Auf organgenem Hintergrund steht "Mit verantwortungsvollem Verhalten die Pandemie kontrollieren". Darunter steht jeweils m it passenden Symbolbildern "Abstand; Hygiene; App; MAske; Lüften"
(c) Bundesregierung

Corona aktuell

Baden-Baden. Zurzeit befinden sich 137 aktive Covid-19-Erkrankte in Quarantäne. 1.492 Patienten gelten wieder als genesen. Bislang verstarben in Baden-Baden 57 Covid-19-Infizierte. (Stand 15.04.2021)

Insgesamt wurden seit Start des Kreisimpfzentrums 23.406 Impfungen vorgenommen. 7.008 Personen erhielten bereits ihre zweite Corona-Schutzimpfung. (Stand 15.04.2021, 7.30 Uhr)

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz in Baden-Baden und in den Landkreisen in Baden-Württemberg findet sich auf den Internetseiten des Landesgesundheitsamts.

Alle allgemeinen Fragen rund um das Thema Corona beantwortet das städtische Corona-Team unter der Rufnummer 07221 93-24 940 sowie der E-Mail Adresse . Für Fragen zum Thema Einreise und damit verbundene Quarantäne- und Testregelungen können sich Bürgerinnen und Bürger an die Rufnummern 07221 93-18 35 sowie 93-18 80 6 wenden.

Hinweis

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz in Baden-Baden liegt über 100. Der Einzelhandel darf nur über Abhol- und Lieferdienste öffnen.

7-Tage-Inzidenz der letzten zehn Tage in Baden-Baden

14. April 2021 119,6
13. April 2021 152,2
12. April 2021 134,1
11. April 2021 130,5
10. April 2021 134,1
09. April 2021 105,1
08. April 2021 121,4
07. April 2021 125,0
06. April 2021 101,5
05. April 2021 135,9

Wichtige Links:

Alle Informationen zum Coronavirus in Baden-Baden, den Maßnahmen zur Prävention, Vorsorge, Hygiene, in den Schulen und Kitas sowie die Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft gibt es auf unseren Corona-Infoseiten.

Wo kann ich mich testen lassen? Aktuell bieten mehrere Apotheken und Kommunale Schnelltestzentren in Baden-Baden kostenlose Schnelltests an. Weitere Informationen unter www.baden-baden.de/corona-praevention.

Die wichtigsten Fragen und Antworten sowie Informationen in verschiedenen Sprachen gibt es auf der Internetseite der Landesregierung Baden-Württemberg.


Weitere Meldungen:

Gesundheitsamt verlängert Allgemeinverfügungen

Das Gesundheitsamt des Landkreises Rastatt hat die derzeit gültigen Allgemeinverfügungen für die Stadt Baden-Baden verlängert. Betroffen davon ist die Ausgangssperre, die Maskenpflicht in der Innenstadt sowie in der Lichtentaler Allee und die Maskenpflicht für Erziehungspersonal in den Kindertagesstätten.

Die ursprünglichen Verfügungen laufen an diesem Wochenende vom 17. und 18. April 2021 aus. Die Verlängerung gilt für die Stadt Baden-Baden bis 2. Mai 2021. Bei der Maskenpflicht für das Erziehungspersonal in Kindertagesstätten wird neu geregelt, dass im Außenbereich keine Maske getragen werden muss, sofern ein Abstand von 1,50 Meter zu den Kindern eingehalten werden kann.

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(Stand 15.04.2021)

Neue Impftermine für Kreisimpfzentrum

Das Kreisimpfzentrum im Kurhaus (KIZ) wird am Freitag, 16. April, gegen 17 Uhr weitere Impftermine für die nächste Woche freischalten. Dabei sind sowohl Termine mit Astrazeneca als auch mit Biontech buchbar.

(Stand 15.04.2021)

Gesundheitsamt startet die Luca-App am 19. April

Grafik mit Symbolen für Gesundheitsamt, Betreiber und Veranstalter und luca Nutzer die mit Pfeilen miteinander verbunden sind. In der Mitte steht "Verschlüsselter Datenaustausch"Bild vergrößern
(c) Nexenio culture4life

Das Gesundheitsamt in Rastatt startet mit der Luca-App am Montag, 19. April. Die App ermöglicht die Kontaktverfolgung nach Besuchen in Restaurants und Veranstaltungen. Entwickelt wurde die Anwendung von der Berliner Firma Nexenio. Die App soll mittelfristig bei allen Gesundheitsämtern bundesweit eingesetzt werden.

Die Luca-App übernimmt gewissermaßen die Dokumentationspflicht für Betreiber, beispielsweise von Restaurants sowie Kultur- und Veranstaltungsstätten. Gleichzeitig sorgt sie durch eine datenschutzkonforme, dezentrale Verschlüsselung der Daten dafür, dass die Nutzer immer ihre Datenhoheit behalten. Das Gesundheitsamt Rastatt erhofft sich durch den Einsatz, Infektionsketten schnell zu erkennen und zu stoppen.

Wie funktioniert die App?

Nach einmaliger Angabe der Kontaktdaten erstellt die Luca-App sich permanent ändernde, persönliche QR-Codes für Nutzer und verschlüsselt diese. Veranstalter oder Gastronomen scannen den verschlüsselten, persönlichen QR-Code und verschlüsseln ihn zusätzlich mit dem Veranstalterschlüssel. Sie können die Daten ihrer Gäste nicht auslesen. Der Datensatz wird unlesbar, zweifach verschlüsselt auf einem Server gespeichert und spätestens nach 30 Tagen gelöscht, sichert der Betreiber zu.

Im Fall einer Infektion können die Nutzer ihre Historie in der Luca-App mit dem Gesundheitsamt teilen. Veranstalter und Betreiber werden vom Gesundheitsamt informiert und gebeten, die relevanten Check-ins im Luca-System freizugeben. Geben Veranstalter die Check-ins frei, kann nur das zuständige Gesundheitsamt die QR-Codes entschlüsseln und Kontaktpersonen informieren.

Weitere Informationen

Ein Video zur Einrichtung der Luca-App gibt es unter https://www.youtube.com/watch?v=p0JKj71lUck.

Kontakt: Fragen zur Luca-App können über die E-Mail-Adresse oder über die Telefon-Hotline 07222 381-23 00 (bei Abfrage Taste 3 drücken) gestellt werden.

(Stand 14.04.2021)

Glockenläuten für Corona-Opfer

Um den in der Pandemie Verstorbenen zu gedenken, richtet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Sonntag, 18. April, eine zentrale Gedenkveranstaltung aus.

Auch in Baden-Baden wird am 18. April, 18 Uhr, der Opfer der Pandemie gedacht. Auf Anregung von Oberbürgermeisterin Margret Mergen haben sich die Kirchen spontan bereiterklärt, die Glocken zu läuten und somit das Signal für ein Innehalten und Gedenken zu geben – jeder für sich und doch gemeinsam. „Unter den gegebene Umständen ist es schwer, eine Gedenkveranstaltung anzusetzen. Sie müsste weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Deshalb haben wir die Idee des Glockenläutens aufgenommen“, erläutert OB Mergen. Der Zuspruch der Kirchengemeinden war dann auch sehr groß, Mergen stieß mit ihrem Vorschlag auf offene Türen.

Pandemie hinterlässt tiefe Spuren

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind sehr viele Menschen gestorben. Viele davon infolge einer Corona-Infektion, viele jedoch auch unabhängig davon. Aber allen gemeinsam ist, dass sie sich durch die Einschränkungen in der Pandemie häufig nicht von ihren Familien und Freunden verabschieden konnten. Auch für Hinterbliebene ist es schwer, angemessen zu trauern.

„Die Pandemie hinterlässt tiefe Spuren im Leben vieler Menschen.“ So auch die Worte von Helmut Dedy, Geschäftsführer des Deutschen Städtetags. Aus diesem Anlass wurde auch Trauerbeflaggung angeordnet.

(Stand 14.04.2021)

Neue Besucherregelung im Klinikum Mittelbaden

Aufgrund der sehr angespannten Corona-Lage schränkt das Klinikum Mittelbaden Patientenbesuche weiter ein. Ab Donnerstag, 15. April, sind keine Besuche von Patienten in den Kliniken Baden-Baden Balg, Bühl und Rastatt mehr gestattet. Ausgenommen von dieser Regelung sind Besuche von Palliativpatienten, sowie von kranken Kindern in der Balger Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Alle Besucher müssen neuerdings jedoch einen tagesaktuellen Antigentest vorweisen, welchen sie weiterhin zu den Öffnungszeiten im Testzentrum der Balger Klinik erhalten. Auch werdende Väter dürfen Ihren Partnerinnen weiterhin bei der Geburt in der Balger Klinik beistehen und erhalten ihren Antigentest direkt im Kreißsaal.

Das Klinikum Mittelbaden bedauert dieses weitgehende Besuchsverbot. Im Gegensatz zu vielen anderen Kliniken wurden die Besuchsmöglichkeiten bis jetzt aufrechterhalten. Die zahlreichen Covid-19-Patienten und das Risiko weiterer Ansteckungen zwingen jedoch auch das Klinikum Mittelbaden nun zu dieser Maßnahme. Sie soll zunächst für zwei Wochen gelten und dann der Situation angepasst oder – wenn möglich – auch wieder aufgehoben werden.

Weitere ergänzende Regelungen finden Sie auf der Website des Klinikums unter https://www.klinikum-mittelbaden.de/de/coronavirus.php

(Stand 14.04.2021)

Ab Montag: Corona Schutzimpfungen ab 60 Jahren möglich

Das Land Baden-Württemberg öffnet ab Montagvormittag, 19. April, die Vergabe von Impfterminen für alle Menschen über 60 Jahre. Bislang waren über 60-Jährige nur bei bestimmten Vorerkrankungen oder aufgrund des Berufs impfberechtigt. So kamen vor allem die bereits jetzt impfberechtigten über 70- und über 80-Jährigen, die ein besonders großes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, schneller an einen Impftermin.

„In einzelnen Zentren bleiben aktuell Astrazeneca-Termine frei. Das ist zwar verständlich, aber in der Sache unbegründet. Der Impfstoff ist hochwirksam und ungefährlich. Wer über 70 Jahre alt ist, sollte die Chance nutzen, jetzt einen Termin zu vereinbaren“, sagte Landesgesundheitsminister Manne Lucha am Dienstag, 13. April, in Stuttgart. Grund für die freien Termine seien die letzte Woche stark angewachsenen Impfstofflieferungen und die Änderung der Altersempfehlung für den Impfstoff von Astrazeneca. „Gleichzeitig stellen wir fest, dass täglich nur noch rund 20 bis 40 Menschen die Warteliste für die über 80-Jährigen in Anspruch nehmen. Von dieser Altersgruppe haben bereits deutlich über 70 Prozent eine Erstimpfung erhalten. Deshalb gehen wir jetzt den nächsten Schritt und öffnen ab Montag für alle Menschen über 60 Jahren.“

Sozialministerium rechnet mit starkem Andrang

Das Sozialministerium ruft jetzt insbesondere alle über 70-Jährigen dazu auf, in den kommenden Tagen Impftermine zu buchen. „Durch die weitere Öffnung ab Montag ist wieder mit einem starken Andrang über die Website und bei der Hotline zu rechnen“, so Minister Lucha. „Deshalb sollten Menschen über 70 Jahren in dieser Woche noch die Chance nutzen. Eine Terminvereinbarung bleibt aber natürlich auch für sie über den Montag hinaus weiter möglich.“

Vor dem Hintergrund steigender Lieferungen werden viele Impfzentren in der nächsten Zeit auch Impfaktionstage mit Astrazeneca anbieten, bei denen zunächst die bisher Impfberechtigten über 60 Jahren geimpft werden. Darüber werden die jeweiligen Impfzentren dann vor Ort informieren.

Zum Hintergrund:

Die Ständige Impfkommission hat vor Kurzem ihre Empfehlung für Astrazeneca geändert. Der Impfstoff wird nun in erster Linie für Menschen über 60 Jahren empfohlen. Durch eine große Lieferung von Astrazeneca Anfang April, mit der der Hersteller Lieferkürzungen im März ausglich, können die Impfzentren derzeit viele Termine mit Astrazeneca anbieten.

(Stand 13.04.2021)

Neue Corona-Hinweisschilder werben um Verständnis

Die städtischen Auszubildenden Alessia Krieg (links) und Selina Kessel hängen die neuen Corona-Hinweisschilder in der Innenstadt und der Lichtentaler Allee auf. Bild vergrößern
Die städtischen Auszubildenden Alessia Krieg (links) und Selina Kessel hängen die neuen Corona-Hinweisschilder in der Innenstadt und der Lichtentaler Allee auf.

Gemeinsam stark, mach‘ mit!

Die Stadtpressestelle lässt 90 neue, ansprechendere Maskenpflicht-Hinweisschilder in der Innenstadt und der Lichtentaler Allee anbringen. Der Slogan lautet „Schützen Sie sich und andere“ und weist auf Piktogrammen auf Maskenpflicht und Abstandsregel hin.

Mit der einprägenden Aufforderung „Gemeinsam stark, mach‘ mit!“ soll es laut Roland Seiter gelingen, auf freundliche Art und Weise für noch mehr Verständnis für das Tragen der Corona-Schutzmasken zu werben. Schließlich, so der Pressesprecher, sei es kein Geheimnis, dass nicht wenige Passanten in den Maskenpflichtbereichen ohne die schützende Atemschutzmaske unterwegs seien. Er hoffe, diese Aktion trage dazu bei, die Bereitschaft zum Mitmachen zu erhöhen. In diesen Zusammenhang erinnert Seiter daran, dass allein in den letzten Tagen in Baden-Baden vier infizierte Covid-19-Patienten an ihrer Erkrankung verstarben.

Das neue Hinweisschild, dass auch als Plakat zur Verfügung steht, wurde von Hannah Matwich von der Internetredaktion der Stadtpressestelle gestaltet. Auf Wunsch stellt die Pressestelle die Datei gerne weiteren Interessenten per E-Mail kostenlos zur Verfügung. Eine kurze E-Mail an reicht aus. Die neuen Corona-Hinweisschilder gibt es in den Farben blau, grün und gelb.

Zum Hintergrund:

Seit geraumer Zeit gilt im Bereich zwischen Augustaplatz, Leopoldsplatz und Hindenburgplatz sowie von der Fieserbrücke bis zum Römerplatz eine generelle Maskenpflicht. Aufgrund des hohen Besucheraufkommens in der Lichtentaler Allee gilt dort seit 1. April ebenfalls eine Maskenpflicht. Das Tragen der Masken trägt unterstützend zur Eindämmung des Corona-Virus bei. Wichtig ist die Information über alltägliche Schutzmaßnahmen, die von manchen so leicht vergessen werden, aber enorm wichtig sind.

(Stand 13.04.2021)