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Vier graue Tonnen

Hausmüll nicht in öffentlichen Abfallbehältern entsorgen

Baden-Baden (05.11.2018). Sei es an Bushaltestellen, in Parkanlagen oder entlang von Straßen: In letzter Zeit landet vermehrt Hausmüll nicht in der schwarzen, braunen, blauen oder gelben Tonne, sondern in öffentlichen Abfallbehältern. Diese bieten die Möglichkeit, den unterwegs anfallenden Müll an Ort und Stelle umweltgerecht zu entsorgen, sind aber keinesfalls für Hausabfälle gedacht.

Entsorgung von Hausmüll in öffentlichen Abfallbehältern verboten

Laut Abfallwirtschaftssatzung unterliegt das Entsorgen von Hausmüll dem sogenannten Anschluss- und Benutzungszwang. Das heißt: Grundstückseigentümer sind verpflichtet ihre „Grundstücke an die Einrichtungen der öffentlichen Abfallentsorgung anzuschließen, diese zu benutzen und die auf ihrem Grundstück anfallenden Abfälle der öffentlichen Abfallentsorgung zu überlassen“. Die Entsorgung von Hausmüll in öffentlich aufgestellten Abfallbehälter ist schlicht und einfach verboten. Und - wer dies vorsätzlich nicht beachtet handelt ordnungswidrig und muss mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren rechnen.

Erwerb von zugelassenen Abfallsäcken

Wenn die auf dem Grundstück zur Verfügung gestellten Mülltonnen zur Hausmüllentsorgung nicht ausreichen, weil vorübergehend mehr Abfälle anfallen, sind zusätzliche, vom städtischen Eigenbetrieb Umwelttechnik zugelassene Abfallsäcke zu erwerben. Diese sind im Bürgerbüro im Rathaus, im Behördenzentrum Briegelackerstraße 21, bei den Ortsverwaltungen und beim Eigenbetrieb Umwelttechnik in der Flugstraße 29 erhältlich.

Wesentliche Veränderung der Hausmüllmenge schriftlich mitteilen

Ist in einem Haushalt eine wesentliche Veränderung der anfallenden Hausmüllmenge zu erwarten, ist dies der Umwelttechnik zeitnah schriftlich mitzuteilen. Dabei ist der zu erwartende Mehrbedarf anzugeben und die entsprechende Änderung der Anzahl der Abfallbehälter zu beantragen. Weitere Fragen lassen sich unter Telefon 07221 93-2828 klären.