Vertreter der israelitischen Kultusgemeinde, des Steinbacher Moscheevereins und der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen austauschen. Im Mittelpunkt steht die Frage: „Wie gelingt es uns, unsere Werte an die nächste Generation weiterzugeben?“

Die Interkulturelle Woche beginnt mit einem Fairen Frühstück, weiter gibt es einen Tango-Abend, ein Basketballspiel der United Colors, das Spitalkirchenfest, einen Trialog zwischen Christen, Muslimen und Juden, ein offenes Malatelier, Informationen für neu zugewanderte Eltern, einen Kinoabend, einer Führung durch das Festspielhaus, einen Vortrag über den politischen Islam, einen Koch- und Tanzabend, einen Kindertreff und Filmabend. 

Weitere Informationen gibt es unter Service - Migration und Integration - Angebote für Migranten - Interkulturelle Wochen.

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