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Neuer Oberflächengewässerbericht zur PFC-Thematik im Raum Rastatt/Baden-Baden

Baden-Baden (15.10.2019). Das Fachgebiet Umwelt und Arbeitsschutz der Stadt Baden-Baden hat, wie im Vorjahr, auch 2019 ein umfangreiches Oberflächengewässer-Monitoring durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Umweltamt des Landratsamts Rastatt und dem Gesundheitsamt wurden kreisübergreifend insgesamt 61 Messstellen in Fließgewässern, 32 Seen und 10 Kläranlagenabflüsse auf PFC untersucht.

Zusätzlich wurde durch die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) auch eine Abflussmessung an ausgewählten Standorten durchgeführt, sodass auch PFC-Frachten ermittelt werden konnten. Da normierte Grenzwerte für Oberflächengewässer bisher nicht existieren, wurden die Geringfügigkeitsschwellenwerte (GFS) für Grund- und Trinkwasser zur Orientierung herangezogen.

Die Ergebnisse:

Bei einer Bewertung als Grund- und Trinkwasser zeigt sich bei sechs Messstellen im Rheinniederungskanal sowie sechs Messstellen in Seen eine Überschreitung der GFS-Werte. Im Vergleich zu 2018 sind die PFC-Konzentrationen in den Fließgewässern geringer, was vermutlich auf einen erhöhten Abfluss zum Zeitpunkt der Probenahme zurückzuführen ist.

Insgesamt sind die gemessenen Werte in Fließgewässern, Seen und Kläranlagen der letzten fünf Jahre relativ konstant, unterliegen aber wetterbedingten Schwankungen. Weitere Information sind beim Fachgebiet Umwelt und Arbeitsschutz der Stadt Baden-Baden per E-Mail unter oder beim Landratsamt Rastatt, PFC-Geschäftsstelle, per E-Mail unter erhältlich.