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Red Bull, Rasierer und Flaschen zwischen pflanzen

"Putz - Munter" unterwegs - Stadt bitte Vereine um Mithilfe

Baden-Baden (04.02.2019). Wer hat es nicht schon selbst erlebt beim sonntäglichen Spaziergang mit der Familie oder unterwegs mit dem Rad. Die Verschandelung der Naherholungsgebiete mit Müll und Unrat nimmt mit steigendem Maße zu, so die einhellige Meinung zu diesem Thema.

Wer hat sich nicht schon selbst darüber geärgert oder so manches Mal wieder lauthals moniert „Hier müsste mal dringend sauber gemacht werden – ein Schandfleck!“ Und genau hier setzt die Stadtverwaltung an und bittet um Mithilfe, sich aktiv am Umweltschutz zu beteiligen. Im Rahmen der Aktion „Putz-Munter“ unterwegs, will die Stadt in erster Linie Vereine ansprechen, aber auch andere engagierte Gruppen, sich an den Putzaktionen zu beteiligen.

Schlagkräftige Mannschaft gesucht

„In Oos und Sandweier, Ebersteinburg und Varnhalt sind wir gut aufgestellt“, so der städtische Abfallberater Roland Graf in einem ersten Gespräch. „Hier haben sich seit vielen Jahren Vereine ihr „Revier“ abgesteckt und sorgen mit vorbildlichen Aktionen regelmäßig für Sauberkeit und Ordnung.

Anderenorts könnten wir noch mehr Unterstützung gebrauchen. Voraussetzung für die Mithilfe wäre eine schlagkräftige Mannschaft, die selbst organisiert in der Lage sein sollte, ein Gebiet zu durchkämmen, beispielsweise entlang den Rad- und Wanderwegen oder eben querfeldein. Gut wäre auch, über einen eigenen Transporter oder Traktor mit Anhänger zu verfügen.

Weitere Informationen

Zum Abtransport des gesammelten Unrats würde der städtische Eigenbetrieb Umwelttechnik an einem vereinbarten Ort einen Sammelcontainer zur Verfügung stellen. Wichtig ist es auch, einen geplanten Zeitraum festzulegen. Die Putzaktionen müssen im zeitigen Frühjahr stattfinden – also vor Beginn der Vegetationsperiode und vor Beginn der Brutzeit der Vögel, am besten im Februar oder März .“

Wessen Interesse nun geweckt ist, kann sich bei den Abfallberatern unter Telefon 07221 93-28 28 oder per E-Mail an melden. „Die Umwelttechnik freut sich schon jetzt auf eine gute Zusammenarbeit“.