Frau mit Bluse in hellen Brauntönen, lächelnd, der Blick gesenkt, daneben ein dunkelrotes Cover eines Buches.
©Wikimedia, S.Fischer-Verlag

6. Juli: Trauer ist das Glück, geliebt zu haben

Baden-Baden. In der Reihe „Afrikanische Literaturen“  beschäftigen sich Felix und Sika Aithnard in ihrem Vortrag am Mittwoch, den 6. Juli, 19.30 Uhr, in der Stadtbibliothek Baden-Baden mit einer der bekanntesten afrikanischen Autorinnen: Chimamanda Ngozi Adichie.
1977 in Nigeria geboren, lebt sie heute teilweise in den USA, wo sie in Princeton und Yale ihre Abschlüsse machte, und schreibt in englischer Sprache. In ihrem Werk setzt sie sich immer wieder mit Stereotypen, Identitäten und Feminismus auseinander. Ihre Bücher sind u.a. ins Deutsche, Spanische und Niederländische übersetzt.
Ihr jüngstes Buch „Trauer ist das Glück, geliebt zu haben“ verarbeitet ihre Erfahrungen während des Lockdowns: Adichies Vater stirbt in Nigeria und die Tochter kann nicht zur Familie reisen. So beginnt ihr Zwiegespräch im Schreiben. Anekdotische Erinnerung, das Erleben des Todes im Familienkreis, Beerdigungsszenarien und Lockdownerfahrung weben sich in kurzen Kapiteln ineinander. James Adichie war und ist stets präsent im Leben und Denken seiner Tochter, er war der erste nigerianische Professor für Statistik, ein sanftmütiger, witziger Mann voller Gelassenheit, Vater von sechs Kindern.
Felix und Sika Aithnard sind mit ihrem Verein „Brückenbauer der Hoffnung“ Förderer der Stadtbibliothek. Im Rahmen ihres Projekts „Bücher aus aller Welt“ wurden seit 2020 v.a. Bücher afrikanischer Autoren und Autorinnen gespendet, die Felix und Sika Aithnard in der Reihe „Afrikanische Literaturen“ in der Stadtbibliothek Baden-Baden vorstellen.

Eine Veranstaltung der Baden-Badener Bibliotheksgesellschaft, unterstützt von „Brückenbauer der Hoffnung e.V.“, und der der ALIM „Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg“.

Karten gibt es im Vorverkauf in der Stadtbibliothek, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eintritt 6,- Euro, Bibliotheksgesellschaft 3,- Euro.
Wir bitten darum, im Veranstaltungsraum eine FFP2-/medizinische Maske zu tragen.