Eingangsbereich der Stadtklinik

Langsame Rückkehr zum Normalbetrieb

Baden-Baden (10.05.2022). In den Akutkliniken des Klinikums Mittelbaden kehrt langsam der Normalbetrieb zurück. Die Pandemie ist zwar noch nicht vorbei, dennoch ist die Zahl der stationär behandelten, an COVID erkrankten Patienten oder mit COVID erkrankten Patienten in den letzten Tagen abgesunken.

Aktuell werden 29 COVID-Patienten stationär behandelt, hiervon muss ein Patient intensivmedizinisch betreut werden.

Deutlich mildere Verläufe zu verzeichnen

Seit Auftreten der Omikron-Variante des SARS-CoV2 Virus sind bei den Patienten mit COVID-19 deutlich mildere Verläufe zu verzeichnen. Viele Patienten haben zum größten Teil auch nicht COVID-19 als Aufnahmediagnose, sondern andere Erkrankungen, die einen stationären Aufenthalt notwendig machen, z.B. Schlaganfall, Herzinfarkt, chirurgische Eingriffe, Gallensteine etc. – oder auch z.B. einen Kaiserschnitt.

Um diese Patienten fachlich bestmöglich zu betreuen und um dem veränderten Krankheitsverlauf von COVID-19 unter der Omikron-Variante gerecht zu werden, werden COVID-positive Patienten wieder in den entsprechenden Fachabteilungen und nicht mehr in einem speziell ausgewiesenen COVID-Bereich versorgt. Eine Ausnahme stellen onkologische Patienten mit COVID-19-Infektion in der Klinik Balg dar, die weiterhin auf der Infektionsstation im Haus betreut werden.

85 Prozent der normalen Auslastung

So kommt das Gesamtklinikum bereits wieder auf 85 Prozent der normalen Auslastung hinsichtlich der planbaren, elektiven Patientenversorgung. Die noch nicht vollständige Auslastung ist darauf zurückzuführen, dass weiterhin Zimmer für neu aufzunehmende COVID-Patienten frei gehalten werden müssen.

„Aus diesem Grund können nicht alle Betten verplant werden. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass die Zahlen noch weiter zurückgehen werden und die volle Auslastung damit erreicht werden kann“, erklärt PD Dr. Thomas Iber, Medizinischer Geschäftsführer des Klinikums Mittelbaden.