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3D-Drucker. Im Hintergrund ein Laptop
3D-Drucker im Einsatz: Seit September gibt es den Berufskolleg mit Schwerpunkt „Additive Fertigungsverfahren“ an der LLS.

Die Zukunft ist jetzt: 3D-Druck an der Louis-Lepoix-Schule

Baden-Baden (10.12.2018). Prognosen zufolge wird der 3D-Druck künftig jeden Berufszweig beeinflussen. Ob Gesundheitswesen, Logistik oder Automobilindustrie – in allen Bereichen spielt der 3D-Druck eine wichtige Rolle. Die rasante Entwicklung der 3D-Drucktechnologie hat auch die Louis-Lepoix-Schule (LLS) auf den Plan gerufen.

Berufskolleg mit Schwerpunkt „Additive Fertigungsverfahren“

Die LLS arbeitet bereits seit drei Jahren mit dieser Technologie. Um mit der Entwicklung Schritt zu halten, wird seit September 2018 ein Berufskolleg mit Schwerpunkt „Additive Fertigungsverfahren“ angeboten. Unterstützt durch die Partnerschaft mit den Unternehmen Stratasys und MakerBot hat die LLS mittlerweile sieben 3D-Drucker, um die Schüler zu Experten für Additive Fertigung auszubilden.

Mit Blick auf die sich wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarkts verspricht der Schwerpunkt 3D-Druck an der LLS den Erwerb von Kenntnissen aller additiven Fertigungsverfahren. Das 3D-Drucken beschränkt sich nicht nur auf das Drucken von Kunststoffen, sondern auch Materialien wie Metall, Minerale, Porzellan und Multimaterialien.

Fokus liegt bei Erstellung von 3D-Daten

Im Fokus der Ausbildung steht zudem das Erstellen von druckfähigen 3D-Daten mittels computergestützten Zeichenprogrammen (CAD), das Reparieren solcher Dateien, bis hin zum Drucken und Nachbearbeiten. Auch das Programmieren und Kalibrieren der Drucksoftware steht auf dem Lehrplan. Dabei ist die Realisierung realer und praxisnaher Projekte wichtig, bei denen die Schüler wertvolle Erfahrungen sammeln.

Aus diesem Grund sind weitere Kooperationen mit Mittelständischen Unternehmen des Umkreises geplant. Darüber hinaus steht die LLS mit der Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft in Verbindung, um Erfahrungen und Informationen auszutauschen, stets auf dem neusten Stand zu bleiben und praxisnahe Projekte zu gewährleisten.