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Gruppenfoto: Teilnehmer des ersten Vorbereitungstreffens und die städtische Integrationsbeauftragte Svetlana Bojcetic (Dritte von rechts).
Über das rege Interesse bei der Vorbereitung der diesjährigen Interkulturellen Wochen und viele interessante Veranstaltungen freut sich die städtische Integrationsbeauftragte Svetlana Bojcetic (Dritte von rechts).

Startschuss für die Interkulturellen Wochen 2017 ist gefallen

Baden-Baden (12.06.2017). Das erste Vorbereitungstreffen der diesjährigen Interkulturellen Wochen (IKW), zu dem die städtische Integrationsbeauftragte, Svetlana Bojcetic, eingeladen hat, ist auf reges Interesse gestoßen.

Viele bereits sehr konkrete Veranstaltungsideen rund um interkulturelle Begegnung und Verständigung wurden eingebracht, so dass auch dieses Jahr ein vielversprechendes Programm zu erwarten ist. Der voraussichtliche Beginn der IKW ist bereits für Mitte September vorgesehen, die abschließenden Veranstaltungen werden in der ersten Oktoberwoche stattfinden.

Ehrenamtliche Kräfte unterstützen

Mitwirkende sind unter anderem Vertreter der Kirchen, der Synagoge, des Netzwerk Asyl, des Museum Frieder Burda sowie des Bündnis „Baden-Baden ist bunt“, des Jobcenters, der Arbeitsagentur und des Vereins Zeitkunst. Das Team um Dimitriy Becker ist zuständig für den Internetauftritt der IKW.

Für das Programmlayout ist Grafikerin Birgit Steuer verantwortlich. Beide lieferten hilfreiche Vorschläge zur Gestaltung und Öffentlichkeitsarbeit. Organisatorisch unterstützt wurde das Vorbereitungstreffen durch die Ehrenamtskoordinatorin Katharina Thomas.

Motto: „Angekommen in Baden-Baden!“

Der Film „Angekommen in Baden-Baden!“ ist ein Höhepunkt des neuen Programms. Er zeigt an konkreten Beispielen, wie erste Schritte einer Integration gelingen können. Gemeinsam mit Auszubildenden des SWR hat das Bündnis „Baden-Baden ist bunt“ diesen Film in Eigenregie produziert. Der Filmtitel ist übrigens zugleich das lokale Motto der diesjährigen IKW.

Einen ganz besonderen Beitrag bereitet der junge syrische Filmemacher Abdulah Rajab Almalla (Film „Schatten“) dieses Jahr vor. Er möchte mit der Fotoausstellung, die aktuell noch die Überschrift „Untergegangen“ trägt, auf die Situation all jener aufmerksam machen, die den weiten Weg ins sichere Europa nicht geschafft haben. Das Museum Frieder Burda, vertreten durch Brigitte von Stebut, überlegt sich unter der Arbeitsüberschrift „Begegnung vor einem Kunstwerk“, mit Neuzugewanderten über die gezeigte Kunst ins Gespräch zu kommen.

Vielfältiges Programm geplant

Die Stadtbibliothek bietet unter anderem wieder Lesereisen für Kinder in verschiedenen Sprachen an. Das Stadtteilzentrum Briegelacker der Caritas, bereitet einen interkulturellen Beitrag vor. Die Brücke 99 hat wieder spannende Angebote für Kinder und Jugendliche vorgesehen. Wie jedes Jahr leisten die religiösen Gemeinschaften einen wichtigen Beitrag zur IKW. Die christlichen Kirchen laden Menschen aller Nationalitäten zu ihren Gottesdiensten ein.

Am Sonntag, 24. September, lädt zum Beispiel die Evangelische Stadtkirche zum Interkulturellen Gottesdienst ein, die Predigt hält Pfarrer Martin Nngoubamdjum aus Kamerun. Die Synagoge öffnet ihre Pforten am Mittwoch, 27. September, und am Dienstag, 3. Oktober, ist der traditionelle Tag der offenen Tür in der Steinbacher Moschee. In vielen Gemeinden wird es zudem weitere Veranstaltungen geben.

Bundesweit steht die IKW unter dem Motto „Vielfalt verbindet.“ und weist damit auf ein Integrationsverständnis hin, welches alle meint. Und zwar sowohl die „Alten Deutschen“ als auch die „Neuen Deutschen“, wie Professor Dr. Annette Treibel in ihrem Vortrag „Integriert euch!“ Ende September erläutern wird.

Aufruf an Organisationen, Institutionen, Vereine und Initiativen

„Das ist nur ein kleiner Teil der bereits feststehenden Programmpunkte, weitere sind noch in Planung“, zieht Svetlana Bojcetic ein aktuelles Fazit der ersten Vorbereitungen. Organisationen, Institutionen, Vereine und Initiativen lädt sie deshalb nachdrücklich ein, sich im Rahmen der Interkulturellen Wochen am Projekt „Vielfalt verbindet.“ zu beteiligen.

Bis Freitag, 30. Juni, besteht noch die Möglichkeit, sich mit eigenen Veranstaltungsangeboten an die Integrationsbeauftragte zu wenden. Die Kontaktdaten lauten: E-Mail , Telefonnummer 07221 93-14 77 8.

Weitere Informationen gibt es unter Service - Migration und Integration - Angebote für Migranten - Interkulturelle Woche.