Auf organgenem Hintergrund steht "Mit verantwortungsvollem Verhalten die Pandemie kontrollieren". Darunter steht jeweils m it passenden Symbolbildern "Abstand; Hygiene; App; MAske; Lüften"
(c) Bundesregierung

Corona aktuell

Baden-Baden. Seit dem 24. November wurden dem Landesgesundheitsamt 5 Neuinfektion in Baden-Baden gemeldet. Die Anzahl der gemeldeten Fälle in den letzten sieben Tagen beträgt 65. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind insgesamt 22.885 Personen erkrankt. Bislang verstarben 122 Covid-19-Infizierte in Baden-Baden. (Stand 25.11.2022)

Die aktuelle 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz beträgt 3,7. (Stand 25.11.2022)

Eine Übersicht der aktiven Covid-19-Fälle (derzeit in Quarantäne) im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden gibt es auf einer Karte des Landkreis Rastatt.

7-Tage-Inzidenz in Baden-Baden

25. November 2022 117,1
24. November 2022 131,5
23. November 2022 145,9
22. November 2022 135,1
21. November 2022 136,9
18. November 2022 145,9
17. November 2022 160,3
16. November 2022 169,3
15. November 2022 210,7
14. November 2022 237,7
11. November 2022 264,7
10. November 2022 261,1
9. November 2022 282,7
8. November 2022 266,5
7. November 2022 203,5
4. November 2022 214,3

Wichtige Links:

Alle Informationen zum Coronavirus in Baden-Baden, den Maßnahmen zur Prävention, Vorsorge, Hygiene, in den Schulen und Kitas sowie die Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft gibt es auf unseren Corona-Infoseiten.

Wo kann ich mich testen lassen? Aktuell bieten mehrere Apotheken und Kommunale Schnelltestzentren in Baden-Baden Schnelltests an. Weitere Informationen unter www.baden-baden.de/corona-teststationen.

Die wichtigsten Fragen und Antworten sowie Informationen in verschiedenen Sprachen gibt es auf der Internetseite der Landesregierung Baden-Württemberg.

Weitere Informationen und Zahlen zur Lage in Baden-Baden und Baden-Württemberg gibt es auf den Seiten des Landesgesundheitsamtes sowie der Landesregierung.

Die aktuelle Impfstatistik in Baden-Württemberg gibt es auf der Webseite des Sozialministeriums.


Weitere Meldungen:

Baden-Württemberg passt Corona-Verordnung zur Absonderung an

Bereits vergangenen Freitag (11. November) hatten die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein eine neue Phase im Umgang mit der Pandemie eingeläutet und sich auf gemeinsame Empfehlungen zur Lockerung der Absonderungsregeln verständigt. Heute nun hat das baden-württembergische Sozial- und Gesundheitsministerium die entsprechende Corona-Verordnung zur Absonderung veröffentlicht, morgen tritt sie in Kraft. Wer künftig in Baden-Württemberg positiv auf das Coronavirus getestet wird, muss sich ab Mittwoch, 16. November nicht mehr wie bisher verpflichtend für mindestens fünf Tage in häusliche Isolation begeben. Die neuen Regelungen sehen bei positiv getesteten Personen vielmehr grundsätzlich eine Maskenpflicht außerhalb der eigenen Wohnung vor.

„Die Aufhebung der Absonderungspflicht ist aus infektiologischer Sicht derzeit vertretbar. Das zeigen nicht zuletzt die Erfahrungen in unseren europäischen Nachbarländern, die diesen Schritt bereits gegangen sind“, sagte Sozial- und Gesundheitsminister Manne Lucha am Dienstag in Stuttgart. „Klar ist aber auch, dass wir das Coronavirus nicht einfach ignorieren dürfen. Persönliche Schutzmaßnahmen wie das Tragen von Masken sind weiterhin wichtig, nicht zuletzt aufgrund einer derzeit zunehmenden Zahl an anderen Atemwegserkrankungen, beispielsweise der Influenza. Grundsätzlich gilt: Wer krank ist und Symptome hat, sollte wie bisher auch zu Hause bleiben und sich krankschreiben lassen. Jede und jeder kann sich mit einer Impfung vor schweren Verläufen schützen. Darüber hinaus beobachten wir das Infektionsgeschehen weiter sehr aufmerksam, sodass wir die Regelungen kontinuierlich auf den Prüfstand stellen.“

Für Personen, die mittels Schnelltest oder PCR-Test positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 getestet wurden, ist nach der neuen Regelung eine fünftägige Maskenpflicht mit einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske vorgesehen. Diese gilt durchgängig außerhalb der eigenen Wohnung. So können auch positiv getestete Personen, wenn es deren Gesundheitszustand zulässt, beispielsweise einkaufen oder an der frischen Luft spazieren gehen.

Sofern im Freien ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann, kann die Maske auch abgenommen werden. Kinder, die noch nicht eingeschult sind, sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen.

Höhere Schutzstandards weiterhin in medizinisch-pflegerischen und
weiteren Einrichtungen

Positiv getestete Personen dürfen mindestens fünf Tage nach dem positiven Test medizinisch-pflegerische Einrichtungen nicht betreten oder dort tätig sein. Dies gilt selbstverständlich nicht für Personen, die in diesen Einrichtungen behandelt, betreut, untergebracht oder gepflegt werden. „Höhere Schutzstandards für vulnerable Gruppen halten wir selbstverständlich weiterhin aufrecht. Daher müssen insbesondere in medizinisch-pflegerischen Einrichtungen nach wie vor strengere Regeln für positive Getestete gelten“, so Minister Lucha.

Neben medizinisch-pflegerischen Einrichtungen gelten diese höheren Schutzstandards auch in Massenunterkünften und Justizvollzugsanstalten.

Herbstwelle der Corona-Pandemie hat begonnen

Die Herbstwelle der Corona-Pandemie rollt spürbar an; die Zahl der COVID-19-Fälle steigt sprungartig. Die aktuelle Corona-Situation im Klinikum Mittelbaden ist wieder sehr angespannt, nachdem es über die Sommermonate zeitweise eine leichte Entspannung gegeben hatte.

Am Montag gab es 56 COVID-Patienten, vier wurden intensivmedizinisch betreut. Viele Patienten müssen nicht ursächlich wegen einer Corona-Infektion stationär behandelt werden, sind aber bei ihrer Aufnahme mit COVID infiziert. Diese von den nicht infizierten Patienten zu separieren, bedeutet eine weitere, dauerhafte Herausforderung und Mehrbelastung für das KMB.

Vermehrt krankheitsbedingte Ausfälle bei Mitarbeitenden

Auch an den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geht die Pandemie nicht spurlos vorüber: Derzeit gibt es wieder vermehrt krankheitsbedingte Ausfälle. Dies erschwert die Lage am KMB zusätzlich. „Die Versorgung der Patienten ist nach wie vor gewährleistet“, erklärt PD Dr. Thomas Iber, Medizinischer Geschäftsführer des KMB. Er betont aber: „Diese Sicherstellung verlangt uns viel ab.“

(Stand 10.10.2022)

Impfungen Herbst und Winter - STIKO passt Empfehlung an

Rund 20.700 Corona-Impftermine sind bereits über das Portal impftermin-bw.de gebucht worden. Rund 27.000 Termine sind zudem derzeit frei. „Das Portal für die Corona-Schutzimpfungen wird gut angenommen, das freut mich sehr“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Sonntag (9. Oktober) in Stuttgart.

„Nutzen Sie diese Möglichkeiten und buchen Sie einen Termin über unser Portal. Nur 20 Prozent der Über-60-Jährigen haben zurzeit ihre zweite Auffrischimpfung – das ist noch zu wenig. Denn gerade für diese Altersgruppe ist die Impfung ganz wichtig. Ich hoffe sehr, dass die jetzt verfügbaren angepassten Impfstoffe helfen, die Zurückhaltung bei den Auffrischimpfungen zu überwinden.“

Impfungen mit angepassten Impfstoffen gezielt auswählen

Über das Impfterminportal lassen sich Termine für Impfungen mit den angepassten COVID-19-Impfstoffen gezielt auswählen und einfach und wohnortnah vereinbaren.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat in dieser Woche ihre Empfehlungen aktualisiert. Demnach wird zur Corona-Auffrischimpfung nun einer der an die Omikron-Variante angepassten COVID-19-Impfstoffe empfohlen. Die Auffrischimpfung kann sogar zeitgleich mit anderen Totimpfstoffen, wie beispielsweise gegen Influenza und Pneumokokken, verabreicht werden.

Auch gegen Influenza und Pneumokokken impfen lassen

„Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um sich nicht nur gegen Corona, sondern auch gegen Influenza und Pneumokokken auffrischen zu lassen“, betonte Gesundheitsminister Lucha. „Denn dann kann der Impfschutz noch rechtzeitig vor der Saison der Atemwegserkrankungen aufgebaut werden.“

Mit dem Corona-Impfcheck der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) kann mit Hilfe weniger Klicks individuell geprüft werden, ob nach den aktuellen Empfehlungen der STIKO weitere COVID-19-Impfungen empfohlen sind.

Hintergrundinformationen zur (Auffrisch-)Impfung

Die zweite Auffrischimpfung gegen COVID-19 sowie die Impfung gegen Pneumokokken wird von der Ständigen Impfkommission insbesondere für Personen ab 60 Jahren empfohlen. Die Impfung gegen Influenza ist in Baden-Württemberg allen Altersgruppen empfohlen. Die Kosten für die Grippeschutzimpfung werden in Baden-Württemberg von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Nach den aktuellen Empfehlungen der STIKO kann die Grippeschutzimpfung gleichzeitig mit der Impfung gegen Pneumokokken und mit den COVID-19-Impfstoffen von BioNTech/Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson verabreicht werden. Eine COVID-19-Impfung mit dem Impfstoff von Novavax kann zeitgleich mit der Impfung gegen Influenza durchgeführt werden. Zur Verabreichung weiterer Totimpfstoffe wie beispielsweise gegen Pneumokokken wird bei diesem Impfstoff ein Abstand von 14 Tagen vor und nach der Impfung empfohlen.

In ihrer 22. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung empfiehlt die STIKO außerdem nun auch die Verwendung des Impfstoffs Valneva zur Grundimmunisierung gegen COVID-19 von Personen zwischen 18 bis 50 Jahren. Der Impfstoff enthält ganze inaktivierte Viruspartikel und wird mit zwei Dosen in einem Abstand von mindestens vier Wochen angewendet.

Die aktuellen Empfehlungen der STIKO

Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) über die Impfung gegen COVID-19, Influenza und Pneumokokken

Informationen der BZgA über Impfung gegen COVID-19 zeitgleich mit anderen Impfungen

Der Corona-Impfcheck der BZgA

Impfterminportal für COVID-19-Impfungen

(Stand 10.10.2022)

Entschädigung bei Absonderung ab Oktober nur noch für dreifach Immunisierte

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich Corona-bedingt in Isolation befinden, kann der Arbeitgeber beim Staat in der Regel eine Verdienstausfallentschädigung beantragen. Für Absonderungszeiträume beginnend ab Oktober gelten nun weitere Voraussetzungen:

Ein Verdienstausfall wird nur noch dann erstattet, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter drei Immunisierungsereignisse (Impfung oder Genesung) vorweisen können, hierzu müssen mindestens zwei Impfungen gehören. Dies gilt auch für Entschädigungsanträge von Selbstständigen. Dies teilte das baden-württembergische Gesundheitsministerium am Freitag (30. September) mit.

Hintergrund

Hintergrund ist, dass die Ständige Impfkommission (STIKO) eine dritte Impfung - die Auffrischungsimpfung - für alle Bürgerinnen und Bürger empfohlen hat. Wer zum jetzigen Zeitpunkt immer noch keine Auffrischungsimpfung vorweisen kann, muss damit rechnen, dass er später keine Entschädigung für den absonderungsbedingten Verdienstausfall vom Staat erhält.

„Wer auf Kosten der Allgemeinheit eine Entschädigung aus Steuergeldern möchte, der sollte ebenfalls seinen – kleinen – Teil zur Solidarität beitragen und sich impfen lassen“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha in Stuttgart. „Die Impfung ist nach wie vor der beste Schutz gegen die Pandemie. Und Impfangebote stehen in Baden-Württemberg wirklich ausreichend zur Verfügung.“

Ausgenommen sind – wie bisher auch – Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und dies mit einem Attest nachweisen.

Ergänzende Informationen

Wer positiv getestet wird, der muss in Isolation. Die Absonderung endet frühestens fünf Tage nach dem Erstnachweis des Erregers, sofern seit 48 Stunden Symptomfreiheit besteht, spätestens jedoch nach zehn Tagen. Der Arbeitgeber des Getesteten oder der Selbständige können anschließend über das Online-Portal „Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz“ beim Staat die Erstattung des absonderungsbedingten Verdienstausfalles beantragen. Die Regierungspräsidien bearbeiten die Anträge.

Bislang wurden in Baden-Württemberg seit Beginn der Corona-Pandemie 342.841 Anträge auf Verdienstausfallentschädigung wegen Absonderung gestellt und rund 258 Millionen Euro ausbezahlt.

(Stand 04.10.2022)

Stadt Baden-Baden unterstützt weiterhin Impfkampagne des Landes

Die Stadt Baden-Baden unterstützt die Impfkampagne des Landes und damit die niedergelassene Ärzteschaft weiter bei der Schutzimpfung gegen Corona. In Zusammenarbeit mit dem Klinikum Karlsruhe und dem Pandemiebeauftragten Ingo Wiedenlübbert betreibt die Stadt weiterhin zwei regionale Impfstützpunkte.

Geimpft wird in Lichtental im Löwensaal und beim ärztlichen Bereitschaftsdienst in der Klinik Balg. Dabei kommen alle aktuellen Impfstoffe zum Einsatz. Da die Öffnungszeiten sich am Bedarf orientieren, wird um eine Terminvereinbarung vorab gebeten.

Weitere Informationen

Weitere Informationen sowie die Buchungsplattformen der Stadt Baden-Baden und des Landes sind unter www.baden-baden.de/corona-impfangebote zu finden.

(Stand 28.09.2022)