Auf organgenem Hintergrund steht "Mit verantwortungsvollem Verhalten die Pandemie kontrollieren". Darunter steht jeweils m it passenden Symbolbildern "Abstand; Hygiene; App; MAske; Lüften"
(c) Bundesregierung

Corona aktuell

Baden-Baden. Seit dem 3. Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 8 Neuinfektion in Baden-Baden gemeldet. Die Anzahl der gemeldeten Fälle in den letzten sieben Tagen beträgt 215. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind insgesamt 3.977 Personen erkrankt. Bislang verstarben 75 Covid-19-Infizierte in Baden-Baden. (Stand 05.12.2021)

Die aktuelle 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz beträgt 6,11. (Stand 05.12.2021)

Alle allgemeinen Fragen rund um das Thema Corona beantwortet das städtische Corona-Team (Mo. - Fr., von 8 - 12 Uhr) unter der Rufnummer 07221 93-24 94 0 sowie der E-Mail Adresse . Für Fragen zum Thema Einreise und damit verbundene Quarantäne- und Testregelungen können sich Bürgerinnen und Bürger an die Rufnummer 07221 93-24 93 8 wenden (Mo. - Fr., von 8 - 12 Uhr).

7-Tage-Inzidenz der letzten 14 Tage in Baden-Baden

5. Dezember 2021 387,7
4. Dezember 2021 389,5
3. Dezember 2021 429,2
2. Dezember 2021 454,5
1. Dezember 2021 470,7
30. November 2021 476,1
29. November 2021 492,3
28. November 2021 485,1
27. November 2021 479,7
26. November 2021 544,6
25. November 2021 506,8
24. November 2021 524,8
23. November 2021 506,8
22. November 2021 472,5

Wichtige Links:

Alle Informationen zum Coronavirus in Baden-Baden, den Maßnahmen zur Prävention, Vorsorge, Hygiene, in den Schulen und Kitas sowie die Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft gibt es auf unseren Corona-Infoseiten.

Wo kann ich mich testen lassen? Aktuell bieten mehrere Apotheken und Kommunale Schnelltestzentren in Baden-Baden kostenlose Schnelltests an. Weitere Informationen unter www.baden-baden.de/corona-teststationen.

Die wichtigsten Fragen und Antworten sowie Informationen in verschiedenen Sprachen gibt es auf der Internetseite der Landesregierung Baden-Württemberg.

Weitere Informationen und Zahlen zur Lage in Baden-Baden und Baden-Württemberg gibt es auf den Seiten des Landesgesundheitsamtes sowie der Landesregierung.

Die aktuelle Impfstatistik in Baden-Württemberg gibt es auf der Webseite des Sozialministeriums.


Weitere Meldungen:

Ausbau des Impfangebots in der Shopping Cité

Jürgen Ehlen (Center Manager Cité) mit Matthias Götz (Fachgebiet Informationstechnik und Digitalisierung), OB Magret Mergen und Bürgermeister Roland Kaiser vor dem neu eröffneten Corona-Test und Impfzentrum (von links nach rechts)Bild vergrößern
Jürgen Ehlen (Center Manager Cité) mit Matthias Götz (Fachgebiet Informationstechnik und Digitalisierung), OB Magret Mergen und Bürgermeister Roland Kaiser vor dem neu eröffneten Corona-Test und Impfzentrum (von links)

Zur Bewältigung der starken vierten Corona-Welle wird seit gestern (2. Dezember) zusätzlich in der Shopping Cité geimpft und getestet. Baden-Baden möchte seinen Spitzenreiterplatz im Ländervergleich halten. Mit 77,1 Prozent Erstimpfungen und 74,6 Prozent bei den Vollimmunisierten ist die Impfquote in keinem anderen Landkreis so hoch. Im Landesschnitt liegt der Durchschnitt bei 66,1 Prozent, vollimmunisiert sind 64,1 Prozent.

Ziel ist es, erklärte Oberbürgermeisterin Margret Mergen, „bis Ende dieses Jahrs 18.000 Impfdosen zu verabreichen. Uns ist wichtig, nicht nur zentrale Impftermine anzubieten, sondern dies verteilt über den Stadtkreis zu tun. Leider ist noch ein Viertel der Bevölkerung nicht geimpft. Ich danke dem Personal in den Impfschwerpunkten, aber auch den Hausärzten und ihren Mitarbeitern, die ebenfalls nach Kräften impfen und uns weiter voranbringen.“

Impfangebot wird stetig erweitert

Das Impfangebot wird stetig erweitert. An folgenden Impfstandorten besteht, nach erfolgter Terminvereinbarung, die Möglichkeit eine Impfung zu erhalten:

  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst
  • EurAka Baden-Baden gGmbH
  • Löwensaal
  • Shopping Cité

Die Tendenz zeigt, dass freigeschaltete Termine zügig ausgebucht sind.

Großen Zuspruch für doppeltes Angebot

Großen Zuspruch erhält das doppelte Angebot von Impfstation und Testzentrum. Roland Kaiser fiel in diesem Zusammenhang auf, dass durch dieses doppelte Angebot Menschen direkt beim Testen davon überzeugt werden können, sich impfen zu lassen. Somit entfällt das tägliche Testen für den Arbeitsplatz. Dies wird mit großem Zuspruch angenommen. „Baden-Baden hat die beste Impfquote in Baden-Württemberg, darüber freue ich mich sehr. Und dies, obwohl wir nicht Standort eines Uniklinikums sind. Unser Ziel ist, hoffentlich bald die 80 Prozent an geimpften Menschen im Stadtkreis zu erreichen“, betonte Roland Kaiser.

Am 13. Dezember laufen die ersten Impfungen in den Schulen, weitere werden bald folgen. Zudem gibt es Mitte Dezember Sonderaktionen mit Asylbewerbern. „Auch da liegt Baden-Baden im Land ganz vorne, und es geht in großen Schritten voran“, so Kaiser abschließend.

Terminvergabe nur bei Voranmeldung

Jürgen Ehlen, Center Manager Cité, sagte dazu: „Dankbar wird das Angebot angenommen. Es freut uns sehr, dass wir sowohl den Kunden wie auch den Shop-Betreibern direkt vor Ort anbieten können, sich zu impfen. Wir werden die Räumlichkeiten, solange zur Verfügung stellen wie es notwendig ist.“ Auch Matthias Götz vom Fachgebiet Informationstechnik und Digitalisierung, ist zuversichtlich: „Es wird uns gelingen, für Januar einen Impfstützpunkt in der Innenstadt zu errichten. Bald werden wir eine geeignete Räumlichkeit finden.“

Terminvergaben sind nur bei Voranmeldung möglich, Buchung über www.baden-baden.de/impftermine. Ohne Zugang zum Internet besteht in Ausnahmefällen auch eine telefonisch Anmeldemöglichkeit über die Rufnummer 07221 93-24 94 0. Von Anrufen bei den Örtlichkeiten ist abzusehen.

(Stand 03.12.2021)

Gesundheitsamt hebt weitergehende Corona-Beschränkungen für Baden-Baden auf

Inzidenz seit 5 Tagen unter 500

Die Corona-Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Baden lag an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Wert von 500. Daraufhin hat das Rastatter Gesundheitsamt mit Wirkung von Donnerstag, 2. Dezember, das „Außerkrafttreten der weitergehenden lokalen Beschränkungen und Ausgangsbeschränkungen“ in Baden-Baden bekanntgemacht.

Maßgeblich dazu sind die vom Landesgesundheitsamt veröffentlichen Zahlen. Gemäß der Corona-Verordnung des Landes hatte das Gesundheitsamt am 24. November eine seit zwei aufeinanderfolgenden Tagen bestehende Sieben-Tage-Inzidenz von mindestens 500 festgestellt. Es galten somit ab 25. November im Stadtkreis weitergehende lokale Beschränkungen, wie die 2G-Regelung im nicht der Grundversorgung dienenden Einzelhandel und Ausgangsbeschränkungen für nicht-immunisierte Personen.

Weitere Informationen

Die Corona-Verordnung in der aktuell gültigen Fassung, eine Zusammenfassung der aktuellen Corona-Regelungen auf einen Blick und die wichtigsten Fragen und Antworten zur Verordnung sind unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/ abrufbar.

Corona-Fakten und Corona-Fake-News - was stimmt und was stimmt nicht?

Corona-Gegner führen ganz unterschiedliche Argumente ins Feld, warum sie sich nicht impfen lassen wollen. Viele dieser Gründe sind durch Wissenschaftler und Mediziner aus aller Welt intensiv geprüft und lassen sich wissenschaftlich widerlegen.

Warum sollte man sich impfen lassen und warum geht es nicht ohne Impfen?

Wichtig ist unser Gesundheitssystem vor Überlastung zu schützen. Denn je weniger Personen am Virus erkranken und eine intensive Krankenhausbehandlung benötigen, desto eher kann der Regelbetrieb in Krankenhäusern, Gesundheitsämtern und anderen Institutionen des Gesundheitswesens wieder aufgenommen werden.

Hinzu kommt der Schutz vor schwerem Krankheitsverlauf und Langzeitfolgen. Wer sich derzeit mit dem Corona­Virus infiziert, muss bei der Bekämpfung der Krankheit vor allem auf seine eigenen Abwehrkräfte hoffen, denn es gibt bisher noch keine wirksame Therapie. Derzeit sind nach Angaben des Robert­Koch­Instituts über 90 Prozent der Patienten mit Corona­Infektion in Kliniken ungeimpft. Die Impfung schützt in den allermeisten Fällen vor einer schweren Erkrankung.

Sich selbst, aber auch andere schützen: Es gibt auch Menschen, die sich nicht impfen lassen können. Für Babys und kleine Kinder gibt es keinen zugelassenen Impfstoff, andere Menschen dürfen aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden. Sie sind darauf angewiesen, dass ihr Umfeld geimpft ist.

Eine Corona-Infektion ist gefährlicher als die Schutzimpfung: Die Langzeitschäden durch die Erkrankung sind real und viele Genesene leiden unter Long­Covid. Bei den zugelassenen Impfstoffen ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Folgen einer Impfung schlimmer sind, als die einer Corona­Infektion – auch bei jungen, gesunden Menschen.

Das Virus nicht weitergeben: Wissenschaftliche Daten belegen derzeit, dass sich Geimpfte deutlich seltener infizieren. Sollten Sie sich dennoch anstecken, ist die Wahrscheinlichkeit niedriger, dass sie das Virus weitergeben.

Und was ist mit den Risiken?

Es gibt viele Behauptungen, welche Risiken die Corona-Schutzimpfung mit sich bringt. Die meisten davon stimmen nicht. Hier finden sich Antworten auf Fragen, die man sich selbst auch schon gestellt haben mag:

Stimmt es, dass der Impfstoff nicht sicher ist, weil er so schnell zugelassen wurde?

Nein, das stimmt nicht. Was stimmt: Der Prozess bei der Entwicklung des Impfstoffes ging zwar schnell, aber Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit sind dennoch gewährleistet. Bei der Entwicklung des Corona-Impfstoffes gab es hohe staatliche Finanzierungshilfen und durch die weltweite und rasante Ausbreitung des Coronavirus konnten, anders als bei anderen Impfstoff-Zulassungsverfahren, sehr schnell sehr viele Daten erhoben werden. Ein Impfstoff wird in Deutschland oder der EU nur dann zugelassen, wenn er an ausreichend vielen Personen getestet wurde und die gewünschte Wirkung gegenüber den aufgetretenen Nebenwirkungen deutlich überwiegt. Die schnelle Zulassung ist also kein Grund zur Skepsis.

Stimmt es, dass die Corona-Schutzimpfung die Fruchtbarkeit beeinflusst und es zu Komplikationen in der Schwangerschaft kommt?

Insbesondere Menschen mit Kinderwunsch lassen sich von diesen Gerüchten verunsichern. Aber es gibt keinen Grund zur Sorge. Die zugelassenen Impfstoffe wurden selbstverständlich auch an jungen Frauen getestet. Es zeigt sich keine vermehrte Unfruchtbarkeit. Geimpfte müssen also nach der Impfung auch nicht mit dem Kinderwunsch warten. Mit Komplikationen in der Schwangerschaft, die durch die Impfung verursacht wurden, müssen Geimpfte ebenfalls nicht rechnen. Das bestätigen elf deutsche gynäkologische Fachgesellschaften. Auch die Ständige Impfkommission (STIKO) weist darauf hin, dass Schwangeren mit Vorerkrankungen oder einem erhöhten Infektionsrisiko eine Impfung ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel angeboten werden kann.

Stimmt es, dass die Corona-Schutzimpfung nicht für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren geeignet ist?

Nein, die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Corona-Schutzimpfung seit Mitte August 2021 auch für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren mit einem der beiden zugelassenen mRNA-Impfstoffe (Comirnaty von BioNTech/Pfizer und Spikevax von Moderna). Die Begründung der STIKO: Nach aktuellem Wissensstand überwiegen die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen.

Stimmt es, dass die Corona-Schutzimpfung zu einer Krebserkrankung führen kann?

Nein, man muss sich keine Sorgen machen, dass die Impfung zu einer Krebserkrankung führen kann. Denn in keiner einzigen Studie wurde ein solcher Zusammenhang festgestellt. Ein Impfstoff wird nur dann zugelassen, wenn er an ausreichend vielen Personen getestet wurde und sich zeigt, dass die Wirkung gegenüber den aufgetretenen Nebenwirkungen deutlich überwiegt. Auch nach der Zulassung werden Nutzen und Risiko im Rahmen klinischer Prüfungen und weiteren Studien kontinuierlich überprüft.

Stimmt es, dass die Corona-Schutzimpfung bei den verschiedenen Varianten des Coronavirus nicht wirkt?

Das stimmt nicht. Die verfügbaren Impfstoffe wirken auch gegen die verschiedenen Varianten des Coronavirus, besonders zur Vermeidung von schweren Verläufen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. Studienergebnisse zeigen jedoch, dass erst nach der zweiten Impfung (bzw. beim Impfstoff von Johnson & Johnson nach der ersten Dosis) ein umfassender Schutz besteht. Es ist also wichtig, sich vollständig impfen zu lassen und den zweiten Impftermin nicht zu vergessen. Sollte die Wirksamkeit der Impfstoffe jedoch durch weitere Mutationen des Virus stark absinken, könnten die Impfstoffhersteller die verfügbaren Impfstoffe entsprechend anpassen. Vor allem die mRNA-Impfstoffe sind dafür besonders geeignet. Übrigens: Das ist auch bei anderen Impfstoffen so. Der Influenza-Impfstoff wird zum Beispiel ebenfalls für die jährliche Grippe-Saison immer wieder an die jeweils aktuellen Virusvarianten angepasst. Also auch hier kein Grund zur Sorge und ein Grund mehr, sich impfen zu lassen.

Stimmt es, dass mRNA-Impfstoffe unser Erbgut verändern können?

Nein, auch da besteht kein Grund zur Sorge. Ein direkter Einbau von RNA in DNA ist aufgrund der unterschiedlichen chemischen Struktur nicht möglich. Die mRNA gelangt nur in das Zellplasma und nicht in den Zellkern, wo unsere DNA sitzt. Das heißt: Die mRNA kommt mit deiner DNA nicht in Kontakt.

Stimmt es, dass die Langzeitfolgen der Corona-Schutzimpfung gefährlicher sind als das Virus?

Nein, auch das stimmt nicht. Das Risiko für Nebenwirkungen liegt tatsächlich im Bereich von 0,0001 Prozent. Um mögliche Folgen der Impfung frühzeitig zu erkennen und zu überwachen, führt die Europäische Arzneimittelagentur EMA bereits seit Sommer 2020 europaweite Beobachtungsstudien durch. Die Risiken einer Infektion hingegen sind klar. 19 Prozent der COVID-19-Erkrankungen verlaufen schwer bis kritisch. Doch auch bei leichten Verläufen sind Langzeitfolgen möglich. Ohne Impfung läuft man also Gefahr, schwer zu erkranken oder Folgeschäden wie Long-Covid davonzutragen. Die Impfung reduziert diese Risiken erheblich und wirkt auch gegen die verschiedenen Varianten des Virus. Insofern fällt ein Nutzen-Risiko-Abgleich in den allermeisten Fällen zugunsten einer Impfung aus.

Weitere Informationen

Mehr Infos zur Sicherheit der Impfstoffe und weitere Antworten zu Fragen rund um die Impfung von Kindern und Jugendlichen finden Interessierte auf der speziellen Corona-Internetseite des Landes Baden-Württemberg www.dranbleiben-bw.de.

(Stand 01.12.2021)