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Nicolas Krieg, Matthias Ott, Alexander Uhlig und Markus Brunsing (von links) mit den Bauplänen. Im Hintergrund das Aumattstadion
Mit den Plänen der Sanierung des Aumattstadions befassen sich Nicolas Krieg, Matthias Ott, Alexander Uhlig und Markus Brunsing (von links).

Sanierung Aumattstadion - zweiter Bauabschnitt läuft

Baden-Baden (28.09.2018). Ende der vergangenen Woche (Kalenderwoche 38) sind die Arbeiten des zweiten Bauabschnitts zur Sanierung des Aumattstadions gestartet. Im Rahmen eines Pressetermins mit Erstem Bürgermeister Alexander Uhlig gaben Matthias Ott und Markus Brusing, beide vom für die Maßnahme verantwortlichen städtischen Fachgebiet Park und Garten, Auskunft über die Arbeiten.

Im Rahmen dieses Bauabschnitts geht es um die Sanierung der leichtathletischen Anlagen und des Rasenspielfelds. Hierbei erhalten die Kunststoffsportflächen (Kampfbahn, Segmente Ost und West) einen neuen Kunststoffbelag. Überdies wird in den beiden Segmenten der nicht mehr standsichere Asphaltunterbau erneuert.

Folgende Maßnahmen sind im 2. Bauabschnitt im Einzelnen geplant:

Die noch vorhandene Weitsprunganlage an der Stirnseite des Kunstrasenplatzes ist zu weit abseits gelegen. Die Zugänglichkeit für Pflegefahrzeuge ist überdies durch das direkte angrenzende Toilettengebäude und einen Flutlichtmast sehr beengt. Die Anlage soll deshalb zurückgebaut werden. Sie erhält nach Gesprächen mit Vertretern der Leichtathletik und der Schulen einen neuen Standort im Segment Ost.

Die im Segment Ost vorhandene Kugelstoßanlage wird dagegen ausgelagert. Sie wird auf die Rasenfläche oberhalb der Stehstufenanlage beim zukünftigen zweiten Funktionsgebäude verlegt. Die im Segment West vorhandene Diskusanlage wird ebenfalls komplett neu errichtet. Um die Pflege der leichtathletischen Anlagen zukünftig besser mit Fahrzeugen und Geräten anfahren zu können, wird die breite Treppenanlage im Haupteingangsbereich verschmälert und durch einen Rampenzugang ergänzt.

Die Schaffung von zusätzlichen befestigten Stellflächen im Kurvenbereich der Kampfbahn soll künftig mehrere Kleinbauten, beispielsweise Fertiggaragen, aufnehmen, in denen die Sportgeräte der Vereine und Schulen eingelagert werden können. Des Weiteren sollen hier die beweglichen Fußballtore bei Nichtgebrauch gelagert werden.

Blick auf die derzeitigen Sanierungsarbeiten der leichtathletischen Anlagen und des Rasensportfelds im AumattstadionBild vergrößern
Die Bagger sind am Werk: Blick auf die derzeitigen Sanierungsarbeiten der leichtathletischen Anlagen und des Rasensportfelds im Aumattstadion.

Förderung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe

Nach intensiven Vorplanungen durch das Ingenieurbüro Krieg aus Freiburg wurden die Bauleistungen im Mai 2018 öffentlich ausgeschrieben. Den Auftrag erhielt die Firma Jakober aus Lahr. Insgesamt stehen für die Realisierung der Maßnahme 755.000 Euro zur Verfügung. Die Maßnahme wird vom Regierungspräsidium Karlsruhe im Rahmen des Programms zur Förderung des Baus von kommunalen Sporthallen und Sportfreianlagen mit einem Höchstbetrag von 164.700 Euro gefördert.

In diesem Jahr werden vor allem die alten Beläge abgetragen, die Beregnungsanlage erneuert und in Abhängigkeit von der Witterung die Asphaltschichten eingebaut. Rasensanierung und Einbau der neuen Kunststoffbeläge erfolgen dann temperaturabhängig im Frühjahr 2019. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich sieben Monate. Die Freigabe des sanierten Rasenplatzes und der neugestalteten leichtathletischen Anlagen soll voraussichtlich im Mai 2019 erfolgen.

Inhalte des ersten Bauabschnitts

Das Aumattstadion ist das zentrale und größte Areal für Schul-, Vereins- und Freizeitsport in Baden-Baden. Bereits 2015 hatte das Fachgebiet Park und Garten zusammen mit dem Fachgebiet Schule und Sport den Sanierungsbedarf aufgezeigt und eine Sanierungskonzeption erarbeitet.

Auf der Grundlage dieser Konzeption wurde bis April 2018 der erste Bauabschnitt umgesetzt. Er beinhaltete die Umwandlung des bestehenden maroden Hartplatzes in einen Kunstrasenplatz sowie den Bau einer neuen Unterhaltungszufahrt zum Kunstrasenplatz.