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Dr. Tobias Krammerbauer (links) und Alexander Wieland (rechts) stehen neben Dietmar Späth und seiner Frau Susanne.
© Stadt Baden-Baden Dr. Tobias Krammerbauer (links) und Alexander Wieland (rechts) richteten persönliche Dankesworte an den früheren Rathauschef Dietmar Späth und seine Frau Susanne.

Dietmar Späth offiziell verabschiedet

Baden-Baden (16.01.2026). Mit einer Feierstunde im Alten Ratssaal des Rathauses ist am Donnerstag der zum Jahresende aus dem Amt ausgeschiedene Oberbürgermeister Dietmar Späth offiziell verabschiedet worden. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft würdigten sein langjähriges Wirken in der kommunalen Verwaltung.

Jahrzehntelanges Engagement für die Kommunalpolitik

In ihrer Begrüßung hoben Erster Bürgermeister Alexander Wieland und Bürgermeister Dr. Tobias Krammerbauer insbesondere Späths authentische Art und seine Bürgernähe hervor. Die Stadtverwaltung hatte sich bewusst für eine persönliche Ausrichtung der Veranstaltung entschieden, um dem früheren Rathauschef ihren Dank auszusprechen

Grußworte kamen unter anderem vom Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe und Präsidenten des Städtetags Baden-Württemberg, Dr. Frank Mentrup. Er würdigte Späths jahrzehntelanges Engagement für die Kommunalpolitik, die für ihn stets mehr als ein Beruf gewesen sei. Späth habe es verstanden, Verantwortung für die Kommune zu übernehmen und dabei zugleich Lebensfreude zu bewahren.

Für den Gemeinderat der Stadt Baden-Baden sprach Sabine Iding-Dihlmann. Sie erinnerte daran, dass Späth auch schwierige und teils unpopuläre Projekte wie Brückensanierungen, die neue Feuerwache oder das Zentralklinikum konsequent vorangebracht habe. Dies sei in einer Zeit außergewöhnlicher gesellschaftlicher und politischer Herausforderungen geschehen.

Einsatz für die Olympische Stadt

Die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit betonte der Bühler Oberbürgermeister Matthias Bauernfeind. Er dankte Späth für dessen Einsatz im Sprengel der Südschiene und für die enge Kooperation mit den Städten und Gemeinden des Landkreises Rastatt.

Weitere Grußworte kamen vom Präsidenten des Sportausschusses, Armin Zeitvogel, der Späths Einsatz für die Olympische Stadt Baden-Baden sowie für das Ehrenamt und die Vereine hervorhob. Doris Forcher vom Personalrat sowie Eva-Maria Orsag und Ricarda Feurer aus dem Büro des Oberbürgermeisters dankten Späth für den respektvollen und menschlichen Umgang innerhalb der Verwaltung.

In seinen abschließenden Worten zeigte sich Späth bewegt von der Verabschiedung und dankte für das entgegengebrachte Vertrauen sowie die Zusammenarbeit während seiner Amtszeit. Er verwies auf die gesundheitlichen Gründe für seinen Rückzug aus dem Amt und blickte auf eine von zahlreichen Krisen geprägte Zeit zurück.

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Yasushi Ideue (Violine) und Heather Moseley (Violoncello) von der Philharmonie Baden-Baden.