Reinhold Rössler, 2. Vorsitzende Christa Frintz-Janssen (beide Freundeskreis Paradies), Architekt Hubert Baumstark, Gartenamtsleiter Markus Brunsing, Erster Bürgermeister Alexander Wieland, Freundeskreisvorsitzender Dr. René Lohs und Martin Dietrich (Firma Franz Rabe) beim Spatenstich zur Wiederherstellung der beiden historischen Wasserbecken im unteren Teil der Wasserkunst Paradies.
© Stadt Baden-Baden Reinhold Rössler, 2. Vorsitzende Christa Frintz-Janssen (beide Freundeskreis Paradies), Architekt Hubert Baumstark, Gartenamtsleiter Markus Brunsing, Erster Bürgermeister Alexander Wieland, Freundeskreisvorsitzender Dr. René Lohs und Martin Dietrich (Firma Franz Rabe) beim Spatenstich zur Wiederherstellung der beiden historischen Wasserbecken im unteren Teil der Wasserkunst Paradies.

Spatenstich im Paradies: Freundeskreis will Wasserbecken wiederherstellen

Baden-Baden (02.12.2025). Anlässlich des 100. Geburtstags, den die Wasserkunst Paradies am Annaberg in diesem Jahr feiert, plant der Freundeskreis Paradies, die beiden im Jahr 1959 entfernten Wasserbecken wiederherstellen zu lassen. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres hat der Freundeskreis jetzt das Projekt gestartet. Den symbolischen Spatenstich zur Freilegung der Fundamente am Annaberg vollzogen Freundeskreis und Stadt nun am Dienstag (2. Dezember) zusammen mit Erstem Bürgermeister Alexander Wieland. Der Baudezernent dankte dem Vorstand des Freundeskreises um den Vorsitzenden Dr. René Lohs für sein großes ehrenamtliches und finanzielles Engagement. Die Wiederherstellung finde in enger Abstimmung mit dem Denkmalamt statt, so Wieland. Mit Blick in die Innenstadt stellte er fest: "Hier fühlt man sich wie im Paradies; es ist einfach traumhaft schön."

Wie kann das Projekt realisiert werden?

Freundeskreisvorsitzender René Lohs dankte der Stadt für die ideelle Unterstützung, denn die Finanzierung liege beim Freundeskreis. Die Wiederherstellung dieser beiden Wasserbecken sei genau das richtige Projekt, um positiv nach vorne zu schauen.

Markus Brunsing erläuterte anschließend, wie das Projekt realisiert werden kann. So sollen die beiden 1959 abgerissenen Wasserbecken im Abschnitt des Paradieses zwischen Bernhardstraße und Prinz-Weimar-Straße rekonstruiert werden. Auf der Grundlage der Originalpläne von Max Laeuger wird der beauftragte Architekt Hubert Baumstark ein Konzept für die Rekonstruktion der beiden Becken und den Wasserbetrieb der Fontänen in den Becken erarbeiten. Damit wolle man dem raffinierten und durchdachten Konzept Laeugers entsprechen, dessen Absicht es war, die Attraktivität der Wasserkunst Paradies beim Anstieg von unten nach oben zu steigern.

Ziel des Freundeskreises:

Das Ziel des Freundeskreises ist es, mit Hilfe von Spenden und bereits zugesagten Denkmal-Fördermitteln des Bundes in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden und dem Gartenamt beide Becken wiederherzustellen und somit der Wasserkunst Paradies auch in ihrem unteren Abschnitt das Element Wasser wieder zurückzugegeben. Als erster Schritt wird eine Freilegung der noch vorhandenen Fundamente der beiden Wasserbecken durch die Firma Franz Rabe im Auftrag des Freundeskreises Paradies zu Beginn des Jahres 2026 in Abhängigkeit von der Witterung erfolgen.