Pressearchiv

Schwerpunktkontrollaktion Geschwindigkeit trägt Früchte

Baden-Baden (03.07.2018). Mit der gemeinsamen „Schwerpunktkontrollaktion Geschwindigkeit“ der Verkehrspolizeidirektion Baden-Baden und des Gemeindlichen Vollzugsdiensts des städtischen Fachgebiets Straßenverkehr am vergangenen Dienstag (26. Juni) zeigten sich die Beteiligten durchweg zufrieden.

In einem Pressegespräch gingen Peter Westermann, Leiter der Verkehrspolizeidirektion Baden-Baden, Maximilian Lipp, Leiter des städtischen Fachbereichs Ordnung und Sicherheit, sowie Manfred Schmalzbauer, Leiter des Fachgebietsleiter Straßenverkehr, auf die aktuellen Zahlen der Geschwindigkeitsmessungen ein und betonten, dass ein positiver Trend zu verzeichnen sei.

Weniger Verkehrsverstöße zu verzeichnen

So sei vor zwei Jahren, bei einer gleichartigen Aktion, 1.200 Verkehrsverstöße zu verzeichnen gewesen, während bei der jetzigen Messreihe nur noch rund 800 Fahrzeuge mit zu hoher Geschwindigkeit an den Messstellen registriert wurden.

Überwiegend gab es Verwarnungen für Geschwindigkeitsüberschreitungen bis 20 Stundenkilometer und zudem nur drei Fahrverbote. Allerdings gab es einen Autorfahrer, der als absoluter „negativer Spitzenreiter“ zu Buche schlägt – er fuhr auf der B500, nahe dem Autobahnzubringer, bei zulässiger Höchstgeschwindigkeit 70 mit sage und schreibe151 Stundenkilometer (!).

Auch künftig Geschwindigkeitsmessungen geplant

Auch künftig planen Stadt und Polizei weitere Geschwindigkeitsmessungen. Denn diese Aktionen seien unerlässlich, sowohl aus Verkehrssicherheitsgründen als auch aus Gründen des Lärmschutzes. Außerdem ist zu hohe und nicht angepasste Geschwindigkeit nach wie vor die Hauptunfallursache bei schweren Verkehrsunfällen mit Personenschaden – das wurde beim Pressegespräch einmal mehr deutlich.