Aktion "Rosen statt Veilchen" macht auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam
Baden-Baden. Der Verein „Sicheres Baden-Baden e. V.“ hat mit der Verteilaktion „Rosen statt Veilchen“ am Donnerstag (25. Juni) beim Edeka-Markt Fitterer in Lichtental erneut auf das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ aufmerksam gemacht. Frauen erhielten dabei symbolisch eine Rose mit einem Kärtchen, das die Nummer des Hilfetelefons (116 016) sowie die Internetadresse (www.hilfetelefon.de) enthält. Die Initiative ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Präventionsarbeit im Stadtkreis.
Hilfetelefon ist rund um die Uhr erreichbar
„Mit dieser Aktion wollen wir wieder ein sichtbares Zeichen setzen und vielen Betroffenen zeigen, welche Schutz- und Hilfsangebote ihnen zustehen“, betonte Bürgermeister Dr. Tobias Krammerbauer vor Ort. Als Ordnungsdezernent ist er erster Vorsitzender des Vereins „Sicheres Baden-Baden e.V.“. Die Aktion ist eine gemeinsame Initiative des Vereins, der Stadtverwaltung Baden-Baden, des Polizeipräsidiums Offenburg mit dem Polizeirevier Baden-Baden sowie dem Referat Prävention. Ebenfalls war das Frauen- und Kinderschutzhaus Baden-Baden und Landkreis Rastatt dabei. Das Hilfetelefon ist an allen Tagen im Jahr rund um die Uhr erreichbar. Die Beratung ist kostenlos, anonym, barrierefrei und steht in 18 Sprachen zur Verfügung.
Zuschuss von 500 Euro
Bürgermeister Dr. Krammerbauer unterstrich gemeinsam mit Vertreterinnen des Polizeireviers Baden-Baden, wie wichtig dieses Projekt sei, wie wertvoll diese Art von Prävention ist und dankte den Kooperationspartnern sowie EDEKA-Geschäftsführer Roland Fitterer für ihr Engagement und ihre Unterstützung. Die Aktion wird finanziert durch den Verein „Sicheres Baden-Baden e.V.“. Das Landeskriminalamt gibt einen Zuschuss von 500 Euro.
