Drei Personen stehen vor einem Gemälde im Stadtmuseum.
© Stadt Baden-Baden Heinz Knapp, die Leiterin des Stadtmuseums und Stadtarchivs, Heike Kronenwett, und Oberbürgermeister Thomas Jung bei der offiziellen Übergabe der beiden Werke im Stadtmuseum Baden-Baden (von links).

Bürgerschaftliches Engagement bereichert Stadtmuseum

Baden-Baden (26.05.2026). Das Stadtmuseum Baden-Baden freut sich über zwei besondere Neuzugänge: ein Ölgemälde des Impressionisten Otto Dill sowie ein Pastell von Anthon Hermanus Sem. Möglich gemacht wurden die beiden Werke durch das Engagement des Baden-Badener Architekten und früheren Stadtrats Heinz Knapp. Im Rahmen eines Pressetermins vergangene Woche übergab Knapp die Werke im Beisein von Oberbürgermeister Thomas Jung offiziell an das Stadtmuseum.

Engagement des Architekten und früheren Stadtrats Knapp

Bei dem als Dauerleihgabe überlassenen Gemälde von Otto Dill handelt es sich um eine um 1925 entstandene Ansicht der Lichtentaler Allee. Das Werk zeigt Spaziergänger, Reiter und Kutschen auf der berühmten Flaniermeile und fängt mit kräftigem Pinselstrich und impressionistischer Leichtigkeit die Atmosphäre der damaligen Zeit ein. Otto Dill (1884–1957), der regelmäßig in Baden-Baden ausstellte, war insbesondere für seine Tierdarstellungen und Szenen aus dem Umfeld des Pferderennsports bekannt. Darüber hinaus konnte das Stadtmuseum mit Unterstützung von Heinz Knapp ein Pastell von Anthon Hermanus Sem erwerben. Das Werk zeigt den Blick vom Rotenbachtal auf die Stiftskirche und das Neue Schloss und ergänzt ein bereits vorhandenes Gemälde des Künstlers in der Sammlung des Stadtmuseums.

Weitere Informationen

Oberbürgermeister Jung dankte Knapp bei der Übergabe ausdrücklich für dessen jahrzehntelanges Engagement für die Stadt. Viele Projekte und Entwicklungen seien eng mit dem Wirken Knapps verbunden. Sein Einsatz und seine Verbundenheit mit Baden-Baden verdienten großen Respekt. Die beiden Werke seien zugleich ein bedeutender Gewinn für das Stadtmuseum und ein starkes Zeichen bürgerschaftlichen Engagements. Knapp hatte das Otto-Dill-Gemälde im vergangenen Jahr bei einer Auktion erworben und sich anschließend entschlossen, es dem Stadtmuseum als Dauerleihgabe zur Verfügung zu stellen. Beide Werke sind künftig dauerhaft im Stadtmuseum zu sehen.