Das FOTO zeigt den Bau des ersten Teils der Schule, etwa 20 Kilometer von der Stadt Gulu entfernt.
(c) Stiftung FLY & HELP Das Foto zeigt den Bau des ersten Teils der Schule, etwa 20 Kilometer von der Stadt Gulu entfernt.

Schulbauprojekt in Uganda

Mergen ruft zu weiteren Spenden auf

Baden-Baden (23.09.2019). 24.000 Euro sind inzwischen für den Bau einer Schule im zentralafrikanischen Uganda an Spenden zusammengekommen. Oberbürgermeisterin Margret Mergen freute sich beim Erhalt dieser Nachricht, denn damit steht bereits das erste Drittel der Gesamtsumme von 67.000 Euro, die nötig sind, um in dem strukturschwachen Land den Bau einer Schule zu ermöglichen. Mergen rief dazu auf, weiterhin zu spenden, um „das für Afrika so wichtige Projekt bald in die Tat umsetzen zu können“.

Mergen informierte im Frühjahr über die Gemeinschaftsinitiative aller kommunaler deutschen Spitzenverbände „1000 Schulen für unsere Welt“. Unter dem Motto „Schulen für Afrika“ werden, gemeinsam mit anderen Städten und Kreisen, Spenden für Schulbauprojekte gesammelt. Für Baden-Baden wählte Mergen den Bau einer Schule in Uganda aus.

Schulblock mit vier Klassenräumen geplant

In der Region um die Stadt Gulu, die 360 Kilometer nördlich der ugandischen Hauptstadt Kampala liegt, soll ein Schulblock mit vier Klassenräumen in einem großen Schulkomplex entstehen. Der erste Bauabschnitt ist bereits erfolgt, Bauplanungen und Baugenehmigungen liegen bereits vor.

Die Baden-Badener Spendengelder sollen den zweiten Bauabschnitt in die Tat umsetzen. Der Neubau der Schule ermöglicht den Kindern einen Schulabschluss auf internationalem Niveau. Zudem werden sie mit Werkstätten und einer Krankenpflegeschule praktisch auf das Berufsleben vorbereitet.

Global denken, lokal handeln

Mit diesen Projekten seien Fluchtursachen am ehesten zu bekämpfen und man könne den Hebel genau dort ansetzen, wo Hilfe benötigt werde, betonte Mergen in einem Pressegespräch im März des Jahres. „Denn Hilfe vor Ort zu leisten, ist wesentlich effektiver und günstiger als die Versorgung von Flüchtlingen in Deutschland“, ging die OB in diesem Zusammenhang auch auf die rund tausend Flüchtlinge ein, die in den vergangenen vier Jahren nach Baden-Baden gekommen seien. 

Mit dem Spendenbetrag von 67.000 Euro kann vor Ort eine Schule gebaut werden, die vielen afrikanischen Kindern den Weg zu einer angemessenen Schulbildung eröffnet. Mergen hofft, die Summe noch in diesem Jahr zusammenzubekommen. Das Geld sieht sie „gut angelegt, denn die Versorgung von Flüchtlingen in Deutschland kostet ein Vielfaches gegenüber dem, was man tun kann, um Flucht zu verhindern“.

Zusammenarbeit mit „Fly & Help“

Die Zusammenarbeit des Schulbauprojekts erfolgt über die Reiner Meutsch Stiftung „Fly & Help“, die weltweit bereits zahlreiche Schulen mit Spendenmitteln gemeinsam mit der Naume Kinderstiftung errichtete. Bei der Umsetzung der Schulbauprojekte fließen die Spendengelder vollständig in die Projekte vor Ort.

Der Betrieb der Schulen wird langfristig garantiert. „Durch das Schaffen der erforderlichen Bildungsinfrastruktur verringert sich die Armut und können Perspektiven vor Ort, also eine Zukunft in der Heimat, geschaffen werden“, betont die OB.

Das Spendenkonto:

Empfänger: Reiner Meutsch Stiftung Fly & Help
IBAN: DE 94 5739 1800 0000 0055 50
BIC: GENODE51WW1
Verwendungszweck 1: Stadt Baden-Baden
Verwendungszweck 2: Adresse des Spenders (wichtig für das Ausstellen der Spendenbescheinigung ab einem Betrag von 50 Euro)

Für weitere Fragen steht die Persönliche Referentin der Oberbürgermeisterin, Petra Gerstner-Schröder, zur Verfügung: E-Mail , Tel. 07221 93-20 03.