Eine Person wird in den Oberarm geimpft

Fast 2000 Personen haben Corona-Erstimpfung

Baden-Baden (15.02.2021). Am zurückliegenden Wochenende erhielten 650 Menschen im Kreisimpfzentrum Baden-Baden ihre Corona-Schutzimpfung. Darunter waren weitere 135 Erstimpfungen. Zudem wurden am Samstag, wie zuvor bekanntgegeben, 1692 neue buchbare Termine freigeschaltet, je zur Hälfte Erst- und Zweitimpfungen. Bereits nach einer Stunde waren alle Termine vergeben. Insgesamt haben im Kreisimpfzentrum Baden-Baden inzwischen 1979 Personen zumindest eine Corona-Schutzimpfung erhalten.

Covid-19-Fälle im Kinder- und Jugendheim in Lichtental

Nach mehreren Covid-19-Fällen im Kinder- und Jugendheim in Lichtental, möglicherweise mit der englischen Mutation, hat das Gesundheitsamt umgehend für 80 Kinder in vollstationärer Betreuung und für 60 Kinder in teilstationärer Betreuung Quarantäne-Maßnahmen verhängt. Die Eltern und das Landesgesundheitsamt wurden verständigt. Der städtische Fachbereichsleiter Ordnung und Sicherheit, Maximilian Lipp, betonte: „Die Mutationen beschäftigen uns. Diese Lagen entwickeln sich schnell und sind mitunter schlecht zu greifen.“ Gut sei, so Lipp weiter, dass es in Altenpflegeheimen derzeit keine weiteren Fälle gebe.

In einer Kindertagespflegeeinrichtung sind vorsichtshalber ebenfalls Quarantänemaßnahmen verhängt worden. Der Grund: Der Ehemann einer Tagesmutter war Kontaktperson der Stufe eins eines Covid-19-positiv Getesteten.

Seit drei Wochen Corona-Inzidenz von unter 50

Seit drei Wochen hat Baden-Baden eine Corona-Inzidenz von unter 50. „Da ist auch eine große Portion Glück dabei, dass wir so gut dastehen“, bewertete Oberbürgermeisterin Margret Mergen die Situation und forderte weiter dazu auf, die Hygieneregeln einzuhalten. Allerdings sei es noch zu früh zu sagen, die Welt sei schon wieder in Ordnung, mahnte Mergen in einem Pressegespräch am Freitagnachmittag. Die Lage könne sich schnell wieder verändern.

Kindertagesstätten und Grundschulen öffnen ab 22. Februar

Die schrittweise Rückkehr zur Normalität soll für Kita- und Grundschulkinder am 22. Februar beginnen. Dann dürfen ihre Einrichtungen nach Vorgaben der Landesregierung wieder öffnen. Allerdings betonte Bürgermeister Roland Kaiser, dass es bei dieser Thematik eine hohe Dynamik gebe. Und noch gebe es offene Fragen bei der Umsetzung, die das Land hoffentlich bald beantworten werde.

Während die Kindertagesstätten im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen öffnen, sei an Grundschulen ein Wechselunterricht vorgesehen. So seien jeweils maximal zwei Klassenstufen in der Schule. Allerdings wolle man die Klassen nochmals aufteilen, um die Gruppengrößen klein zu halten. Kaiser weiter: „Pro Woche sind zehn Präsenzstunden vorgesehen, vor allem in Deutsch, Mathe und Sachkunde. Man verlange den Schulen dabei eine Menge ab und sie tragen große Verantwortung. Aber die Schulen haben einen ordentlichen Gestaltungsspielraum und gewisse Freiheiten bei der Umsetzung.“

Hinweis

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