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OB Mergen (Vierte von rechts) mit Teilnehmern der Veranstaltung „Sport trifft SWR“ im Rahmen der Fußball-WM 2018: Moderator Michael Antwerpes, Fritz Keller (Präsident SC Freiburg), Alfons Hörmann (Präsident DOSB), Miriam Welte (Bahnradfahren, Weltmeisterin/Olympiasiegerin), Christina Obergföll (Speerwurf, Weltmeisterin), Harald Dietz (SWR-Sportchef/ARD-Teamchef bei der Fußball-WM), Martin Schmitt (ehemaliger Weltklasse-Skispringer) und Elisabeth Seitz (Weltklasse-Turnerin).
(c) SWR/Thorsten Hein OB Mergen (Vierte von rechts) mit Teilnehmern der Veranstaltung „Sport trifft SWR“ im Rahmen der Fußball-WM 2018: Moderator Michael Antwerpes, Fritz Keller (Präsident SC Freiburg), Alfons Hörmann (Präsident DOSB), Miriam Welte (Bahnradfahren, Weltmeisterin/Olympiasiegerin), Christina Obergföll (Speerwurf, Weltmeisterin), Harald Dietz (SWR-Sportchef/ARD-Teamchef bei der Fußball-WM), Martin Schmitt (ehemaliger Weltklasse-Skispringer) und Elisabeth Seitz (Weltklasse-Turnerin).

OB bei "Sport trifft SWR"

Baden-Baden (096.07.2018). Einer Einladung von SWR, Landessportverband Baden-Württemberg und Landessportbund Rheinland-Pfalz zur Veranstaltung „Sport trifft SWR“ im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft ist Oberbürgermeisterin Margret Mergen am letzten Freitag (29. Juni) gefolgt.

Dabei konnte die OB auch einen Blick hinter die Kulissen der Fernsehproduktion zur Fußball-WM 2018 werfen. Neben einer Präsentation zur „Sportberichterstattung im SWR“ gab es eine Gesprächs- und anschließende Diskussionsrunde mit namhaften Sportgrößen zum Thema „Alles nur Fußball?! – Der deutsche Volkssport Nr. 1 und die Folgen für andere Sportarten“.

Sport ist nicht nur Fußball

Sport ist nicht nur Fußball und die SWR-Sportredaktion ist schon sehr multimedial – diese Botschaft nahmen die rund 60 Verbands- und Vereinsvertreter sowie Spitzensportler aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz aus Baden-Baden mit, wo sich die SWR-Sportredaktion in einem weltmeisterlichen Umfeld präsentierte. Im Fernsehstudio der Sendung „ARD-Buffet“, direkt neben dem Studio, aus dem ARD und ZDF die Fußball-WM senden.

Die exklusive Führung durch das WM-Studio war der beeindruckende Auftakt zur ersten Veranstaltung „Sport trifft SWR“. In der anschließenden Diskussionsrunde begegnete Harald Dietz, der Sportchef des SWR, der Kritik, im Fernsehen sei nur Fußball zu sehen, mit Fakten: 2016 habe der Fußball nur 25 Prozent der gesamten Sportberichterstattung im Ersten betragen. Manchmal sei es besser, mit einem kurzen Bericht in die Fernsehnachrichten (SWR Aktuell) zu kommen, ergänzte Moderator Michael Antwerpes. Diese Nachrichtensendungen würden von bis zu einer Million Menschen gesehen werden – das seien die Topsendungen im SWR.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann sagte, je mehr Gewicht der Fußball auf der einen Seite bekomme, desto schwieriger sei es für andere Sportarten, auf sich aufmerksam zu machen. Der ehemalige Fußballspieler Hörmann zeigte aber auch Verständnis für die TV-Anstalten. Wenn die Sender vertragliche Verpflichtungen eingingen, um die begehrten Rechte zu bekommen, dann hätten sie auch Pflichten einzuhalten.

Von links: Elvira Menzer-Haasis (Präsidentin Landessportverband Baden-Württemberg), Christina Obergföll, Klaus Hoher (Sportpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Baden-Württemberg), Elisabeth Seitz, Martin Schmitt und Miriam Welte im SWR-WM-Studio.
Blick ins SWR-WM-Studio

Kritische Entwicklung des Fußballs

Kritisch zur Entwicklung des Fußballs äußerte sich der Präsident des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg, Fritz Keller. Es gäbe ja nun sogar eine tägliche Fußballzeitung eines großen Verlages, die jeden Tag über jeden Verein berichten müsse, „da steht 90 Prozent Mist drin“, so Keller. Allerdings hätten Verbände heute doch auch die Chance über Social-Media-Kanäle „die Kids“ zu erreichen. Und je attraktiver sich eine Sportart mache, desto weniger könnten TV-Anstalten irgendwann an ihr vorbeigehen.“

SWR-Sportchef Harald Dietz warb bei den Vereinen und Verbänden um bessere und verlässlichere Informationen und Hintergrundgeschichten. Der Leichtathletik sei es gelungen, „neue Gesichter“ hervorzubringen, deshalb werde auch sehr viel Leichtathletik gezeigt. Außerdem nutze der SWR immer öfter die Möglichkeiten der Live-Übertragungen im Internet. Die Homepage swr.de/sport ist einer der neuen digitalen Ausspielwege.

SWR-WM-Studio beste Werbung für Baden-Baden

Zum Abschluss der Veranstaltung nutzte OB Mergen die Gelegenheit, sich mit den Teilnehmern intensiv auszutauschen. Sie vergaß dabei auch nicht, allen Akteuren, die während der viereinhalbwöchigen Weltmeisterschaft im zentralen SWR-Studio im Einsatz sind sowie dem Team um SWR-Sportchef Harald Dietz dafür zu danken, dass der Name Baden-Baden Tag für Tag so vielfach und positiv in die Welt getragen werde.

„Das ist natürlich beste Werbung für unsere Stadt – und das macht uns auch sehr stolz!“, so die OB abschließend. Schon beim FIFA Confederations Cup 2017 hatte Margret Mergen das Sendestudio beim SWR besucht und sich von der hohen Qualität des SWR-Standorts Baden-Baden und der Kreativität der Mitarbeiter überzeugt.