Plastikflasche
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Umwelttipps zum Thema Getränkekauf: Mehrweg- vor Einwegflaschen!

Baden-Baden. Mehrwegflaschen sind umweltfreundlicher als Einwegflaschen.

Laut Umweltbundesamt ist der Energie- und Ressourcenverbrauch für Rücktransport und Reinigung bei Mehrwegflaschen geringer als der zusätzliche Herstellungsaufwand für Einwegflaschen. Dies gilt umso mehr, je regionaler der Vertrieb und je höher die Zahl der Wiederbefüllungen ist. Mehrwegflaschen können bis zu 50 Mal wiederbefüllt werden. Und aus der Region sind sie, egal ob es sich dabei um Glas- oder PET-Flaschen handelt, umweltfreundlicher als Einwegflaschen.

Der Durchblick beim Getränkekauf ist nicht immer einfach, da nur die ökologisch nachteiligen Einwegflaschen durch das DPG-Zeichen als „pfandpflichtig“ gekennzeichnet werden müssen und das Kennzeichnen für Mehrwegflaschen freiwillig und damit nicht einheitlich geregelt ist.

Wie ist eine Mehrwegflasche gekennzeichnet?

Mehrwegflaschen erkennt man teilweise am Logo „Mehrweg – Für die Umwelt“ oder am „Blauen Engel“. Eine weitere Unterscheidung ist die Höhe des Pfandes. Das Mehrwegpfand beträgt zwischen 8 und 15 Cent, das Pfand einer Einwegflasche hingegen 25 Cent. Letztere werden nicht wiederbefüllt, sondern geschreddert und recycelt.

„Zerknitterte“ Plastikflaschen sind immer Einwegflaschen. Der städtische Eigenbetrieb Umwelttechnik rät deshalb beim umweltfreundlichen Getränkekauf zu Glasmehrwegflaschen aus der Region. Dadurch werden heimische Produkte unterstützt und gleichzeitig die Umwelt durch kurze Transportwege entlastet.

Fragen beantworten die Abfallberater unter der Rufnummer 07221 93-2828 und 93-2827.