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Gruppenfoto: Die ganze Reisegruppe steht auf einer Treppe.
Foto: Renate Kaindl Die Baden-Badener Bürgerreisegruppe auf dem Marktplatz der italienischen Partnerstadt Moncalieri vor dem Caffè Città. Vorne rechts Reiseleiter Gerhard Nonnenmann.

Bürgerreise nach Moncalieri mit Bilderbuchwetter

Baden-Baden (30.10.2019). Dass der Oktober noch sonnig-warme Tage im Köcher hat, erfuhren die 45 Reiseteilnehmer der Bürgerreise des Städtepartnerschaftsvereins in die italienische Partnerstadt Moncalieri. Nadja und Gerhard Nonnenmann leiteten die Reise, die war.

„Kunst, Kultur und Lukullisches“

Die beliebte und wiederum schnell ausgebuchte Bürgerreise führte unter dem Motto „Kunst, Kultur und Lukullisches“ neben Moncalieri und auch in die umliegende  Region Piemont. Seit zehn Jahren bereiten die Nonnenmanns die Reise vor - Jahr für Jahr mit völlig neuen Programm und wechselnden Zielen.

Auf der Hinfahrt wurde das in den Schweizer Voralpen liegende Städtchen Gruyères mit seinem mittelalterlichen Schloss aus dem 13. Jahrhundert besucht. Nach der Überquerung des Alpenhauptkamms und einem Kurzaufenthalt in Aosta wurde die Baden-Badener Reisegruppe von traumhaftem Wetter und fantastischer Fernsicht begrüßt.

Am zweiten Tag besuchte die Reisenden ein Turiner Kosmetikunternehmen. Der Nachmittag und Abend wurden in dem nahe Turin gelegenen Städtchen Agliè verbracht. Nach der Besichtigung zweier Kirchen und des riesigen Schlosses der Dynastie der Savoyer, dem „Castello Ducale di Agliè“, warteten in einem urigen Lokal piemontesische Spezialitäten mit regionaltypischer Küche auf die Reisegruppe.

Herzlicher Empfang im „Caffè Città“

Am Tag darauf ging es in die Altstadt von Moncalieri, in der der wöchentliche Markt die Gassen belebte. Bei einem herzlichen Empfang im „Caffè Città“ begrüßten Kulturbürgermeisterin Laura Pompeo seitens der Stadt und Piero Vacchio seitens der Bürgerschaft die Gäste. Am Nachmittag ging es zur Mole Antonelliana, dem Wahrzeichen der benachbarten Stadt Turin, das das Nationale Filmmuseum Italiens beherbergt. Von der mit einem gläsernen Aufzug erreichbaren, 85 Meter hohen Aussichtsplattform genossen die Reisenden den traumhaften Blick auf die Stadt und deren Umgebung.

Tags darauf ging es Richtung Süden nach Vicoforte in die Provinz Cuneo. Dort ist die monumentale, im barocken Stil erbaute Basilika „Santuario di Vicoforte“ mit der weltweit größten elliptischen Kuppel. Seit 2017 ist die Basilika Grabstätte des dritten italienischen Königs Viktor Emanuel III. und seiner Gemahlin. Nach der Besichtigung fuhr der Bus in ein kleines Weingut nach La Morra in die Hügel der Langhe. Dort war neben der Verkostung typischer Weine und Haselnussprodukte auch allerlei Wissenswertes über den Weinanbau der Region zu erfahren.

Das malerische Städtchen Alba mit der Eröffnung der bekannten Trüffelmesse war das nächste Reiseziel. Feiner Trüffelduft wehte durch die engen Gässchen. Mit einem piemontesischen Menü fand dieser Tag seinen Abschluss. Am folgenden Rückreisetag besichtigte die Gruppe die zum Kulturerbe der UNESCO gehörenden Festungsanlagen in Bellinzona.