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Gruppenfoto mit Bürgermeister Roland Kaiser (Mitte) und den Beteiligten.

Start der Interkulturellen Wochen

Baden-Baden (19.09.2018). Am Samstag beginnen die Interkulturellen Wochen. Bis zum 3. Oktober bieten mehr als 30 Akteure insgesamt 23 Veranstaltungen. Bei einem Pressegespräch präsentierten Bürgermeister Roland Kaiser und die städtische Integrationsbeauftragte, Hanna Panther, das abwechslungsreiche Programm.

Höhepunkt ist jüdischer Abend mit Laubhüttenfest

Das diesjährige Veranstaltungsspektrum reicht vom Zusammenleben der Religionen und Seminarangeboten zur interkulturellen Sensibilisierung über kulturelle Beiträge bis hin zu Begegnungsmöglichkeiten wie dem After-Work-Treff beim Caritasverband.

Einige Angebote, wie das Speeddating von Arbeitsagentur und Handwerkskammer oder die Führung durch das Festspielhaus, richten sich besonders an Geflüchtete, die erst wenige Jahre in Deutschland leben. Ein besonderer Höhepunkt in diesem Jahr ist der jüdische Abend mit Laubhüttenfest am 26. September. Es wird ehrenamtlich vom Bündnis „Baden-Baden ist bunt“ in Kooperation mit der jüdischen Gemeinde organisiert.

Menschen aus zirka 120 Nationen in Baden-Baden

Kaiser dankte allen ehren- und hauptamtlichen Beteiligten für das große Engagement. Das Zusammenleben verschiedener Kulturen in Baden-Baden sei eine Erfolgsgeschichte. Das spiegle sich auch in der Bevölkerung wider. In Baden-Baden leben über 10.000 Einwohner mit ausländischem Pass. Viele weitere haben kulturelle Wurzeln in anderen Ländern.

Insgesamt leben Menschen aus zirka 120 Nationen in Baden-Baden. Die Interkulturellen Wochen werden in Baden-Baden seit 2004 organisiert. Sie sind Teil einer bundesweiten Initiative, die von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) getragen. Rund 500 Städte beteiligen sich jedes Jahr an der Aktion.

Weitere Informationen gibt es unter Service - Migration und Integration - Angebote für Migranten - Interkulturelle Wochen.

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