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Erster Bürgermeister Alexander Uhlig (links) gemeinsam mit Beteiligten bei der Vorstellung des neuen gärtnergepflegten Gräberfelds „Garten der Erinnerung“ auf dem Friedhof in Sandweier.
Erster Bürgermeister Alexander Uhlig (links) gemeinsam mit Beteiligten bei der Vorstellung des neuen gärtnergepflegten Gräberfelds „Garten der Erinnerung“ auf dem Friedhof in Sandweier.

Vorstellung des neuen gärtnergepflegten Gräberfelds „Garten der Erinnerung“ in Sandweier

Baden-Baden (10.11.2022). Im Rahmen eines Pressetermins hat Erster Bürgermeister Alexander Uhlig ein neues gärtnergepflegtes Gräberfeld auf dem Friedhof in Sandweier vorgestellt – den „Garten der Erinnerung“. Uhlig dankte allen Beteiligten, die sich für diese Einrichtung engagiert haben und sprach von einem „umgesetzten Stück Friedhofsentwicklung“, orientiert am veränderten Verhalten der Hinterbliebenen. Dabei spiele insbesondere die Zunahme von Urnenbestattungen eine Rolle. Doch sei mit der hier gewählten Form gärtnergepflegter Gräberfelder das Andenken an die Verstorbenen nach wie vor „in guten Händen“.

Sorgfältige Pflege der Gräber

Beim Vor-Ort-Termin auf dem Friedhof in Sandweier waren neben Miriam Maisenhölder und Christoph Schnurr von der Genossenschaft Badischer Friedhofgärtner auch Wolfram Birk, Ortsvorsteher von Sandweier, Christoph Müller, Pastoralreferent und Vorsitzender des ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) Baden-Baden, Vertreterinnen und Vertretern des Ortschaftsrats Sandweier, hiesige Bestattungsunternehmen sowie Frank Geyer, Leiter des städtischen Fachgebiets Friedhof, vertreten.

Das zentral gelegene Gräberfeld steht nun für über 100 Urnenbeisetzungen sowie für Sargbestattungen zur Verfügung. Mit seinen sanft geschwungenen Wegen, der abwechslungsreichen Bepflanzung und dem Verzicht auf Grabeinfassungen hebt sich die Anlage deutlich von den traditionellen Gräberfeldern ab und fügt sich trotzdem harmonisch in das gewachsene Bild des Friedhofs Sandweier ein. „Der Garten der Erinnerung“ ist bereits das sechste gärtnergepflegte Gräberfeld im Stadtkreis Baden-Baden, das in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner realisiert wurde.

Baden-Badener Friedhofsgärtnereien kümmern sich das ganze Jahr über um die Anlage und übernehmen auf Dauer die sorgfältige Pflege der Gräber. Die Hinterbliebenen schließen hierzu einen Vertrag über die Dauergrabpflege mit der Genossenschaft, wodurch die langfristige Grabpflege garantiert wird. Die städtischen Grabnutzungsgebühren unterscheiden sich nicht von den Gebühren in anderen Gräberfeldern.

Große Palette an Grabarten

Die Stadt bietet eine große Palette an Grabarten, bei denen sich die Angehörigen nicht selbst um die Grabpflege kümmern müssen. Inzwischen wird in Baden-Baden rund die Hälfte der Urnenbeisetzungen in für die Angehörigen pflegefreien Gräbern vorgenommen. Gärtnergepflegte Gräberfelder wie der „Garten der Erinnerung“ ergänzen diese Angebote um eine stimmungsvolle und ansprechende Variante.

Außer dem neuen „Garten der Erinnerung“ gibt es in Baden-Baden bereits folgende gärtnergepflegte Gräberfelder: den „Urnengarten“ (seit 2007) und den „Pinienhain“ (seit September 2016), beide auf dem Friedhof in Oos, den Blütengarten“ (seit Sommer 2008) und „Rosenhain“ (seit Oktober 2014), beide auf dem Hauptfriedhof, sowie den „Garten der Begegnung“ (seit Mai 2016) auf dem Friedhof in Lichtental.