Auf organgenem Hintergrund steht "Mit verantwortungsvollem Verhalten die Pandemie kontrollieren". Darunter steht jeweils m it passenden Symbolbildern "Abstand; Hygiene; App; MAske; Lüften"
(c) Bundesregierung

Corona aktuell

Baden-Baden. Zurzeit befinden sich 101 aktive Covid-19-Erkrankte in Quarantäne. 1.853 Patienten gelten wieder als genesen. Bislang verstarben in Baden-Baden 62 Covid-19-Infizierte. (Stand 12.05.2021)

Insgesamt wurden seit Start des Kreisimpfzentrums 34.836 Impfungen vorgenommen. 7.434 Personen erhielten bereits ihre zweite Corona-Schutzimpfung. (Stand 12.05.2021, 7.30 Uhr)

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz in Baden-Baden findet sich auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts.

Alle allgemeinen Fragen rund um das Thema Corona beantwortet das städtische Corona-Team (Mo. - Fr., von 8 - 12 Uhr) unter der Rufnummer 07221 93-24 94 0 sowie der E-Mail Adresse . Für Fragen zum Thema Einreise und damit verbundene Quarantäne- und Testregelungen können sich Bürgerinnen und Bürger an die Rufnummer 07221 93-24 93 8 wenden (Mo. - Fr., von 8 - 12 Uhr).

Hinweis

Aufgrund der aktuellen 7-Tage-Inzidenz bietet der Einzelhandel das sogenannte „Click & Meet" an.

7-Tage-Inzidenz der letzten zehn Tage in Baden-Baden

12. Mai 2021 96
11. Mai 2021 135,9
10. Mai 2021 134,1
9. Mai 2021 134,1
8. Mai 2021 128,7
7. Mai 2021 130,5
6. Mai 2021 123,2
5. Mai 2021 123,2
4. Mai 2021 117,8
3. Mai 2021 119,6

Wichtige Links:

Alle Informationen zum Coronavirus in Baden-Baden, den Maßnahmen zur Prävention, Vorsorge, Hygiene, in den Schulen und Kitas sowie die Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft gibt es auf unseren Corona-Infoseiten.

Wo kann ich mich testen lassen? Aktuell bieten mehrere Apotheken und Kommunale Schnelltestzentren in Baden-Baden kostenlose Schnelltests an. Weitere Informationen unter www.baden-baden.de/corona-praevention.

Die wichtigsten Fragen und Antworten sowie Informationen in verschiedenen Sprachen gibt es auf der Internetseite der Landesregierung Baden-Württemberg.


Weitere Meldungen:

Land öffnet Terminvergabe in den Impfzentren für alle Menschen aus der dritten Priorität ab 17. Mai

Vom kommenden Montag an (17. Mai) öffnet das Land die Vergabe von Impfterminen in den Impfzentren für Verkäufer, Busfahrerinnen und alle weiteren Menschen aus der dritten Priorität (nach § 4 der Corona-Impfverordnung des Bundes).

Priorisierung in Arztpraxen ab 17. Mai für alle Impfstoffe aufgehoben

Ab diesem Zeitpunkt können hingegen die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte mit allen Impfstoffen ohne staatlich vorgegebene Priorisierung impfen. In den Arztpraxen erfolgt die Priorisierung dann vollständig durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte, schließlich kennen sie ihre Patientinnen und Patienten am besten und können entscheiden, wer die Impfung zuerst braucht. Das ermöglicht ihnen gleichzeitig mehr Flexibilität bei der Organisation der Impfungen und der Terminvergabe.

Die Aufhebung der Priorisierung in den Praxen erfolgt in Absprache mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg. Ärztevertreter hatten sich schon lange dafür eingesetzt. In den Impfzentren bleibt die Priorisierung allerdings erhalten. Hier ist sie weiterhin notwendig, um sicherzustellen, dass in den Impfzentren Menschen mit hohem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf oder mit hohem Ansteckungsrisiko zuerst geimpft werden.

Impfquote bei über 60-Jährigen geht auf 70 Prozent zu

„Trotz einzelner Drängler impfen wir weiter erfolgreich die Schutzbedürftigen zuerst. Bei den über 60-Jährigen geht die Impfquote bereits auf die 70 Prozent zu, das ist ein großer Erfolg für die Pandemiebekämpfung. In den Hausarztpraxen und den Impfzentren herrscht weiterhin großer Andrang. Patientinnen und Patienten möchte ich deshalb bitten, weiterhin Geduld zu haben und solidarisch zu sein. Auch wenn die Priorisierung in den Arztpraxen aufgehoben ist, so bleibt die Impfstoffmenge weiterhin begrenzt“, so Gesundheitsminister Manne Lucha am Mittwoch (12. Mai) in Stuttgart.

In den Impfzentren gelte weiterhin für alle Impfstoffe die Priorisierung. Voraussichtlich ab Anfang Juni wird auch dort eine Aufhebung der Priorisierung möglich sein.

Impfzentren impfen nun auch Angehörige bestimmter Berufsgruppen

Bereits in den vergangenen Wochen wurden Teile der dritten Prioritätsgruppe geöffnet. So können Menschen, die über 60 Jahre alt sind oder jene, die bestimmte Vorerkrankungen haben, bereits Impftermine vereinbaren. Diese Möglichkeit haben nun auch Angehörige bestimmter Berufsgruppen.

„Wir ermöglichen es nun auch jenen Menschen, die im Arbeitsalltag einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind, einen Termin im Impfzentrum zu vereinbaren. Dies betrifft etwa den Lebensmitteleinzelhandel, körpernahe Dienstleistungen, die derzeit zugelassen sind, oder auch Beschäftigte in Beratungsstellen oder in Fahrschulen. Außerdem können sich nun Personen impfen lassen, die in besonders relevanten Positionen in Unternehmen der kritischen Infrastruktur oder der Verwaltung tätig sind“, so Lucha weiter.

Impfberechtigt sind zum Beispiel Personen, die in besonders relevanter Position in Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz, in der Justiz und Rechtspflege tätig sind. Dabei geht es allerdings nicht um die hierarchische Stellung, sondern um die Funktion im Unternehmen und die Ansteckungsgefahr. Auch betrifft die Öffnung etwa Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur (KRITIS), wie zum Beispiel im Apothekenwesen oder in der Wasser- und Energieversorgung arbeiten. Die Landesregierung hat eine Liste der entsprechenden Unternehmen und Bereiche veröffentlicht (KRITIS-Liste). Auch wer in Supermärkten, Verbraucher- und Drogeriemärkten oder in Tafelläden Kontakt zu zahlreichen Menschen hat, kann sich impfen lassen. Dies gilt auch für diejenigen, die regelmäßig ehren- und nebenamtlich im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe oder in Schulen Kontakt zu Kindern und Jugendlichen haben oder an Hochschulen tätig sind.

Schließlich können sich auch sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Infektionsrisiko besteht, impfen lassen. Dies betrifft unter anderem Saisonarbeiterinnen und -arbeiter, Betriebsersthelfer oder Pflegeeltern. Auch Journalistinnen und Journalisten, die bei ihrer Tätigkeit einem erhöhten  Infektionsrisiko ausgesetzt sind, fallen darunter. Des Weiteren sind zum Beispiel Personen umfasst, die körpernahe Dienstleistungen ausführen oder in Banken Kundenkontakt haben. Eine vollständige Liste der impfberechtigten Personengruppen findet sich auf der Webseite des Ministeriums für Soziales und Integration.

Impfen kommt gut voran

Rund ein Drittel aller Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger haben schon mindestens eine erste Impfung erhalten. Von den über 60-Jährigen sind fast 70 Prozent geimpft. Neben der Impfung in den Impfzentren sind die Impfungen in den Hausarztpraxen hinzugekommen. Dass man impfberechtigt ist, heißt zwar weiterhin nicht, dass auch direkt ein Termin gebucht werden kann, denn die Nachfrage übersteigt nach wie vor das Angebot deutlich. Doch die Impfungen in Baden-Württemberg gehen erfolgreich voran, die Zahlen zeigen das.

Deshalb ist es folgerichtig, die nächste Stufe innerhalb der Priorisierung 3 zu öffnen, und weiteren Menschen den Zugang zu ermöglichen. Ab Juni werden die Impfstoffmengen an die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte noch einmal steigen, dann werden auch Betriebsärztinnen und -ärzte nach und nach in das Impfen einbezogen. Baden-Württemberg setzt sich gegenüber dem Bund weiter dafür ein, dass auch die Impfzentren mehr  Impfstoff erhalten, so dass sie endlich unter Volllast arbeiten und noch mehr Termine anbieten können.

(Stand 12.05.2021)

Neue Erstimpftermine im Kurhaus

Das Kreisimpfzentrum im Kurhaus (KIZ) schaltet zusätzliche rund 1.400 Termine für Erstimpfungen von Freitag, 14. Mai, bis Sonntag, 23. Mai, frei. Diese können ab Dienstag, 11. Mai, ab 17 Uhr gebucht werden.

Etwa 400 Impfmöglichkeiten mit dem Impfstoff der Firma Johnson&Johnson werden in einer Art "Einmalaktion" angeboten. Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Personen, die 60 Jahre und älter sind. Bei diesem Impfstoff reicht eine Impfung aus, um einen guten Impfschutz aufzubauen. Zusätzlich weitere 1.000 Impfmöglichkeiten mit dem Impfstoff der Firma Biontech stehen allen Berechtigten der Impfkategorien 1 bis 3 zur Verfügung.

Anmeldung

Das Anmelden zur Corona-Schutzimpfung erfolgt ausschließlich über die bundesweite Rufnummer 116117 oder über die Internet-Plattform www.impfterminservice.de. Die Stadtpressestelle weist erneut darauf hin, dass eine Anmeldung über die Stadtverwaltung oder beim KIZ vor Ort nicht möglich ist. Das Team des Impfzentrums bittet bei einer Terminbuchung zu beachten, dass am vorgesehen Impftag kein Wechsel des Impfstoffes möglich ist.

(Stand 11.05.2021)

Patientenbesuche wieder möglich

Ab Dienstag, 11. Mai, können Patientenbesuche in den Kliniken des Klinikums Mittelbaden in Baden-Baden Balg, Rastatt und Bühl wieder stattfinden. Es ist maximal ein Besucher pro Patient und pro Tag für eine Besuchsdauer von 60 Minuten in der Zeit von 12 - 19 Uhr erlaubt. Weiterhin gelten Ausnahmeregelungen für Besuche von Palliativpatienten sowie von kranken Kindern in der Balger Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Werdende Väter dürfen ihren Partnerinnen weiterhin bei der Geburt in der Balger Klinik beistehen und erhalten bei Bedarf ihren Antigentest direkt im Kreißsaal. Besuche durch Kinder und Jugendliche sind noch nicht gestattet.

Alle Besucher müssen weiterhin eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen und die Abstandsregelung einhalten.

Gemäß der neuen Bundesverordnung ist die Testpflicht jedoch nicht mehr für alle Besucher von Patienten und ambulanten Sprechstunden vorgeschrieben. Sie entfällt

  • bei Nachweis einer durchgemachten Infektion mittels PCR-Test, der maximal sechs Monate und mindestens 28 Tage zurückliegt.
  • für vollständig Geimpfte mindestens 14 Tage nach der Zweitimpfung bzw. beim Impfstoff Johnson & Johnson 14 Tage nach der Impfung.
  • bei Kindern unter 6 Jahren, die in Begleitung eine ambulante Sprechstunde aufsuchen.

Ein Impfnachweis wie auch ein Genesenennachweis ist in Papier- oder in digitaler Form möglich. Der PCR-Nachweis kann auch über eine ärztliche Bescheinigung erbracht werden.

Weiterhin bestehende Testpflicht

Das Klinikum weist auf die weiterhin bestehende Testpflicht für alle Besucher von Patienten hin. Von Montag bis Freitag, von 8 - 11.30 Uhr und 12 - 16.30 Uhr, können sich Besucher aller drei Klinikstandorte im Testzentrum an der Balger Klinik kostenlos testen lassen. Das Klinikum bittet zu beachten, dass der letzte Einlass zur Testung vormittags um 11 Uhr und am Nachmittag um 16 Uhr möglich ist. Außerhalb dieser Öffnungszeiten besteht keine Testmöglichkeit. Die Besucher werden gebeten, ein entsprechendes negatives Testergebnis mitzubringen.

Dies gilt auch für die Kliniken Rastatt und Bühl – hier können vor Ort keine Testungen durchgeführt werden. Es werden nur Schnelltests in Verbindung mit der entsprechenden Bescheinigung von der Apotheke oder dem Hausarzt akzeptiert oder Schnelltests, die im klinikeigenen Testzentrum durchgeführt wurden. Die Antigentests müssen tagesaktuell (24 Stunden) sein und der schriftliche Befund ist vor Eintritt in die Klinik vorzuzeigen. Anstatt des Antigentests kann auch ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, wenn dieser nicht älter als drei Tage ist.

Die aktuellen detaillierten Besuchsregeln für die Einrichtungen des Klinikums Mittelbaden werden auf der Website des Klinikums unter https://www.klinikum-mittelbaden.de/de/popup.php eingestellt.

(Stand 10.05.2021)

Über 3.000 Corona-Schutzimpfungen im Kurhaus

3.292 Corona-Schutzimpfungen hat das Kreisimpfzentrum im Baden-Badener Kurhaus (KIZ) in der letzten Woche (18. Kalenderwoche) ausgeführt, darunter 1.882 Erstimpfungen und 1.410 Zweitimpfungen. 311 Personen konnten in gemeinsamen Aktionen mit der Caritas und dem Gemeinnützigen Verein Lichtental vor Ort geimpft werden.

Seit dem Start des KIZ am 22. Januar wurden bereits 34.836 Impfungen erbracht, 27.402 Erst- und 7.434 Zweitimpfungen. Erneut kam es an allen Impftagen zu keinen nennenswerten Wartezeiten.

(Stand 10.05.2021)

Planbare Operationen schrittweise wieder möglich

In den Kliniken des Klinikums Mittelbaden finden schrittweise wieder planbare Operationen statt. „Wir freuen uns über den Rückgang der Infektionswelle. Das erlaubt uns, stationäre Operationen an unseren Kliniken Baden-Baden Balg, Bühl und Rastatt wieder in zunehmend normalem Umfang anzubieten“, so PD Dr. Thomas Iber, Medizinischer Geschäftsführer der Klinikum Mittelbaden gGmbH.

Das sogenannte elektive Leistungsgeschehen war auch im dritten Lockdown nicht wie beim ersten Ausbruch der Corona-Pandemie vollständig heruntergefahren worden. Onkologische sowie Notfalleingriffe wurden zu keinem Zeitpunkt verschoben.

(Stand 10.05.2021)