Konstituierende Sitzung des Kommunalen Beteiligungsgremiums im Gemeinderatssaal.
Bei der konstituierenden Sitzung des Kommunalen Beteiligungsgremiums für Migrantinnen und Migranten erhielten die Mitglieder ihre Ernennungsurkunde.

Konstituierende Sitzung des Beteiligungsgremiums

Baden-Baden (19.11.2020). Bei der konstituierenden Sitzung des Kommunalen Beteiligungsgremiums für Migrantinnen und Migranten überreichte Bürgermeister Roland Kaiser 17 Mitgliedern ihre Ernennungsurkunden. Das neue Gremium tagt künftig einmal pro Quartal und unterstützt die Stadt bei der Weiterentwicklung der kommunalen Arbeit auf allen Feldern des interkulturellen Zusammenlebens.

Der Aufbau wurde im Juni dieses Jahres vom Gemeinderat beschlossen. Hauptziel des Beteiligungsgremiums ist es, die Identifikation von Menschen mit Migrationshintergrund mit dem Gemeinwesen und der Demokratie in Deutschland zu fördern. Zudem soll es Impulse geben für die Weiterentwicklungen der kommunalen Arbeit in Bezug auf Chancengleichheit in der Bildung und auf dem Arbeitsmarkt sowie der gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe.

Zusammensetzung des Gremiums

Im Beteiligungsgremium wirken in der ersten, zweijährigen Amtsperiode 17 Personen mit, davon 14 als ständige Mitglieder und drei als Gastmitglieder. Es setzt sich zusammen aus je einem Vertreter von sieben in Baden-Baden aktiven Migranten-Organisationen sowie sieben Einzelpersonen mit Migrationshintergrund, die der Verwaltung aufgrund gesellschaftlichen Engagements als „Brückenbauerinnen und Brückenbauer“ bekannt sind.

Ergänzt wird das Gremium durch drei Mitglieder, die über unterschiedliche Strukturen haupt- oder ehrenamtlich in Integrationsarbeit involviert sind. Die Geschäftsführung liegt bei der Integrationsbeauftragten. Für Ende 2021 ist ein erster Bericht gegenüber den gemeinderätlichen Gremien vorgesehen.

Weitere Informationen

In Baden-Baden leben Menschen aus über 120 Nationen. Menschen mit Migrationshintergrund sind – in Baden-Baden ebenso wie andernorts – politisch unterrepräsentiert. In vielen baden-württembergischen Städten gibt es daher bereits kommunale Migrantenvertretungen, die Verwaltung und Kommunalpolitik zu Fragen des Zusammenlebens in einer vielfältigen Gesellschaft beraten.

Weitere Informationen gibt es unter Service - Migration und Integration - Kommunales Beteiligungsgremium.