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Leopoldsplatz mit neuem Boden in Schachbrettmuster

Ende November fertig: Leo-Arbeiten im Endspurt

Baden-Baden (09.10.2018). Die umfangreichen Sanierungsarbeiten auf dem Leopoldsplatz gelangen voraussichtlich schon Ende November zum Abschluss, rund vier Wochen früher als geplant. Das sagte Projektleiter Markus Selig im Rahmen der jüngsten Baustellenführung vor 25 interessierten Bürgern. Ein Grund dafür ist sicher das baustellenfreundliche Wetter.

Die Betonbauer aus der Schweiz haben ihre Arbeiten abgeschlossen. Inzwischen verlegt eine Fachfirma das Kleinpflaster zwischen den Betonplatten und den Gebäuden.

Baustellenführung: Gruppe Menschen auf dem Leopoldsplatz
Leopoldsplatz mit neuen Betonplatten
Bagger auf dem Leopoldsplatz
Bagger auf dem Leopoldsplatz

Stocken beginnt noch im Oktober

Ab 18. Oktober wird mit der Oberflächenbehandlung der mehrfarbigen Betonplatten begonnen, dem sogenannten „Stocken“. Zwei Wochen, bis Ende Oktober, benötigen diese Arbeiten. Das „Stocken“ ist ein spezielles Verfahren, mit dem die in drei Farbtönen gegossenen Platten ihr abschließendes Finish erhalten.

Mit einem speziellen Gerät werden 1 bis 1,5 Millimeter der oberen Plattenschicht in einem kombinierten Schleif-Schlag-Verfahren abgetragen. Danach sehen die Platten wesentlich ansprechender aus, zeigen die mineralische Struktur des dem Beton beigemischtem Sands. Zudem entfernt das Stocken die sogenannte Zementschwemme.

Schneiden der Fugen und Restarbeiten

Anschließend geht es an das Schneiden der Fugen zwischen den Betonplatten. Die Fugen werden Anfang November vergossen. Ab Mitte November starten die Restarbeiten, vor allem der Wiederaufbau der Mittelinsel im unteren Sophienboulevard. Danach pflanzen die städtischen Gärtner an gewohnter Stelle fünf Schnurbäume.  Die meisten der neuen Kandelaber stehen bereits und sind an den Strom angeschlossen. Auch der Brunnen ist geputzt.

Ausschreibung für Kiosk aufgehoben

Der Kiosk entsteht an alter Stelle in neuer, etwas größerer Form. Das Fundament steht bereits. Weil die Ausschreibung überzogene Preise zum Ergebnis hatte, wurde sie aufgehoben. Laut Selig hofft die Stadt, über Einzelausschreibungen zu einem kostengünstigeren Ergebnis zu gelangen. Bis zur Fertigstellung des Kiosks bleibt die Zwischenlösung an der Fieserbrücke im Einsatz.

Aktuelle Informationen und Fotos von der Leo-Baustelle bietet Stunde für Stunde die Leo-Webcam auf der Internetseite www.unser-leo.de.