Nach Sturm "Sabine": Forst rät weiterhin von Waldspaziergängen ab

Baden-Baden (13.02.2020). Sturm „Sabine“ hat auch im Stadtwald seine Spuren hinterlassen. „Die Schäden sind aber nicht gravierend. Es handelt sich meist um einzelne umgekippte Bäume. Auch an Rändern von im Sommer entstandenen Käferlöchern sind Bäume umgefallen“, bilanziert das städtische Fachgebiet Forst und Natur und rechnet mit zirka 1.000 Festmetern Sturmholz.

Doch auch nachdem sich der Sturm gelegt hat, bestünde noch die Gefahr, dass gebrochene Äste und angeschobene Bäume auf den Weg stürzen könnten. Das Forstamt und die Nationalparkverwaltung raten deshalb von Spaziergängen im Wald vorerst ab.

Aufräumarbeiten auch in den folgenden Wochen

„Viele Wege sind ohnehin noch durch umgestürzte Bäume blockiert. Dort beginnen nun die Aufräumarbeiten. Bis zum Wochenende werden die Wege wieder offen sein“, informiert der städtische Forst. Da die Einzelwürfe über den ganzen Stadtwald verteilt seien, werde auch in den folgenden Wochen überall Holz aufgearbeitet. Eine schnelles Aufarbeiten und ein zeitnaher Abtransport der Stämme aus dem Wald seien wichtig, weil umgestürzte Bäume ideale Brutstätten für den Borkenkäfer sind.

„In noch frischen, aber absterbenden Stämmen, können sich die Käfer massenhaft vermehren und dann auch gesunden Bäumen gefährlich werden. Durch die Trockenheit im vergangenen Jahr sind viele Bäume ohnehin geschwächt. Es ist daher besonders wichtig, einer Vermehrung der Käfer so gut es geht entgegenzuwirken“.