Gruppenfoto: Petra Kurpisz (Fachgebiet Öffentliche Ordnung), Selina Weiler, Roland Kaiser, Andreas Faber und Christina Deschènes (Referat Prävention Polizeipräsidium Offenburg) neben Roll-Ups (von links).
Petra Kurpisz (Fachgebiet Öffentliche Ordnung), Selina Weiler, Roland Kaiser, Andreas Faber und Christina Deschènes (Referat Prävention Polizeipräsidium Offenburg) machten auf die Aktion „Rosen statt Veilchen“ aufmerksam (von links).

Rosen-Aktion macht auf Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ aufmerksam

Baden-Baden (21.09.2022). Der Verein „Sicheres Baden-Baden e. V.“ hat am Dienstag (20. September) in der Shopping Cité Rosen an Frauen verteilt. Mit der Aktion „Rosen statt Veilchen“ soll das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ bekannter gemacht werden. Ein weiterer Termin ist am 28. September vor dem Aldi-Markt in der Wilhelm-Drapp-Straße.

Frauen über rechtliche Möglichkeiten informieren

Die Polizei und das städtische Fachgebiet Öffentliche Ordnung machen immer wieder die Erfahrung, dass Frauen über ihre rechtlichen Möglichkeiten bei häuslicher Gewalt wenig oder überhaupt nicht informiert sind. Aus diesem Grund haben der Verein „Sicheres Baden-Baden e. V.“, die Stadt Baden-Baden sowie das Polizeipräsidium Offenburg mit dem Polizeirevier Baden-Baden und dem Referat Prävention die Aktion „Rosen statt Veilchen“ ins Leben gerufen.

Dabei verteilt der Verein Rosen an Frauen. An den Rosen hängen Kärtchen mit der Hilfetelefonnummer „Gewalt gegen Frauen“ und der Webseite. Unter der Rufnummer und auf der Webseite erhalten Frauen Informationen in 18 verschiedenen Sprachen zum Thema „Häusliche Gewalt“. Das Hilfetelefon ist an 365 Tagen im Jahr besetzt. Die Beratung ist barrierefrei und kostenlos.

Frauen- und Kinderschutzhaus bietet Schutz, Zuflucht und Unterstützung

Bürgermeister Roland Kaiser, erster Vorsitzender des Vereins „Sicheres Baden-Baden e.V.“, lobte die Aktion als niedrigschwelliges Angebot, um auf die Hilfemöglichkeiten aufmerksam zu machen. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für die Zusammenarbeit und bei den beiden Einkaufsmärkten für die Unterstützung. Andreas Faber, stellvertretender Leiter des Polizeireviers Baden-Baden, hob die Bedeutung der Präventionsarbeit hervor. Je früher sich Betroffene melden würden, desto eher könne ihnen geholfen und Taten im Vorfeld verhindert werden.

Abschließend informierte Selina Weiler, Leiterin des Frauen- und Kinderschutzhauses Baden-Baden/Rastatt, über die Arbeit ihrer Einrichtung. Das Frauen- und Kinderschutzhaus bietet Frauen und ihren Kindern, die von körperlicher oder seelischer Gewalt betroffen sind, Schutz, Zuflucht und Unterstützung.

Weitere Informationen

Die Finanzierung der Aktion erfolgte durch den Verein „Sicheres Baden-Baden e. V.“. Das Landeskriminalamt beteiligt sich mit einem Zuschuss von 500 Euro. Der Verein ist eine Initiative der Stadt Baden-Baden und des Polizeireviers Baden-Baden und hat sich zum Ziel gesetzt, kriminal- und verkehrssicherheitspräventive Maßnahmen und Projekte im Stadtkreis Baden-Baden zu fördern.