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Alexander Wieland und Margret Mergen präsentieren die Studie.
Alexander Wieland und Margret Mergen präsentierten die Ergebnisse der Studie.

Baden-Baden ist attraktiver Wohnort

Baden-Baden. Die Region Mittlerer Oberrhein ist eine attraktive Wachstumsregion. Das spiegelt sich in der Studie „Wer wohnt wie?“ des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein wider, bei der Baden-Baden hervorragende Ergebnisse erzielt.

Telefonische Befragung von 6.002 Haushalten

Oberbürgermeisterin Margret Mergen und Alexander Wieland, Geschäftsführer der Gesellschaft für Stadterneuerung und Stadtentwicklung mbH (GSE), präsentierten die Ergebnisse bei einem Pressgespräch. 6.002 Haushalte aus der Stadt Karlsruhe, der Stadt Baden-Baden, dem Landkreis Karlsruhe sowie dem Landkreis Rastatt wurden telefonisch befragt. Themen waren die aktuelle Wohnsituation, Zufriedenheit mit Wohnung und Umfeld, Wohnwünsche sowie etwaige Umzugsmotive.

Bewertung der Wohn- und Lebensqualität

Bei der Bewertung der Wohn- und Lebensqualität erreicht Baden-Baden die beste Bewertung. Auch die Zufriedenheit mit dem Wohnumfeld ist am höchsten. Bei der Wohnungssuche ist Lokalverbundenheit ausgeprägt. 80 Prozent der Haushalte mit Umzugsabsicht machen sich zunächst im Stadtkreis auf die Suche.

Die neue Wohnsituation nach einem Umzug wird überwiegend auf dem gleichen Niveau wie vor dem Umzug eingeschätzt, da die Kurstadt laut der Umfrage über ein hohes Ausgangsniveau hinsichtlich Wohnraums verfügt. „Insgesamt sind die Ergebnisse sehr erfreulich“, erklärte Mergen und machte deutlich: „Der subjektive Eindruck, dass es sich hier gut leben lässt, wird durch die Studie objektiv bestätigt.“

Konzept zur Wohnraumförderung

Das stetige Bevölkerungswachstum stellt die Verwaltung allerdings auch vor Herausforderungen. „Immer mehr Menschen möchten hier bei uns leben. Dafür benötigen wir mehr Wohnraum“, so Mergen. In diesem Zusammenhang erläuterte GSE-Geschäftsführer Wieland aktuelle Prognosen.

Bis zum Jahr 2030 gebe es einen Bedarf von etwa 2.200 Wohnungen. Mergen und Wieland zeigten sich optimistisch, dass dieses Ziel zu erreichen sei. Das 2015 verabschiedete Konzept zur Wohnraumförderung trage erste Früchte und werde zielstrebig weiterverfolgt.