Auf organgenem Hintergrund steht "Mit verantwortungsvollem Verhalten die Pandemie kontrollieren". Darunter steht jeweils m it passenden Symbolbildern "Abstand; Hygiene; App; MAske; Lüften"
(c) Bundesregierung

Corona aktuell

Baden-Baden. Zurzeit befinden sich 25 aktive Covid-19-Erkrankte in Quarantäne. 2.046 Patienten gelten wieder als genesen. Bislang verstarben in Baden-Baden 68 Covid-19-Infizierte. (Stand 03.08.2021)

Wichtig: Das Gesundheitsamt des Landkreises Rastatt veröffentlicht die Corona-Zahlen seit 30. Juli 2021 nur noch zweimal pro Woche, und zwar dienstags und freitags.

Grund dafür ist, dass die maßgeblichen Infektionszahlen im Landkreis Rastatt und im Stadtkreis Baden-Baden sowie die zugehörigen Sieben-Tages-Inzidenzen ohnehin täglich durch das Landesgesundheitsamt veröffentlicht werden.

Insgesamt wurden seit Start des Kreisimpfzentrums 70.978 Impfungen vorgenommen. 33.772 Personen erhielten bereits ihre zweite Corona-Schutzimpfung. (Stand 02.08.2021, 9 Uhr)

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz in Baden-Baden findet sich auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts. Weitere Informationen und Zahlen zur Lage in Baden-Baden und Baden-Württemberg gibt es auf den Seiten des Landesgesundheitsamtes sowie der Landesregierung. Die aktuelle Impfstatistik in Baden-Württemberg gibt es auf der Webseite des Sozialministeriums.

Alle allgemeinen Fragen rund um das Thema Corona beantwortet das städtische Corona-Team (Mo. - Fr., von 8 - 12 Uhr) unter der Rufnummer 07221 93-24 94 0 sowie der E-Mail Adresse . Für Fragen zum Thema Einreise und damit verbundene Quarantäne- und Testregelungen können sich Bürgerinnen und Bürger an die Rufnummer 07221 93-24 93 8 wenden (Mo. - Fr., von 8 - 12 Uhr).

Hinweis

Aufgrund der aktuellen 7-Tage-Inzidenz gilt in Baden-Baden die Inzidenzstufe 2. Somit ist der Einzelhandel normal geöffnet.

7-Tage-Inzidenz der letzten 14 Tage in Baden-Baden

4. August 2021 25,4
3. August 2021 25,4
2. August 2021 25,4
1. August 2021 25,4
31. Juli 2021 23,6
30. Juli 2021 27,2
29. Juli 2021 21,7
28. Juli 2021 21,7
27. Juli 2021 25,4
26. Juli 2021 25,4
25. Juli 2021 25,4
24. Juli 2021 29
23. Juli 2021 19,9
22. Juli 2021 16,3

Wichtige Links:

Alle Informationen zum Coronavirus in Baden-Baden, den Maßnahmen zur Prävention, Vorsorge, Hygiene, in den Schulen und Kitas sowie die Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft gibt es auf unseren Corona-Infoseiten.

Wo kann ich mich testen lassen? Aktuell bieten mehrere Apotheken und Kommunale Schnelltestzentren in Baden-Baden kostenlose Schnelltests an. Weitere Informationen unter www.baden-baden.de/corona-teststationen.

Die wichtigsten Fragen und Antworten sowie Informationen in verschiedenen Sprachen gibt es auf der Internetseite der Landesregierung Baden-Württemberg.


Weitere Meldungen:

Über 70.000 Corona-Schutzimpfungen im Kreisimpfzentrum

Vereinfachte Buchungsmöglichkeiten, Impfangebote ohne vorherige Terminvereinbarung und die Aktionen des Mobilen Impfteams in der Shopping-Cité hatten Erfolg: In der letzten Woche (30. Kalenderwoche) verzeichnete das Kreisimpfzentrum im Baden-Badener Kurhaus (KIZ) eine deutliche Steigerung der Corona-Schutzimpfungen im Vergleich zu Vorwoche mit insgesamt 2.051 Impfungen. Im Kurhaus erhielten 1.879 Menschen ihre Schutzimpfungen, weitere 172 Impfungen erfolgten in der Shopping-Cité. Darunter waren 331 Erst- und 1.720 Zweitimpfungen. Zum Einsatz kamen die Impfstoffe von BioNTech, AstraZeneca, Johnson&Johnson und Moderna. Seit dem Start des KIZ am 22. Januar erfolgten insgesamt 70.978 Impfungen, 37.206 Erst- und 33.772 Zweitimpfungen.

(Stand 02.08.2021)

Corona-Impfangebote für 12- bis 17-Jährige

An drei Wochenenden in den Sommerferien gibt es Impfangebote für 12- bis 17-Jährige. Landesgesundheitsminister Manne Lucha: „Wir machen 12- bis 17-Jährigen, die das wünschen und deren Eltern einverstanden sind, ein Impfangebot, um sich nach den Sommerferien in der Schule sicher fühlen zu können“

Zu Beginn, in der Mitte und am Ende der Sommerferien wird es in vielen Impfzentren in Baden-Württemberg besondere Impfangebote für 12- bis 17-Jährige geben. Am Wochenende vom 31. Juli/1. August, am Wochenende vom 21./22. August und am Wochenende vom 11./12. September können sich Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und auch ihre Eltern in vielen Impfzentren ohne Termin impfen lassen.

„Uns ist es wichtig, 12- bis 17-Jährigen, die sich mit dem Einverständnis ihrer Eltern impfen lassen wollen, ein Angebot zu machen. Die Sommerferien bieten sich dafür an, um dann im Herbst vollimmunisiert wieder in die Schulen zurückzukehren. Bei unter 16-Jährigen ist eine Begleitung durch ein Elternteil notwendig, deshalb finden die Aktionen am Wochenende statt“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Mittwoch, 28. Juli, in Stuttgart.

Die Besonderheit bei dieser Gruppe ist, dass die Ständige Impfkommission (STIKO) die Impfung bei 12- bis 17-Jährigen mit dem zugelassenen Impfstoff von BioNTech dann empfiehlt, wenn die Jugendlichen selbst vorerkrankt sind oder Risikopatienten im nahen Umfeld haben. Die STIKO empfiehlt eine Impfung außerdem bei Jugendlichen, die beispielsweise in der Ausbildung im beruflichen Umfeld ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben oder die mit Menschen arbeiten, die durch eine Corona-Infektion besonders gefährdet wären, weil sie selbst nicht geimpft werden können oder bei denen der begründete Verdacht auf einen nicht ausreichenden Schutz nach einer Impfung besteht, beispielsweise bei Menschen unter relevanter immunsuppressiver Therapie.

Bei individuellem Wunsch und nach ärztlicher Aufklärung und Risikoakzeptanz ist eine Impfung laut STIKO auch für alle anderen Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren ausdrücklich möglich. „Genau diesen interessierten 12- bis 17-Jährigen und ihren Eltern wollen wir die Möglichkeit geben, eine Impfung zu erhalten“, so Lucha weiter. Geimpft wird mit dem für die Altersgruppe ab 12 Jahren zugelassenen und von der STIKO für diese Altersgruppe empfohlenen Impfstoff des Herstellers BioNTech.

Die endgültige Entscheidung, ob im konkreten Einzelfall eine Impfung zu empfehlen ist, liegt bei der impfenden Ärztin oder dem impfenden Arzt. Während der Aktionswochenenden sind in den teilnehmenden Impfzentren Ärztinnen und Ärzte vor Ort, die grundsätzlich bereit sind, Kinder und Jugendliche ohne Indikation nach entsprechender Aufklärung zu impfen. In vielen Impfzentren sind außerdem Kinderärztinnen und -ärzte anwesend, die bei spezifischen Fragen unterstützen. Einige Impfzentren bieten auch außerhalb der Aktionswochenenden Impfungen für Kinder und Jugendliche an, teilweise in festgelegten Zeitfenstern. Jugendliche ab 16 Jahren, die selbst einwilligungsfähig sind, werden in fast allen Impfzentren grundsätzlich während der Öffnungszeiten geimpft.

Insgesamt nehmen rund 40 Impfzentren im ganzen Land an der Aktion teil. Auf der Informationsseite www.dranbleiben-bw.de finden sich die Impfangebote unter der Rubrik „Impfaktionen für 12- bis 17-Jährige und ihre Eltern“. Interessierte Eltern und Jugendliche können sich dort über die teilnehmenden Impfzentren in der Umgebung und deren Öffnungszeiten informieren.

Über 59 Prozent der Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger sind mittlerweile mindestens einmal geimpft. Mehr als die Hälfte ist bereits vollständig immunisiert. Unter den Kindern und Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren haben in Baden-Württemberg rund 20 Prozent eine erste Impfung erhalten, rund 10 Prozent sind vollständig immunisiert. Dieser Altersgruppe gehören in Baden-Württemberg rund 625.000 Menschen an.

(Stand 30.07.2021)

KIZ schaltet über 3.000 Impftermine frei: Neues Buchungssystem vereinfacht Terminvereinbarung

Das baden-württembergische Kabinett hat am Freitag (23. Juli) eine Änderung der Corona-Verordnung verabschiedet. Die damit verbundenen Regelungen treten am Montag, den 26. Juli 2021 in Kraft. Die Verordnung berücksichtigt unter anderem den Beschluss der Arbeitsgruppe Großveranstaltungen der Chefs der Staatskanzleien (CdS-AG) vom 6. Juli, wonach die Besucherzahlen bei Großveranstaltungen auf 50 Prozent der zugelassenen Kapazität bei höchstens 25.000 Personen begrenzt werden.

Kleinere Anpassungen und Klarstellungen

Darüber hinaus erfolgten kleinere Anpassungen und Klarstellungen. Nach aktuellem Fortschritt der Impfkampagne wird voraussichtlich zum 15. September 2021 jede Bürgerin und jeder Bürger in die Lage versetzt worden sein, die Zweitimpfung und damit einen vollständigen Impfschutz erhalten zu haben. Die Landesregierung geht daher aktuell davon aus, dass in künftigen Regelungen die Eingriffsintensität für vollständig geimpfte Personen weiter reduziert werden kann.

Die wesentlichen Änderungen der Corona-Verordnung im Überblick:

  • Verlängerung der 9. Corona-Verordnung bis 23. August 2021
  • Änderungen bei (Sport-)Veranstaltungen (§§ 8 und 15):
    • Einführung einer Begrenzung von 50 Prozent der zugelassenen Kapazität, höchstens jedoch 25.000 Zuschauende in den Inzidenzstufen 1 und 2. Hier ist ab Überschreitung der in den §§ 8 und 15 genannten festen Personenzahlgrenzen stets ein 3G-Nachweis erforderlich. Damit hat die Zwischenstufe der 30-Prozent- bzw. 20-Prozent-Auslastung keinen Anwendungsbereich mehr und wurde daher gestrichen.
    • Die Maskenpflicht wurde konkretisiert. Die Maske darf nun im Freien abgenommen werden, wenn fest zugewiesene Sitzplätze eingenommen werden, die den Mindestabstand von 1,5 Metern aufweisen.
    • Bei Sportveranstaltungen gilt ein Alkoholverbot ab einer Veranstaltungsgröße von 5.000 Personen (Hinweis: Die entsprechende Regelung wird in Baden-Württemberg in die Corona-Verordnung Sport aufgenommen).
  • Klarstellung Volksfeste, Jahrmärkte und Flohmärkte:
    • Jahrmärkte und (auch private) Flohmärkte fallen unter die Regelung des Einzelhandels (§ 14), sofern nur der Verkauf von Waren stattfindet.
    • Volksfeste und Stadtfeste mit Schaustellergeschäften erhalten eine neue Spezialregelung in § 11a, die der Regelung zu stationären Freizeitparks nach § 11 Absatz 3 nachgebildet wurde. Diese müssen auf einem abgegrenzten Areal mit Zutrittskontrollen stattfinden und ein Betreiber muss die Gesamtverantwortung für das Hygienekonzept übernehmen. Bei dieser Gestaltungsform sind Festzelte und Freilichtbühnen nicht gestattet, erlaubt sind aber übliche (Außen-)Gastronomieangebote.
    • Stadtfeste und Veranstaltungen mit reinem Festzelt- oder Freilichtbühnenbetrieb, aber mit einer unerheblichen Anzahl von Schaustellergeschäften, bleiben nach § 8 Absatz 1 zulässig. Auch Vereinsfeiern sind von der Vorschrift erfasst, was zur Klarstellung in den Wortlaut aufgenommen wurde.
  • Touristische Verkehre (Ausflugsschifffahrt, touristischer Bahn-, Bus- und Seilbahnverkehr) erhalten eine neue Wahlmöglichkeit in Inzidenzstufe 2. Zulässig ist eine Auslastung von 100 Prozent der Fahrgastzahlen mit 3G-Nachweis oder 75 Prozent der Fahrgastzahlen ohne 3G-Nachweis.

(Stand 26.07.2021)