Pressearchiv

Sigisbert Raithel, Margret Mergen, Tobe Nnamani, Christa Mußler und Karl-Heinz Heite (von links).
Bildung und Schulbau kamen zur Sprache bei dem Treffen im Rathaus: Sigisbert Raithel, Margret Mergen, Tobe Nnamani, Christa Mußler und Karl-Heinz Heite (von links).

OB Mergen begrüßt Pater Tobe Nnamani aus Nigeria im Rathaus

Baden-Baden (10.07.2019). Die Kolpingsfamilie Baden-Oos unterstützt seit vielen Jahren Projekte in der südnigerianischen Stadt Egudene. Pater Tobe Nnamani aus Egudene ist derzeit zu Besuch in Baden-Baden. Oberbürgermeisterin Margret Mergen empfing Pater Nnamini und Vertreter der Kolpingsfamilie zu einem Gespräch im Rathaus.

Bereits mehrere Projekte umgesetzt

Die Gäste berichteten über die Entstehung der Zusammenarbeit und die daraus entstandenen Projekte. Im Jahr 1997 kam Nnamani zum Studium der deutschen Sprache an die Universität Freiburg. Während seiner Studienzeit entstand Kontakt zur Kolpingsfamilie.

Seitdem unterstützt sie ihn bei seinem Engagement in Egudene. In dieser Zeit konnten unter anderem zwei Brunnen sowie eine Krankenstation errichtet werden. Darüber hinaus wurde ein Schul- und Ausbildungszentrum ins Leben gerufen. Nach mehreren Erweiterungen ist aufgrund der wachsenden Nachfrage eine weitere Vergrößerung geplant. Dafür setzt sich die Kolpingsfamilie ein und sammelt Spenden.

Kindern und Jugendlichen eine Perspektive ermöglichen

Oberbürgermeisterin Mergen begrüßte das Engagement und betonte die Bedeutung des Schulbaus, um Kindern und Jugendlichen eine Perspektive zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang verwies sie auf die Beteiligung der Stadt Baden-Baden an der Gemeinschaftsinitiative aller kommunaler Spitzenverbände in Deutschland „1000 Schulen für unsere Welt“. Unter dem Motto „Schulen für Afrika“ ruft Mergen zu Spenden für die Realisierung von Schulbauprojekten auf.

Weitere Informationen zu dem Projekt „Schulen für Afrika“ gibt es hier.