Pressearchiv

Harald Unser, OB Margret Mergen, Gabriele Becker und Ulrich Hildner (von links) mit den Bauplänen zur Umnutzung der Wohnstätte der Lebenshilfe in Steinbach.
Harald Unser, OB Margret Mergen, Gabriele Becker und Ulrich Hildner (von links) mit den Bauplänen zur Umnutzung der Wohnstätte der Lebenshilfe in Steinbach.

Lebenshilfe übergibt Bauantrag

Baden-Baden (21.01.2019). Einen Bauantrag zur Teilumnutzung ihrer Wohnstätte in Steinbach hat jetzt die Lebenshilfe der Region Baden-Baden – Bühl – Achern an Oberbürgermeisterin Margret Mergen übergeben. Lebenshilfe-Geschäftsführer Harald Unser erläuterte gemeinsam mit Architektin Gabriele Becker die aktuellen Planungen.

Ein Großteil der Bewohner wird in neue Häuser nach Bühl und Sinzheim umziehen. Wichtig war den Akteuren allerdings, dass der Standort im Rebland, an dem die Lebenshilfe schon seit 1983 eine Wohnstätte betreibt, erhalten bleibt. Denn die Einrichtung sei „seit Jahrzehnten mit dem Stadtteil verwurzelt und die Bewohner sehr gut integriert“.

Aktuelle Planungen:

Es werde laut Gabriele Becker keinen großen Eingriff die innere Gebäudestruktur geben, sondern im wesentlichen Umnutzungen und die Zusammenfassung von diversen Bereichen auf jeweils einer Ebene – alles sehr funktional und den heutigen Standards und Vorgaben entsprechend. Im Haus in der Sommerstraße 18 werden folglich insgesamt zwei Wohngruppen mit je 8 Personen sowie vier Einzelappartements geschaffen.

Zusammengeführt werden soll auf einer Ebene auch die Verwaltung mit den Bereichen Leistungsabrechnung, Buchhaltung und Personalverwaltung. Hinzu kommt ein Angebot für Tagesbetreuung der Förder- und Betreuungsgruppen und der Senioren. Die reine Bauzeit soll rund ein Jahr betragen. Auch OB Mergen und Rebland-Ortsvorsteher Ulrich Hildner freuen sich über das Bauvorhaben: „Damit wird die langjährige und erfolgreiche Kooperation sinnvoll fortgeführt und die Lebenshilfe bleibt weiterhin präsent im Rebland.“