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Frau beschneidet mit der Astschere einen Baum
(c)Juanmonino-iStock

Gehwege und Straßen von Pflanzen freihalten

Baden-Baden (26.05.2019). In jüngster Zeit kommen im Rathaus vermehrt Klagen von Bürgern über mit Pflanzen zugewachsene Gehwege und Straßenbereiche an. Laut Stadtpressestelle sind Anpflanzungen grundsätzlich nicht zulässig, wenn durch sie die Sicherheit des Verkehrs beeinträchtigt wird.

Gefährliche Situationen im Straßenverkehr

Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn beispielsweise Gehwege massiv davon beeinträchtigt werden und eine Benutzung nur noch schwerlich möglich ist. Oftmals können dann Gehbehinderte, ältere Menschen mit Gehhilfen oder Personen mit Kinderwagen den Gehweg nicht mehr sicher nutzen.

Auch kann es in Kreuzungsbereichen für Autofahrer zur Einschränkung der Sicht kommen, was gefährliche Situationen nach sich ziehen kann. Das Rathaus bittet darauf zu achten, dass private Anpflanzungen nicht in den öffentlichen Raum hineinwachsen und, wenn dies bereits geschehen ist, die Pflanzen zurückzuschneiden.

Grundsätzlich sind folgende lichte Räume freizuhalten:

4,50 m über der gesamten Fahrbahn, 2,50 m über kombinierten Fuß- und Radwegen und 2,30 m über Fußwegen.

Hecken im Sichtfeld von Straßeneinmündungen sollten die Höhe von 80 Zentimetern ab Fahrbahn nicht übersteigen. Neben dieser gesetzlichen Pflicht weist die Verwaltung auf eventuelle Schadensersatzansprüche hin, die im Falle eines Unfalls geltend gemacht werden können.