Beate Böhlen, MdL, OB Margret Mergen, Tobias Wald, MdL, und Stadtwerkechef Helmut Oehler stehen nebeneinander vor dem Bergbahnhof.
Mit 1,4 Millionen Euro Fördermittel für die Merkurbergbahn im Gepäck kam Minister Guido Wolf (Mitte) auf Baden-Badens 700 Meter hohen Hausberg. Beate Böhlen, MdL, OB Margret Mergen, Tobias Wald, MdL, und Stadtwerkechef Helmut Oehler (von links).

Merkurbergbahn: Minister Wolf übergibt Fördermittelbescheid

Baden-Baden (02.08.2018). Gute Nachrichten für Baden-Baden: Minister Guido Wolf überreichte auf dem Gipfel des Baden-Badener Hausberges Merkur den Fördermittelbescheid des Landes in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro.

Förderung aus Tourismusinfrastruktur-Programm

Guido Wolf freute sich, die traditionsreiche Bergbahn unterstützen zu können. Der Betrag von 1,4 Millionen Euro aus dem Tourismusinfrastruktur-Programm ist in diesem Jahr der höchste Betrag, der aus diesem Fördertopf fließen wird. „Es ist wichtig, dass das Land hier mithilft. Denn der Tourismus ist in Baden-Württemberg eine Erfolgsgeschichte“, betonte Wolf. „Und dazu trägt auch die Merkurbergbahn bei. Neben den Touristen freuen sich aber auch die Menschen aus der Region, also ein Geschenk an die eigene Bevölkerung.“

Behindertenfreundlicher Umbau des Tal- und Bergbahnhofs geplant

Oberbürgermeisterin Margret Mergen nahm den Bescheid für die über 100 Jahre alte Merkurbergbahn gerne entgegen: „Ein großes Dankeschön für die Fördermittel. Sie sind wichtig, damit die Besucher auch künftig diesen schönen Blick auf Baden-Baden und die umliegende Landschaft genießen können. Die Gelder sind eine große Hilfe für unsere Stadtwerke, denn die Modernisierung der Bergbahn gibt es nicht zum Nulltarif. Wir in Baden-Baden lieben die Bergbahn. Sie ist eines der Wahrzeichen unserer Stadt.“

Neben neuen Bergbahnwagen werden auch der Tal- und der Bergbahnhof behindertenfreundlich umgebaut. Die Gesamtkosten betragen rund 7,75 Millionen Euro. Die Arbeiten haben die Stadtwerke für die Jahre 2019 und 2020 vorgesehen. In beiden Jahren wird die Bergbahn jeweils von Anfang Januar bis kurz vor Ostern außer Betrieb genommen. In diesen Zeitabschnitten müssen alle Arbeiten ausgeführt werden, die die Trasse tangieren.

Standseilbahn aus „Kaisers Zeiten“

Die Merkurbergbahn ist eine Standseilbahn. Sie wurde noch zu „Kaisers Zeiten“, am 16. August 1913, eröffnet und ist mit Steigungen zwischen 23 und 54 Prozent eine der steilsten und gleichzeitig auch längsten Standseilbahnen Deutschlands. Die beliebte Bergbahn bringt Ausflügler, Wanderer und Naturliebhaber in wenigen Minuten auf den 700 Meter hohen Gipfel des Merkurs, ein Erlebnis.