Serge Chéri-Zécoté, Bürgermeister Roland Kaiser, Martine Schöppner und Gerhard Kesselhut (von links, vorne).
Serge Chéri-Zécoté, Bürgermeister Roland Kaiser, Martine Schöppner und Gerhard Kesselhut (von links, vorne).

Bürgermeister Kaiser legt Kranz auf Ehrenfriedhof nieder

Baden-Baden (06.11.2019). Zum Gedenken an die Gefallenen der Weltkriege sowie an die verstorbenen Mitglieder und Angehörigen der französischen Streitkräfte legten Bürgermeister Roland Kaiser, Martine Schöppner (Vizepräsidentin der Union des Français de l’Étranger) und Johann Lorenz (Ehrenvorsitzender VdK-Kreisverband Baden-Baden/Bühl) auf dem Ehrenfriedhof an der Maximilianstraße Kränze nieder.

An der Gedenkfeier nahmen neben zahlreichen Gästen auch Gabriele Spengler vom VdK-Kreisverband Baden-Baden/Bühl, Gerhard Kesselhut, Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Baden-Baden, sowie Serge Chéri-Zécoté, Freunde von Martinique und der Karibik in Baden-Württemberg e.V., teil. Musikalisch umrahmt wurde die Gedenkfeier durch ein Bläserensemble des Musikvereins Lichtental.

Gedenktag zeigt Verbundenheit und Freundschaft zu Frankreich

In seiner Rede ging Roland Kaiser auf die wichtige Bedeutung des Gedenkens ein. Mit Verlegung des Oberkommandos der französischen Besatzungstruppen nach Baden-Baden folgte ab 1945 der Zuzug vieler Soldaten und Verwaltungskräfte, die teilweise auch ihre Familien aus dem französischen Heimatland nachkommen ließen.

Kaiser erinnerte daran, dass aus den Besatzern mit der Zeit Freunde wurden und zahlreiche Angehörige der französischen Streitkräfte, die in Baden-Baden zeitweise eine Heimat gefunden hatten, auf dem Ehrenfriedhof Lichtental bestattet wurden. Die Tradition des Gedenktags wurde von den französischen Streitkräften begründet und nach deren Abzug im Jahr 1999 durch die Stadt Baden-Baden fortgesetzt, um damit die enge Verbundenheit und Freundschaft zum Nachbarland Frankreich zu bekunden.