Blick ins Klassenzimmer der Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a
Wer ist alles beim Känguru-Wettbewerb dabei? Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a haben auch teilgenommen.

RWG-Schüler nehmen an Mathematik-Wettbewerb teil

Baden-Baden (08.04.2021). Zu vieles fällt derzeit der Pandemie zum Opfer. Derzeit ist an den Schulen im Land das Angebot auf den Unterricht begrenzt. Außerunterrichtliches, wie Arbeitsgemeinschaften und die Teilnahme an Wettbewerben, kann coronabedingt meist nicht stattfinden.

100 Schüler nahmen am „Känguru-Mathematik-Wettbewerb“ teil

Mathelehrerin Andrea Rosch vom Richard-Wagner-Gymnasium (RWG) setzte sich daher stark dafür ein, dass das RWG wenigstens – wie jedes Jahr - am „Känguru-Mathematik-Wettbewerb“ teilnahm. Ihr gelang es, die erfreuliche Anzahl von 100 Schülern dafür zu gewinnen. „Wir sind stolz darauf, dass sich so viele Schüler freiwillig einen Nachmittag lang Zeit für Mathe genommen haben und sich in den Wettbewerb gewagt haben“, erklärt Rosch. Das sonst übliche Startgeld in Höhe von zwei Euro wurde für alle Teilnehmenden vom Förderverein übernommen.

Der Känguru-Wettbewerb hat zum Ziel, die „Freude an der Beschäftigung mit Mathematik“ zu fördern und die mathematische Bildung zu unterstützen. Im Jahr 2019 nahmen bundesweit 968.000 Schüler teil. Er besteht, je nach Klassenstufe, aus 24 bis 30 Multiple Choice Knobelaufgaben, für die die Schüler 75 Minuten Bearbeitungszeit haben. Es handelt sich weniger um typische Rechenaufgaben, sondern um ansprechende Knobelaufgaben, so dass neben der Anwendung von Schulwissen auch Kreativität und geschicktes Vorgehen gefragt ist.

Wettbewerb wurde in diesem Jahr online durchgeführt

Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr online durchgeführt. Die Schüler erhielten über die schulinterne Lernplattform Illias die Aufgaben. Nach Ende der Bearbeitungszeitung luden sie die Lösungsbuchstaben wieder auf die Plattform hoch. Die Teilnehmer zeigten sich zufrieden mit dem Ablauf des Wettbewerbs. Lara Kappler aus der zehnten Klasse hat schon öfter am Känguru-Wettbewerb teilgenommen und erklärt, warum: „Es macht immer Spaß, weil es mal eine andere Art von mathematischen Aufgaben hat, die man so im Matheunterricht sonst nicht rechnet.“

Greta Eising, ebenfalls Zehntklässlerin, ergänzt: „Der Moment, nachdem man eine Weile an einer Aufgabe geknobelt hat und dann wirklich durch logisches Denken so einen Aha-Moment hat – das ist so ein befriedigendes Gefühl.“ Inzwischen ist bundesweit die Phase der Durchführung beendet, die eingereichten Lösungen werden ausgewertet und die Teilnehmenden fiebern dem Ergebnis entgegen.