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Zeitungsstapel
(c) Jeger / Pixelio.de

Umwelttipps zum Thema Papier

Baden-Baden (24.06.2019). Viele Produkte im täglichen Leben sind aus Papier hergestellt. Zeitungen, Zeitschriften, Geschenkpapier, Verpackungen, Druckerpapier, Küchentücher oder Toilettenpapier sind nur einige Beispiele. Laut WWF wird mittlerweile fast jeder zweite industriell gefällte Baum weltweit zu Papier verarbeitet. Die Wälder auf der Erde und das globale Klima sind eng miteinander verknüpft.

Wälder sind einerseits gigantische Kohlenstoffspeicher, zum anderen funktionieren zusammenhängende Waldflächen wie riesige Klimaanlagen. Die Bäume setzen die auf ihren Kronen einstrahlende Sonnenenergie in Wasserdampf um, der einen kühlenden Effekt auf die Atmosphäre hat. Sterben die Wälder wird der in ihnen gespeicherte Kohlenstoff frei und die wichtige klimaregulierende Funktion geht verloren.

Papierherstellung belastet die Umwelt

Die Herstellung von Papier belastet die Umwelt stark. Sie benötigt viel Holz, Energie und Wasser und kann zur Einleitung gefährlicher Chemikalien in Gewässern führen. Durch den Einsatz von Altpapier und beste verfügbare Techniken bei der Produktion von neuem Papier können laut Umweltbundesamt diese Umweltbelastungen stark reduziert werden. Für fast jeden Papierbedarf gibt es ein passendes Recyclingpapierangebot, ob für Drucker, Kopierer, Klopapier oder Küchenrolle, egal ob weiß oder bunt.

Wie das Umweltbundesamt ausführt, kann fast überall Recyclingpapier bedenkenlos eingesetzt werden. Der blaue Engel garantiert dabei, dass die Papierfasern zu hundert Prozent aus Altpapier gewonnen werden. Andere Produktionszeichen wie FSC- oder PEFC-Label, welche die nachhaltige Forstwirtschaft zertifizieren, oder die Bezeichnung „chlorfrei gebleicht“ sind bei Papierprodukten aus Umweltsicht weniger hilfreich.

Altpapiersammlung in Baden-Baden

Altpapier und Kartonagen werden in Baden-Baden über die monatliche Bündelsammlung oder die blaue Papiertonne eingesammelt. Die Termine hierfür stehen im Umweltkalender. Zur Altpapiersammlung gehören Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren, Bücher, Schulmaterialien aus Papier, Papiere, Geschenkpapier, Verpackungen aus Papier, Pappe, Kartons, Eierkartons und Selbstdurchschreibpapier.

Unerwünschte Kataloge, Prospekte und Zeitschriften abbestellen

Um Ressourcen zu schonen ist es sinnvoll, unerwünschte Kataloge, Prospekte und Zeitschriften abzubestellen, indem man sich entweder von den Verteilerlisten streichen lässt oder die Prospekte zurückschickt mit dem Vermerk „zurück an Absender“. Mit einem Aufkleber „Bitte keine Werbung“ am Briefkasten kann jeder die nicht adressierte Werbungspost verhindern. Aufkleber gibt es bei der Abfallberatung.

Der Eigenbetrieb Umwelttechnik empfiehlt, Papierprodukte generell sparsam zu nutzen, möglichst Recyclingpapier zu verwenden und die Papierabfälle bei den Altpapiersammlungen abzugeben. Fragen beantworten die städtischen Abfallberater unter 07221 93-28 28, -28 27 oder -28 26.