Die Sozialpädagoginnen Adelheid Blaich (Bildmitte) und Bettina Weiß (rechts) sprechen vor den Zehntklässlern am MLG.
Über die „Lebenswirklichkeit von Menschen in Armut“ berichteten die Sozialpädagoginnen Adelheid Blaich (Bildmitte) und Bettina Weiß (rechts) den Zehntklässlern am MLG.

„Lebenswirklichkeit von Menschen in Armut“ – Sozialpädagoginnen berichten

Baden-Baden (11.02.2019). Im Nachgang der im Oktober 2018 stattgefundenen Aktionswoche des Landes Baden-Württemberg unter dem Titel „Armut bedroht alle. Teilhaben // Teilsein. Bildung, Arbeit, Wohnen sind Menschenrechte!“ besuchten zwei Sozialpädagoginnen die Zehntklässler des Markgraf-Ludwig-Gymnasiums (MLG).

Adelheid Blaich vom Diakonischen Werk des evangelischen Kirchenbezirks Baden-Baden und Rastatt und Bettina Weiß vom Caritasverband Baden-Baden berichteten von der „Lebenswirklichkeit von Menschen in Armut“.

Beispiele aus der täglichen Armut

Beispiele aus der täglichen Armut der Pädagoginnen zeigten den Schülern, wie schnell und unverschuldet manchmal die Armutsfalle zuschnappen kann, beispielsweise durch Krankheit oder Arbeitslosigkeit, was es heißen kann, von Hartz-IV-Geld zu leben, wie diakonische beziehungsweise caritative Hilfe aussieht und dass die Hürden der Sozialhilfe manchmal auch recht hoch sein können.

Deutlich wurde aber auch, „dass wir selbst in der Regel weit weg von solchen Formen der Armut sind und dies ein Grund ist, dankbar zu sein“. Allerdings sei es gut, betonten die Referentinnen, „sensibel zu sein für Nöte, die es eben auch bei uns in Baden-Baden und Umgebung gibt.“