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Gruppenbild der Teilnehmer und Organisatoren auf dem Augustaplatz.
Zum ersten Mal in Baden-Baden: Die Mut-Tour wirbt für einen offenen Umgang mit dem Thema Depression.

Mut-Tour macht Halt in Baden-Baden

Baden-Baden. Für einen offenen Umgang mit Depressionen setzen sich die Teilnehmer des Aktionsprogramms Mut-Tour ein. Auf Tandems, in Kajaks und beim Wandern bewegen sie sich durch ganz Deutschland. Drei Tandem –Teams machten bei der Durchreise Halt in Baden-Baden.

Auf das Thema Depression aufmerksam machen

Oberbürgermeisterin Margret Mergen begrüßte die Radler auf dem Augustaplatz. Mergen lobte das Engagement der Organisatoren und der Teilnehmer. Angesichts der steigenden Zahl psychischer Erkrankungen sei es wichtig auf das Thema Depression aufmerksam zu machen. „Sie senden eine wichtige Botschaft und geben Menschen Selbstbewusstsein“, so Mergen.

Auch die städtische Behindertenbeauftragte, Beate Wirth, unterstrich die besondere Bedeutung der Tour: „Sie setzen ein wichtiges Zeichen. Keiner ist allein und niemand wird ausgegrenzt. Das ist gelebte Inklusion.“ Anschließend trafen weitere Mitfahrer ein, die die Gruppe bis zum nächsten Halt in Rastatt begleiteten. OB Mergen wünschte allen Fahrern eine unfallfreie Fahrt und eine weiterhin erfolgreiche Tour.

Hintergrund

Vom 16. Juni bis 2. September gibt es in 60 Orten Mitmach-, Mitlauf- und zwei Mitpaddel-Aktionen. Seit 2012 radelten bereits 134 depressionserfahrene und -unerfahrene Menschen in 52 Etappen 25.500 Kilometer durch Deutschland.

Der Aktionstag in Baden-Baden wurde vom Caritasverband Baden-Baden, der Interessensgemeinschaft der Angehörigen psychisch Kranker Baden-Baden, Rastatt und Umgebung, der Selbsthilfegruppe „Licht am Horizont“, der Median Klinik Gunzenbachhof Baden-Baden und den Verantwortlichen der Mut-Tour organisiert.