OB Dietmar Späth hisst die Flagge der Bürgermeister für den Frieden im Innenhof des Rathauses.
© Stadt Baden-Baden OB Dietmar Späth hisst die Flagge der Bürgermeister für den Frieden im Innenhof des Rathauses.

OB Späth hisst Flagge der Mayors for Peace

Baden-Baden (08.07.2024). Oberbürgermeister Dietmar Späth hat am Montag wieder die Flagge der Mayors for Peace – der Bürgermeister für den Frieden im Rathausinnenhof gehisst. Seit vielen Jahren beteiligt sich die Stadt Baden-Baden am 8. Juli am Aktionstag des internationalen Bündnisses Mayors for Peace.

"Frieden muss gemeinsames Ziel sein"

Mehr als 500 deutsche Städte und Gemeinden nehmen an der Aktion teil. Das Bündnis engagiert sich für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Mit dem Hissen der Mayors for Peace-Flagge appellieren die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister an die Staaten der Weltgemeinschaft, die Beseitigung der Nuklearwaffen voranzutreiben und sich für eine friedliche Welt einzusetzen. Für Oberbürgermeister Späth, der sich seit vielen Jahren in dem Bündnis engagiert und 2020 mit dem „Basis für Frieden Preis“ ausgezeichnet wurde, ist die Aktion von besonderer Bedeutung: „Am 8. Juli zeigen die Mayors for Peace und wir hier in Baden-Baden Flagge für den Frieden. Die aktuelle Lage in der Welt macht deutlich, wie wichtig dieser Einsatz ist. Frieden muss unser gemeinsames Ziel sein.“

Weitere Informationen

Der Flaggentag erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag - das Hauptrechtssprechungsorgan der Vereinten Nationen - vom 8. Juli 1996. Darin heißt es, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen generell mit den Regeln des humanitären Kriegsvölkerrechts unvereinbar sind. Das Gutachten ist zwar nicht bindend, aber dennoch von großer Bedeutung: die Staaten der Weltgemeinschaft werden an ihre „völkerrechtliche Verpflichtung“ gemahnt, ernsthafte Verhandlungen zur Beseitigung von Kernwaffen aufzunehmen. Schon im Jahr 1982 hatte der Bürgermeister von Hiroshima die Aktion „Mayors for Peace“ ins Leben gerufen. Weltweit haben sich in den Jahren danach viele Stadtoberhäupter dieser Aktion angeschlossen.