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Von links: Andreas Epple (GE Epple GmbH), Margret Mergen (Oberbürgermeisterin) und Claus Schillmann (GF SWR Media Services GmbH) unterzeichnen den städtebaulichen Vertrag.
Von links: Andreas Epple (GE Epple GmbH), Oberbürgermeisterin Margret Mergen und Claus Schillmann (GF SWR Media Services GmbH) unterzeichnen den städtebaulichen Vertrag.

Wohnen am Tannenhof wird realisiert

Epple, SWR und Stadt unterzeichnen Vertrag

Baden-Baden (22.02.2019). Bereits Ende März geht es mit dem Vorhaben „Wohnen am Tannenhof“ mit dem Einrichten der Baustelle los. Die Grundlage dafür, ein städtebaulicher Vertrag, wurde jetzt von Oberbürgermeisterin Margret Mergen, Investor Andreas Epple und für den SWR von Claus Schillmann unterzeichnet.

Das in mehreren Bauphasen voranschreitende Baugebiet wird nach Fertigstellung 383 Wohnungen ganz unterschiedlichen Zuschnitts haben. Bis zur Fertigstellung im Jahr 2027 folgen auf dem rund 50.000 Quadratmeter großen Gelände insgesamt fünf weitere Bauabschnitte unterschiedlicher Größe.

Mergen und Uhlig überzeugt

Für Oberbürgermeisterin Margret Mergen ist das Vorhaben am Tannenhof ein wichtiges Kapitel der Stadtentwicklung. Gerade auch hinsichtlich des prognostizierten Wohnraumbedarfs, sei das neue Stadtquartier wichtig. Denn Baden-Baden bauche bis zum Jahr 2030 etwa 2100 zusätzliche Wohneinheiten. Zusätzlich zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums durch die GSE benötige man auch Wohnraumentwicklung auf dem privaten Markt.

Erster Bürgermeister Alexander Uhlig ist davon überzeugt, dass das neue Wohnquartier gemeinsam mit dem SWR-Neubau für die SWR Media Services GmbH architektonische Maßstäbe setzen wird. Nach der Ausschreibung hätten sich sieben Firmen für das Projekt mit Vorschlägen beworben. Den Zuschlag habe die Firma Epple erhalten, die ein rundum gutes Konzept vorgelegt habe. „Es war der Schweiß der Edlen wert. Wir sind zu einem guten Ergebnis gelangt.“ Uhlig begrüßte, dass der ruhende Verkehr in Parkgaragen unter den Häusern untergebracht wird, nicht entlang der Straßen.

Bezahlbarer Wohnraum auch für Familien

Der Heidelberger Andreas Epple freut sich auf das Vorhaben an der Hans-Bredow-Straße: „Dort werden Menschen wohnen mit ganz unterschiedlichen Lebensplänen.“ Epple macht sich auch Gedanken über die künftige Nahversorgung des Quartiers. Ein Ergebnis liegt noch nicht vor. Epple betonte, die ursprüngliche Planung sei im Interesse des Baugebietes um rund 20 Prozent reduziert worden. Das Freilegen des Dettenbachs schaffe neuen Erlebnisraum für die Nachbarschaft und sei zudem ökologisch gut. Auch der schöne Baumbestand bleibe erhalten.

Seine Firma schaffe deutlich mehr Stellplätze, als die Mindestanforderungen der Landesbauordnung festschreibe. Das Quartier werde architektonisch eine ganz neue Identität haben. Dies aber auch hinsichtlich der Mobilität, E-Mobilität und öffentlicher Raum. Wichtig, so Epple, sei ihm aber auch bezahlbarer Wohnraum. Das werde ein „bunt gemischtes Quartier“, in dem auch Familien ihren Platz finden. Die Preise seien nicht höher, als anderswo in Baden-Baden. „Es ist für uns eine große Chance, Ehre und Herausforderung, das Gelände zu gestalten“, unterstreicht Epple abschließend.

Wie geht es weiter?

Bereits im April werden die Gebäude der SWR Fahrbereitschaft abgerissen. Der im Tal größtenteils verdolte Dettenbach wird wieder freigelegt. Nach den Bauvorbereitungen geht es ab den Sommerferien mit dem Bau von 26 Wohneinheiten und parallel dazu dem sogenannten Torgebäude für die SWR Media Services GmbH (MSG) weiter.

Claus Schillmann informierte, dass im Torgebäude künftig bis zu 120 Personen arbeiten werden. Derzeit seien die Arbeitsplätze der MSG auf fünf Gebäude innerhalb des SWR-Geländes verstreut. Das neue Gebäude werde ein gutes Entree für das neue Stadtquartier.