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Gruppenbild im Kindergarten. Symbolisch wird ein Schlüssel aus Hefeteig übergeben.

Mergen weiht Kindergarten „Regenbogen“ ein

Baden-Baden (23.05.2019). Man sah es Margret Mergen an: Mit großer Freunde und „viel Vergnügen“, wie sie sagte, übergab die Oberbürgermeisterin den neuen Kindergarten „Regenbogen“ in Steinbach. Der 600 Quadratmeter große Neubau besticht durch große Glasflächen und ein markantes Oberlicht in der Decke.

Buntes Eröffnungsprogramm

Die Kinder gestalteten mit ihren Betreuerinnen das bunte Eröffnungsprogramm wesentlich mit. Da wurde gesungen und selbstgemalte farbige Bilder präsentiert. Die Kleinen hätten sich laut Kindergartenleiterin Christine Schäfer sofort sehr wohl in den neuen, lichtdurchfluteten Räumen gefühlt: „Die Kinder haben aus dem alten Gebäude in der Nachbarschaft den Fortgang am Neubau täglich beobachten können. So fiel auch der Umzug, quasi 50 Meter weiter, nicht schwer.“

Auch Margret Mergen gefiel das eingeschossige Gebäude in Holzbauweise sehr gut. Der neue Kindergarten sei ein weiterer Schritt für eine gute und zukunftsgerichtete Entwicklung des Reblandes. Mit dem Bau sei im Frühjahr 2018 begonnen worden. Die Gesamtkosten lägen unter 2,4 Millionen Euro. 184.000 Euro habe die Stadt über ein Investitionsprogramm des Bundes erhalten.

Vorgesehen ist der Kindergarten für 50 Kinder. Aus dem zweigruppigen wurde jetzt ein dreigruppiger Kindergarten. Denn eine Gruppe für zehn Kinder unter drei Jahren kam hinzu. Die bislang zur Verfügung stehenden beiden Gruppen für Kinder über drei Jahre blieben bestehen.

Kindergarten pünktlich fertiggestellt

Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ulrike Knopf erhoffte sich für die Kinder, dass Ihr Leben immer so vielfältig und bunt sein möge wie ein Regenbogen. Knopf dankte allen Beteiligten. Die katholische Kirche ist die Trägerin des Kindergartens.

Die Freude war auch im Gesicht von Architekt Hansulrich Benz zu sehen. Auf seine Frage an die Kinder, wie ihnen der neue Kindergarten gefalle, sah er viele fröhliche Gesichter und bekam ein vielstimmiges „Gut“ zu hören. Besonders viel Lob hatten Kinder und Gäste für das sehr große Oberlicht in der Decke, denn da könne man künftig nicht nur Vögel, sondern auch Flugzeuge beobachten.

Björn Käckell vom städtischen Fachgebiet Gebäudemanagement betonte abschließend, dass der Kindergarten pünktlich fertiggestellt worden sei. Der Bau bedurfte vieler Abstimmungsgespräche, aber es habe sich, gerade auch wenn man in die strahlenden Augen der Kinder sehe, gelohnt.

Kinder singen gemeinsam.
Die Kinder sitzen gemeinsam an den neuen Tischen.
Eine Erzieherin spielt Gitarre. Die Kinder singen.
Björn Käckell vom städtischen Fachgebiet Gebäudemanagement.

Gelungene Architektur

Der neue Kindergarten im Rebland ist für die Kinder ein kleines Paradies. Denn neben der hellen Deckenöffnung bietet er durch die gelungene Architektur auch bei wolkigem Wetter viel Licht im Inneren. Zudem ist der Bau eng mit dem umliegenden Garten und dessen Spielgeräten verzahnt.

Die Atmosphäre der Räume wird durch eine gute Raumakustik und geregelte Belüftung unterstützt. Die Fassade aus Holzlamellen und die Dachbegrünung unterstreichen den natürlichen Charakter des Gebäudes. Das Beheizen erfolgt über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.